Mobbing zerstört die Freude am Job in der Pflegebranche

Mobbing am Arbeitsplatz ist ein ernstes Thema. Dass Schüler unter dem Druck durch Klassenkameraden leiden können, ist mittlerweile bekannt. Kinder werden dafür auch immer wieder sensibilisiert. Leider gibt es einige Menschen, die nie verstanden haben, welchen großen, negativen Einfluss Mobbing auf andere haben kann. Oder die sich wider besseren Wissens einen Spaß daraus machen, ihre Macht über andere auszuspielen. Das passiert nicht selten auch am Arbeitsplatz.

Selbst unter Erwachsenen und auch in der Pflege kommen Fälle von Mobbing vor: Durch Kollegen, den Vorgesetzten und manchmal sogar Untergebene. Auf einer eigenen Webseite erklärt ver.di die Folgen und Gefahren von Mobbing. Hier wird die Kündigung der Betroffenen als „Aufgeben“ und „Ziel“ der Mobber dargestellt. Oft genug ist es aber auch nur Gedankenlosigkeit gemischt mit Frust und Stress, der aus Mitarbeitern Mobber macht.

Tratschen ist nicht automatisch Mobbing

Manchmal verdrehen sich ganz alltägliche Dinge allmählich in Mobbingsituationen. Beispielsweise ist es absolut normal, dass es in jeder Organisation „Flurfunk“ gibt – Gespräche zwischen Tür und Angel und vor allem zwischen den einzelnen Bereichen. Auch in der Pflege wird viel getratscht und geklatscht und gequasselt. Nicht immer geht es dabei um Fachthemen. Manchmal steht auch eine aktuelle Nachricht, ein Film oder eben ein Kollege im Mittelpunkt des Gesprächs.

Verteilt sich das gleichmäßig und in alle Richtungen passiert meist nichts Dramatisches – wer investiert schon ernsthaft Lebenszeit und Energie darein, länger über eine neue Frisur oder einen kleinen Fehler zu sprechen? Pflege macht allen mehr Spaß, wenn man sich bald wieder verträgt und gemeinsam einen guten Job macht.

Der Unterschied zwischen Flurfunk und Mobbing

Wenn Anna Stress hat und dadurch einen Fehler macht, kann das ihren Kollegen Bernd logischerweise stressen. Dann ist es manchmal für die Gesamtsituation besser, wenn Bernd sich darüber in der Mittagspause bei Claudia aufregt und den Minifrust verpuffen lässt, bevor er wieder mit Anna spricht. Anna hätte im Stress den Fehler kaum vermeiden können, Bernd hätte durch lautes Meckern nicht geholfen und vor allem hätte Anna sicher keine Zeit, sich das Problem anzuhören. Claudia hört von dem Fehler und kann Bernd Recht geben oder ihn besänftigen. So ist das „Problem“ nie zu einem größeren Anliegen geworden.

Wenn Anna dagegen immer wieder Fehler macht, die vielleicht sogar Patienten gefährden, ist das ein Thema, das Bernd sofort mit ihr besprechen sollte. Oder mit einer Vorgesetzten, wenn Anna nicht für Verbesserungsvorschläge offen ist. Auch in Konfliktsituationen steht die Gesundheit des Patienten (und von Kollegen) an erster Stelle.

Anders sieht es aus, wenn Bernd förmlich darauf lauert, dass Anna einen Fehler macht – Stress oder kein Stress. Ob Anna die Frisur wechselt, eine Aktennotiz nicht ganz leserlich schreibt oder in einem Gespräch über einen Patienten die Augen verdreht: Ab sofort ist jedes kleine Fehlverhalten ein Indiz dafür, dass Anna eine schreckliche Person und inkompetente Arbeitskraft ist.

Wenn Bernd seine Besessenheit von Annas „Fehlern“ nicht wegsteckt, sondern laut vor Anna kundtut oder brühwarm an Claudia weitertratscht, ist daran nichts mehr harmlos oder hilfreich. Bernd mobbt Anna – egal, ob die beiden Kollegen im gleichen Team sind oder sich so gut wie nie sehen.

Andere wegekeln oder „kündigen lassen“

Einige „Bernds“ dieser Welt gehen aber noch weiter: Sie belassen es nicht dabei, jede vermeintliche Schwäche ihres Opfers auszunutzen. Sie erfinden zusätzlich Geschichten. Wenn sie in einer Machtposition sind – Vorgesetzte oder einfach nur verantwortlich für die Gehaltsabrechnung – nutzen sie das gnadenlos aus. Oft gilt: Je kleiner das Machtgefälle, umso härter ist es umkämpft. Da kann der Sekretär der Chefin schon mal zum größten Gift-Monster im Unternehmen werden und seinen minimal „höheren Status“ ausnutzen.

Ob aus Unachtsamkeit, Langeweile, um eine sadistische Ader auszuleben oder für das billige Machtgefühl, Einfluss auf das Leben eines anderen genommen zu haben, gehen manche Mobber tatsächlich so weit, andere zur Kündigung zu drängen oder bei Vorgesetzten Geschichten zu erfinden, bis sie gekündigt werden. Dabei muss es nicht mal um fachliche Kompetenz gehen. Wenn der erwähnte Chefsekretär ständig erzählt, wie unangenehm ein Mitarbeiter sei und wie viele Kollegen „extra vorbeikommen, um über ihn zu lästern“, dann steht diese Person bei der nächsten „Umstrukturierung“ oder Kündigungswelle oben auf der Abschussliste.

Sich wehren – und Chefs in die Verantwortung nehmen

Ein böser Nebeneffekt von Mobbing ist, dass sich viele Opfer hilflos fühlen. „Was soll ich schon machen?“, fasst das Gefühl zusammen. Die Treiber von Mobbing sind sich immerhin oft nicht für Kindergartengehabe zu schade. Werden sie darauf angesprochen, was passiert, antworten sie mit einem simplen „War ich nicht – habe ich nie gemacht/gesagt/behauptet.“.

Die nächste Etage bei Mobbing auch in der Pflege sind immer Vorgesetzte. Wenn ein Konflikt beginnt, über einen einmaligen Streit hinauszuwachsen, sollte man etwas sagen. Der direkten Vorgesetzten, der nächsthöheren Chefin oder im Zweifel der Chefetage des Unternehmens: Mobbing macht krank und muss früh gestoppt werden.

In unserem Unternehmen wenden wir unterschiedliche Konfliktlösungsstrategien an, damit aus Meinungsverschiedenheiten kein Streit und aus Streit kein Mobbing wird. Dazu setzen sich auch Vorgesetzte gemeinsam mit Betroffenen zusammen, und versuchen die Hintergründe von Wut zu klären.

Denn auch wenn ver.di und Beratungsstellen dazu aufrufen, sich nicht unterkriegen zu lassen, kann bei Mobbing viel an der Chefetage scheitern. Ist die nicht bereit, sich mit Konflikten zu beschäftigen und sie auch in für alle unangenehmen Gesprächen anzusprechen, lautet der häufige Rat tatsächlich zu kündigen und sich einen neuen Job zu suchen. Dann ist die Kündigung durchs Unternehmen schon fast ein Geschenk – selbst wenn es durch Rufmord entstanden ist.

 

Gesunde Arbeit: Macht Pflege wirklich traurig?

Wir haben letzten Monat schon darüber gesprochen, dass Pflege manchmal stressig sein kann und den letzten Nerv raubt. Da kann man gegensteuern und sich im Zweifel Hilfe holen.

Eine andere Frage, die Pflegekräfte oft gestellt bekommen und sich vielleicht auch mal selbst stellen: Macht Pflege traurig? Viele Menschen assoziieren mit Pflege vor allem, dass man viel mit alten und kranken Menschen zu tun hat (richtig so weit!) und dass das auf die Dauer deprimierend ist. Immerhin fühlt man sich selbst mit einer Krankheit eher schlecht. Jeder kennt die Laune, in der man nach drei Tagen Kopfschmerzen ist oder wenn eine Grippe ordentlich auf die Stimmung geschlagen hat. Das ist kein unlogischer Gedankengang, aber trotzdem Quatsch: Unsere Patientinnen und Patienten sind nicht ständig traurig oder immer nur müde. Wir haben durchaus auch Spaß an und bei der Arbeit.

Aber ganz von der Hand zu weisen ist natürlich nicht, dass Pflege manchmal auch bedeutet, dass man mit sehr ernsten oder traurigen Themen in Berührung kommt. Ein wichtiger Tipp schon für Auszubildende ist, dass sie lernen müssen, sich ein wenig von dem Leid der andern zu distanzieren: „Man kann nicht jeden Tod mitsterben“.  Das ist leichter gesagt als getan.

Wieso und wie machen Pflegekräfte also immer weiter, obwohl sie mit so vielen negativen Dingen zu tun haben?

Empathie und Distanz in der Pflege

Pflege ohne Empathie wäre grausam, und ziemlich kalt. Pflege ohne Empathie wäre auch einfach schlechte Pflege, und einen schlechten Job zu machen, macht die Laune sicher nicht besser. Empathie aufzugeben ist also in keinem Fall die richtige „Lösung“, um die Schwierigkeiten des Pflegeberufs zu bewältigen.

Pflege ohne Distanz frisst aber auf. Wenn jeder Patient so viel bedeutet wie ein guter Freund, dann kann man den einen kaum für den anderen verlassen. Gebraucht werden wir aber immer an mehreren Betten und außerdem ja auch noch in unserem eigenen zuhause. Außerdem ist Pflege ohne Distanz „unprofessionell“ auf eine sehr unangenehme Weise: Wir sind bei Patienten zu Gast und auch wenn man sich mit der Zeit natürlich kennenlernt, bleibt Pflege eine „Dienstleistung“.

Die „goldene Mitte“?

Die „Mitte“ ist nicht für jeden am gleichen Punkt gefunden. Das ist wichtig zu verstehen, um sich nicht mit anderen zu vergleichen.

Einige Menschen in den pflegenden und heilenden Berufen ziehen eine klare Grenze zwischen einem „Arbeitsich“ und einem „privaten Ich“. Sie halten das aufrecht, indem sie bei Feierabend ganz abschalten und nicht mehr an die Probleme im Job denken, das Handy ausschalten und ihre Gedanken auf andere Themen konzentrieren.

Andere brauchen diese Trennung nicht und würden sie auch nicht gut vertragen. Sie denken auch zuhause manchmal an einen Patienten oder eine Patientin oder ein bestimmtes Problem, das sie lösen müssen oder wollen. Sie stehen im Supermarkt und notieren sich im Handy schnell etwas, das sie noch mit einem Arzt absprechen wollen. Dann setzen sie den Einkauf ganz normal fort.

Es gibt viele unterschiedliche Menschen. Wir denken daran immer wieder, wenn es um unsere Kunden und ihre Familien geht – jede Familie ist ein bisschen anders und jeder Patient ist eine eigenständige Person. Aber auch Pflegekräfte sind nicht alle gleich und für jeden sieht die passende Balance ein wenig anders aus.

Damit Pflege nicht traurig macht

Diese „goldene Mitte“ für sich selbst zu finden, ist ein erster Schritt dahin, dass Pflege nicht traurig macht. Ein anderer ist der Austausch mit Kollegen. Einerseits informell – einfach reden, quatschen und sich austauschen, gerade wenn irgendwo der Druck mal hoch ist. Unter anderem dafür gibt es bei uns ja auch die gemütlichen Sitzecken und Küchen an allen Standorten. Der Austausch unter Kollegen ist enorm wichtig fürs Wohlfühlen bei der Pflege.

Bei uns gibt es außerdem auch „organisierte“ gegenseitige Unterstützung. In der Kinderintensivpflege entlasten wir uns ein wenig durch Supervisionstermine. Und sollte es doch mal zu viel werden: Reden und sich Pausen einräumen!

Pflege bringt Glücksmomente

Zum Abschluss aber noch einmal: Pflege macht nicht traurig. Pflege macht ziemlich oft glücklich. Im Alltag, durch das Miteinander, durch die Hilfe, durch den leichteren Weg und bei besonderen Gelegenheiten.

Zum Beispiel auch im Urlaub!

Gesunde Arbeit: Weniger Stress in der Pflege

Überspringen wir die Frage nach dem Kater von Silvester, den guten Vorsätzen, die schon gebrochen wurden, und die Frage, ob Sie „gut ins neue Jahr gekommen“ sind – selbst wenn der Übergang mit Grippe im Bett passiert wäre (wir hoffen nicht!), bestimmt das ja nicht den Rest des Jahres.

Den gestalten wir nämlich eher durch Dinge, die uns jeden Tag motivieren und jeden Tag etwas bedeuten. Und für produktiv angegangene gute Vorsätze ist jetzt Zeit. Denn wie fröhliche Radiomoderatoren rauf und runterbeten: Wer langfristig etwas ändern will, muss dafür täglich etwas ändern. Sehen wir uns an, wie jeder etwas mehr für „gesunde Arbeit“ tun kann – und auch in der Pflege gesund bleibt.

Pflege ist sicher kein leichter Job – weit davon entfernt. Die meisten Leute fragen von außen vielleicht nach langen Arbeitszeiten oder schweren Patienten. Tatsächlich sagt das „Klischee vom Pflegeberuf“, dass Kranken- und Gesundheitspflegekräfte vor allem mit Rückenproblemen zu kämpfen haben. Die sollte man nicht vernachlässigen, aber ein Hauptfaktor für viele Pflegekräfte – egal ob in der Patienten-WG in Dortmund oder bei der häuslichen Altenpflege – ist „Stress“. Stress ist dabei nur ein Oberbegriff für diverse Belastungen, psychisch und physisch, wie man so schön sagt.

Bedeutet Pflege Stress?

Stressig ist zum Beispiel Termindruck – deswegen arbeiten unsere Mitarbeiter an ihren Zeitplänen mit und „Frei ist frei“ ist unser Versprechen. Dadurch wollen wir erreichen, dass alle Mitarbeiter wissen: Wenn sie zuhause sind und sich anderen Dingen widmen möchten, dann müssen sie auch nicht aufs Telefon hören oder jederzeit sprungbereit sein.

Das ist übrigens auch gut für die Arbeit: Wer in seiner Freizeit ehrlich entspannen kann – oder zumindest andere Dinge im Kopf hat, als die Arbeit – kann während der Arbeitszeit auch einen Kopf für die Arbeit haben. Dann ist Pflege anspruchsvoll und herausfordernd – aber nicht stressig.

Und wenn wir da einen Fehler machen? Wollen wir erinnert werden! Wir glauben absolut nicht, dass wir fehlerfrei arbeiten. Wenn also mal ein „Da war frei“ übersehen wird oder ein Dienstplan nicht funktioniert: Nachfragen. Die wahrscheinlichste Antwort ist, dass auch auf der „Ebene drüber“ bloß jemand irgendeine Sorte Stress hatte. Damit lässt sich der Stress in der Pflege durch Zeitdruck von Arbeit auf den Terminkalender schon etwas reduzieren.

Ein Ausgleich zum Stress

Manchmal ist auch der Alltag alles andere als entspannend. Entweder, weil es konkrete Stresssituationen gibt. Oder einfach, weil ein immer gleicher Trott eben auch Stress sein kann. Das Thema Stress ist mittlerweile kein belächeltes Problem von Leuten mehr, die „nicht klar kommen“, sondern ein Lebensbereich, um den man sich kümmern sollte. Genau wie gesunde Ernährung oder gesunde Bewegung gibt es auch gesunde Entspannung.

Auch wer mit Stress in der Pflege und im Alltag zu kämpfen hat, hat mehrere Möglichkeiten:

  • Entspannung durch körperliche Auszeiten zum Beispiel beim Schwimmen und in der Sauna
  • Entspannung durch bewusstes Genießen von einem schönen Film, einer Serie oder einem Buch, durch die man sich sonst vielleicht nur berieseln lässt.
  • Entspannung durch ein besonders gutes Essen mit viel Zeit fürs gemütliche Einkaufen, Kochen und Essen
  • Entspannung durch Übungen zum Beispiel in Achtsamkeitsbüchern oder beim Malen, Zeichnen oder anders Gestalten

Keine Pflicht auf eine bestimmte Form von Entspannung

Eine besonders perfide Form von Stress ist der, den man sich mit dem Thema Entspannung macht. Beispielsweise, weil alle Bekannten erzählen, wie gut ein Wellnessaufenthalt tut – und man sich dann Sorgen um den Eintrittspreis macht, von der stickigen Luft genervt ist oder es einfach anstrengend findet, bewegungslos in einem Whirlpool zu dümpeln. Stress in der Pflege entsteht zwar auch durch die körperliche Belastung, aber gerade deswegen tut es manchen Leuten sehr gut, zum Ausgleich Sport zu machen. Der muss nicht organisiert oder „schön“ sein.

Entspannende Bücher oder Filme können natürlich super anspruchsvoll sein – wer zum Ausgleich vom Alltag in die Tiefen von „Krieg und Frieden“ eintauchen möchte, kann das natürlich tun. Rosamunde Pilcher ist aber auch Pause vom Alltag.

Gestalten Sie Ihre Entspannungszeit immer so, wie es Ihnen passt. Das Wichtigste ist, dass sie stattfindet.

Kurzzeitpflege in Bergkamen und Kamen: Schnelle Lösungen

Manchmal springen wir schnell ein: Mit Kurzzeitpflege in Bergkamen oder Kamen (oder natürlich in der Umgebung). Eine wichtige Anmerkung zu Beginn: Die Kurzzeitpflege kann auch einspringen, wenn Sie bis jetzt keine Pflege in Anspruch genommen haben, sondern der Pflegegrad gerade erst genehmigt wurde. Verhinderungspflege ist die Lösung für pflegende Angehörige, die kurzfristig ausfallen.

In jedem Fall können Sie sich für kurzfristige Pflegelösungen in Kamen, Bergkamen und Umgebung an uns wenden: Sie erreichen uns telefonisch und per E-Mail. Wir beraten Sie direkt am Telefon, machen mit Ihnen einen Termin aus oder kommen gleich vorbei. Wieso das so schnell geht? Weil es manchmal schnell gehen muss.

Kurzzeitpflege bei einem Gefühl von „am Rande des Abgrunds“

Ziemlich oft beantragen Angehörige oder Pateinten die Pflegeleistungen der Krankenkasse erst sehr spät. Sie versuchen, so lange wie irgendwie möglich alleine „durchzuhalten“. Dann kommt irgendwann der Zusammenbruch: Weil der Aufwand durch eine Krankheit größer wird. Oder weil die Pflegenden selbst krank werden. Dann gibt es plötzlich ein Loch in der Versorgung – und wir bekommen einen Anruf.

Ab dann geht es schnell sehr erleichternd weiter: Wir organisieren die Pflege in rund um Kamen oder Bergkamen – und zwar sofort oder in kürzester Zeit. Durch Kurzzeitpflege haben pflegende Angehörige Pause – der Patient kann kurzfristig in die stationäre Pflege oder wird ambulant versorgt. Verhinderungspflege schafft Raum für andere Termine und Verpflichtungen. Was zu Ihren Bedürfnissen passt, finden wir schnell gemeinsam raus.

 Notfall-Pflege in Bergkamen oder Kamen – und dann ein langfristiger Plan

Wenn der konkrete Notfall abgewandt ist, kümmern wir uns mit Ihnen um einen langfristigen Plan. Wie passt die ambulante Pflege am besten in Ihren Tagesablauf? Welche Pflegeleistungen sollen ab sofort von außen kommen und welche übernehmen die Angehörigen weiterhin selbst? Das vereinbaren wir gemeinsam.

Wenn Sie noch keine Pflegestufe beantragt haben, helfen wir auch dabei. Dann steht ab sofort die Finanzierung der ambulanten Pflege auf sicheren Beinen – keine Sorge.

Tipps für die Pflege: Essen zum Mitnehmen

Essen zum Mitnehmen – da schleicht das Gewissen als erstes zur Dönerbude an der Ecke. Manchmal voll okay, aber einen ganzen Sommer über möchte man nicht immer wieder den gleichen Imbiss essen. Vorkochen und Mitnehmen kann eine Lösung sein.

Seit wir unsere Räumlichkeiten für Lazarus und AuK umgestaltet haben, sitzen nach der Arbeit oft Leute in Gruppen zusammen und trinken noch einen Kaffee zusammen. Das ist schön und gemütlich. In Dortmund gibt es regelmäßig warmes Mittagessen für alle. Aber jeder von uns kennt auch die Tage, an denen man eigentlich nicht zwischendurch einen Abstecher in die Küche machen kann. Also haben wir ein paar Rezeptideen gesammelt, die uns den Tag über besser fit halten als Pommes oder Döner.

Fingerfood zum Aufrollen: Pfannkuchen als Essen zum Mitnehmen

Gerade im Sommer sind Pfannkuchen eine Art Universalbasis zum Mitnehmen. Insgesamt haben Pfannkuchen den enormen Vorteil, in Stücke geschnitten auch für mehrere Zwischenmahlzeiten herhalten zu können. Das ist perfekt für alle, die zum Beispiel in der Pflege auf Achse sind und zwischen den großen Mahlzeiten Snacks brauchen.

Sie lassen sich neutral zubereiten – einfach Ei, Mehl, Milch und Salz verrühren – und dann entweder süß oder herzhaft belegen. Schlägt man die Eier für die Zubereitung auf, entstehen dicke Pfannkuchen ohne viel Mehl.
Herzhaft lassen sie sich zum Beispiel wie ein Brot mit Wurst oder Käse aufrollen. Für frischeren Geschmack einfach Gurken, Radieschen oder Kresse dazu legen. Für eine besondere Zwischenmahlzeit kann man es auch mit Lachs versuchen.

Bei veganen Pfannkuchen gibt man am besten etwas Öl zum Teig und gibt Backpulver hinzu. Anstelle von Milch eignen sich unterschiedliche Ersatzprodukte, Wasser oder sogar Säfte und Tee. Als Belag ist natürlich Gemüse super. Zusätzlich gibt es viele vegane Aufstriche, die durch ganz unterschiedliche Gewürze abwechslungsreich schmecken. Süße Pfannkuchen kennt wohl jeder. Aufgerollt und in einer eigenen Box sind sie eine super Nachspeise oder kleine Süßigkeit, die mit Obst gefüllt nicht so schwer ins Gewicht fällt.

Kalter Salat: Reis schmeckt auch ohne Majo

Essen zum Mitnehmen, das man im Supermarkt oder im Imbiss kauft, ist selten gesund. Wenn man zum Salat greifen möchte, gibt es oft nur zwei deprimierende Möglichkeiten: Kartoffeln oder Reis mit viel Öl oder Majo einerseits, und Blattsalat andererseits.

Zuhause kann man besser vorbereiten. Gekochter Reis oder Pellkartoffeln halten sich auch länger im Kühlschrank. In einer Box lässt sich so eine Basis prima zu einem perfekten Essen zum Mitnehmen vermengen. Gekochtes oder gebratenes Huhn (oder Tofu), Lauch, Gurken und Nori-Blätter kann man mit Sojasoße und Wasabi-Pulver oder Meerrettich abschmecken. Das schmeckt wie Sushi – geht aber schnell und ist auch nach einem langen Tag noch lecker.

„In der Not geht die Wurst auch ohne Brot“ lässt sich auch auf einen Salat zum Mitnehmen ausdehnen: Etwas Reis oder Kartoffeln sind sogar nur eine optionale Zutat, wenn man eine Salatgurke kleinschneidet und mit dem Belag für ein Sandwich vermischt: Tomaten, Blattsalat, rote Zwiebeln, Oliven, Schinkenwürfel oder einfach geschnittene Salami und statt Salatdressing ein Löffel Ketchup, Chilisoße oder was immer sonst auf dem Baguette landen würde.

Mehr Tipps für die Pflege?

Wie angekündigt wollen wir mehr Tipps für die Pflege sammeln – wir freuen uns über Ideen! Ob es mehr Rezepte für Essen zum Mitnehmen sind oder Tricks, wie man sich an die Mittagspause erinnert, auch wenn der Tag voll ist. Oder ganz andere Ideen? Über Facebook führt der direkte Weg für Ideen auf den Blog!

Neue Blogkategorie: Mitarbeiter für Mitarbeiter

Die neue Webseite bekommt eine neue Kategorie: Mitarbeiter für Mitarbeiter. Hier werden Tipps für die Arbeit, dir Organisation im Born Gesundheitsnetzwerk, über Fortbildungen, zur Vereinbarkeit von Job und Familie und vielem mehr landen.

Die Idee

Expertenwissen sammelt man nicht von einem Tag zum nächsten. Klar kann man mit etwas gesundem Menschenverstand eine Menge erreichen: zum Renovieren trägt man lieber alte Klamotten als das Lieblingsshirt. Auch Erfahrung trägt viel bei: Ja, Flecken landen immer dann auf dem Shirt, wenn man sich für ein weißes entschieden hat. Und die Kombination aus beidem liefert die Erkenntnis, dass ein niedriger Preis meist mit niedriger Qualität einhergeht.

Aber es gibt auch Erkenntnisse, die man erst mit der Zeit sammelt. Unzählige Leute haben in Unternehmen schon tausende Seiten einzeln kopiert oder eingescannt, weil sie nicht wussten, dass der Kopierer dafür eine extra Funktion hat. Andere haben dagegen den Kopierer des Unternehmens geschrottet, weil sie nicht wussten, dass er diese Funktion zwar hat – man sie aber an diesem speziellen Gerät nicht benutzen darf.

Hätte mir das mal jemand gesagt, als ich in der Pflege angefangen habe!“ – genau das wollen wir machen. Tipps und Tricks sammeln, die jeder einzelne mit der Zeit sammelt und die man jederzeit teilen würde. Es muss nur mal jemand fragen. Hilft das Smartphone bei der Arbeit oder sind Notizzettel nützlicher? Gibt es bestimmte Kleidungstipps für die ambulante Pflege oder Hilfsmittel, auf die nach fünf Jahren in der Intensivpflege niemand verzichten will?

Die Themen

Bis jetzt gibt es einige Ideen zu Themen, aber wir möchten die gerne noch ausbauen. Die bisherigen Vorschläge:

  • Tipps für den Pflegealltag In der Ausbildung lernt man eine Menge – aber im Job später noch mehr. Was für kleine Tricks machen den Tag leichter?
  • Emotionale Tipps Pflege ist körperlich oft anstrengend – klar. Es ist aber auch nicht immer einfach, emotional mitzuhalten. Welche Kniffe helfen bei Stress? Wie kommt man mit einem Schock klar und wie übersteht man lange, schwierige Phasen?
  • Rezepte zum Mitnehmen und Vorbereiten Es klingt so banal und fast nach Zeitschriftenartikel. Aber ganz ehrlich: Wer hat nicht schon mal ein Mittagessen verpasst oder sich geärgert, dass keine Zeit für bessere Vorbereitung blieb? Wir wollen Alternativen zum täglichen Butterbrot für unterwegs teilen.
  • Umgang mit Patienten, Angehörigen und Kollegen Neben den Fortbildungen zur Familienzentrierten Pflege und anderem Wissen: Gibt es Erfahrungswerte und Tricks für den Umgang mit schwierigen Situationen?
  • Alles, was sonst noch nützlich sein kann.

Auf Facebook sammeln wir gerne Ideen, und sonst auch per E-Mail! In den nächsten Wochen sammeln wir jeweils zu konkreten Themen und freuen uns über Input von allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen!