Wiedereinstieg in den Pflegeberuf?

Der Arbeitsmarkt in der Pflege ist und bleibt ein aktuelles und heiß diskutiertes Thema.

Ein Teil der Lösung soll die Motivation zum Wiedereinstieg sein – durch die Politik ist ein Prämienmodell vorgesehen. Aber sind Prämien der richtige Weg, alte Kollegen neu zu begeistern?

Aussteiger haben meist nicht nur finanzielle Gründe. Ihnen fehlen bessere Arbeitsbedingungen und mehr Kollegen in der Pflege!

Bessere Arbeitsbedingungen statt Prämien

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, möchte Pflegekräfte durch ein Prämiensystem zurückgewinnen: Pflegekräfte, die in ihren Beruf zurückkehren oder die Arbeitszeit aufstocken, sollen nach diesem Modell bis zu 5000 Euro Prämie erhalten. Und wer nach der Ausbildung direkt in den Beruf einsteigt, bekommt eine Prämie in Höhe von 3 000 Euro.

Daran sehen wir: grundsätzlich ist der Staat durchaus bereit, ordentliche Summen in die Bekämpfung des Fachkräftemangels im Bereich der Pflege zu stecken. Warum also nicht in die richtigen Maßnahmen investieren? Beispielsweise solche, die es engagierten Arbeitgebern ermöglichen, den Pflege-Rückkehrern ein Comeback mit Freude zu erleichtern?

Vor allem Schulungen und Trainings sowie Schnuppertage sind laut den Befragten der oben erwähnten Studie ein wichtiges Mittel, um den Wiedereinstieg zu erleichtern. Der Punkt „bessere Bezahlung“ ist zwar für rund 30 % der Befragten ein Argument, hat damit aber die niedrigste Priorität.

Aussteiger selten glücklicher

Laut der „#PflegeComeback-Studie“ sind die meisten Aussteiger in ihrem neuen Arbeitsfeld gar nicht glücklicher, als in ihrem ursprünglichen Beruf. Einer absoluten Zufriedenheit von 63 % bei Einstieg in den Pflegeberuf steht laut der Studie eine Zufriedenheit von 44 % der Befragten im neuen Job gegenüber.

Was sich Politik und Pflegedienste klar machen müssen: Die Aussteiger sind nicht gegangen, weil sie woanders glücklicher werden. Sondern „weniger unglücklich“.

Fast jede zweite ehemalige Pflegekraft würde gern zurück in den alten Beruf, wenn das unter besseren Bedingungen möglich ist. Für ein bisschen Geld zurück in die alte Tortur – dafür lohnt der Umstieg nicht. Neubeginn in einem Team, faire Arbeitsbedingungen und wieder Spaß bei der Arbeit? Dazu laden wir ein.

Die Gelegenheit nutzen

Wir möchten uns das Ergebnis zu Herzen nehmen. Denn wir glauben, dass richtig gute Pflege nur möglich ist, wenn wir unseren Kollegen und Kolleginnen richtig gute Arbeitsbedingungen bieten.

Und das heißt für uns vor allem: Drei Sorten „Zeit haben“: Zeit für gute Pflege, Zeit für Arbeitsplanung und Zeit für sich.

  • Wir arbeiten in festen Teams, die groß genug sind, dass ein Krankheitsausfall nicht zu Chaos führt und in denen jeder in fest eingeplanten Teamsitzungen an der Terminplanung Teil hat.
  • Wir geben jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, an Fortbildungen teilzunehmen, um sein Wissen aufzufrischen oder zu erweitern. Denn wir wollen keine Fließbandarbeiter, sondern Mitarbeiter, die auf ihre Arbeit stolz sein können.
  • Wir geben unseren Mitarbeitern die nötige Freizeit, um sich von den Strapazen des täglichen Pflegealltags zu erholen. Das heißt für uns: 32 Tage Urlaub und freie Tage, an denen garantiert niemand von der Arbeit anruft.

Natürlich verlassen auch uns einmal Kolleginnen oder Kollegen aus den verschiedensten Gründen. Wir freuen uns auch, wenn solche Aussteiger zu uns zurückkehren wollen.

Und das nicht durch das Locken einer Geldprämie vom Gesetzgeber, sondern durch die Bereitschaft, über Strukturen und Arbeitsbedingungen zu sprechen. Damit unsere Mitarbeiter gerne bleiben möchten.

Sie sind Pflegeaussteiger? Bei uns sind Rückkehrer willkommen!

 

Jobs in der Ambulante Alten- und Intensivpflege: Jetzt erst recht

Die Politik stärkt im Moment intensiv die Pflege in Krankenhäusern und Altenheimen – dagegen bleiben die ambulante Pflege und auch Jobs in der Intensivpflege auf der Strecke. Mit uns nicht! Und wir freuen uns über jeden, der weiterhin in der ambulanten Pflege aktiv sein will.

Die Intensivpflegedienste AuK intensiv und IPO (Intensivpflege-Organisation) der Kinderintensivpflegedienst peggy blue und die ambulanten Pflegedienste AuK und Lazarus bleiben auch 2019 dabei und sind offen für neue Mitglieder im Team.

Ambulante (Intensiv-)Pflege

Ambulante Pflege bedeutet Pflege bei Patienten zuhause. Sie müssen nicht in einem Kranken- oder Pflegeheim leben. Und das gilt Dank der verschiedenen Pflegedienste nicht nur für Patienten mit Pflegestufe 1 oder 2, die in ihrem Alltag viel selbst erledigen können.

Auch Patienten mit Pflegestufe 3-5 können zuhause gepflegt werden. Die Intensivpflegedienste helfen sogar Patienten – jung und alt – die nicht allein atmen können und deswegen rund um die Uhr auf maschinelle Hilfe und persönliche Betreuung angewiesen sind.

Ein Job in der ambulanten (Intensiv-)Pflege kann besonders herausfordernd sein, weil zur Arbeit einige Wegezeiten kommen. Dafür gibt man Patienten und Familien auch sehr viel.

Warum die ambulante Pflege so wichtig ist

Ambulante Pflege bedeutet, dass Patienten zuhause leben bleiben können. Patienten bleiben bei ihrer Familie in Dortmund, Kamen oder Bergkamen und werden nicht auseinandergerissen.

Das ist wichtig für Paare, wenn einer von beiden pflegebedürftig wird und der andere die Pflege nicht allein übernehmen kann. Egal, ob ein junges Ehepaar von einem Unfall getroffen wird oder ein älteres Pärchen den Zahn der Zeit spürt: Ambulante Pflegekräfte verhindern, dass beide allein leben müssen und sich nur zu Besuchszeiten sehen können.

Und es ist wichtig für Familien, aus denen ohne ambulante Pflegedienste mindestens ein Mitglied verschwinden würde. Gerade in der Kinderintensivpflege verlangen Pflegeheim- oder Krankenhausaufenthalte der ganzen Familie immer wieder Spagate ab. Die ambulante Kinderintensivpflege bedeutet, dass Pflegekräfte zu Gast kommen und die Pflege vor Ort stattfinden kann.

Ambulante Pflegeangebote sind aber nicht zuletzt auch wichtig für Menschen, die allein leben. Denn auch sie möchten ihr Zuhause nicht aufgeben oder die Beziehungen, die sie von ihrer Wohnung aus pflegen. Viele pflegebedürftige Menschen haben Haustiere und möchten sie nicht aufgeben – dank der ambulanten Pflege ist das nicht nötig.

Arbeit in der ambulanten Pflege

Sind Sie in der ambulanten Pflege tätig, aber möchten sich umorientieren? Oder sind Sie aktuell in einem Pflege- oder Altenheim angestellt und wollen in die ambulante Pflege wechseln?

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung für einen Job in unseren ambulanten Pflegediensten. Sie finden aktuelle offene Stellen auf dieser Seite und können direkt nach den passenden Kriterien filtern, oder Sie können uns einfach telefonisch erreichen unter 0800 000 1493 und per E-Mail an jobs@born-gesundheitsnetzwerk.de

Teamzusammenhalt in der Pflege

Die alltägliche Arbeit in der Pflege ist von Teamwork geprägt. Alleine funktioniert wenig – zum Glück ist aber auch niemand alleine. Dass man sich auf sein Team verlassen kann, ist ein gutes Gefühl. Sowohl, wenn alles gut läuft und man sich über den reibungslosen Ablauf freuen kann, also auch wenn mal etwas schief läuft und andere einspringen.

Im Born Gesundheitsnetzwerk weiß jeder – ob in der Pflege oder Verwaltung – wie wichtig Teams sind. Deswegen arbeitet jeder einzelne in seinem Team und die Struktur aller Zweige jedes Pflegedienstes ist voll auf Teamwork ausgelegt.

Teamwork in der Pflege

In der Pflege gibt es eine sehr unterschiedliche Landschaft an Möglichkeiten zur Organisation. Manchmal erfolgt die Pflege durch einzelne Angehörige oder Pflegekräfte, manchmal durch ein Team, das sich abwechselt und in festen Organisationen wie Pflegeheimen oft durch wechselnde Gruppen, die je nach Schichtplan anders aussehen.

Wir setzen auf zuverlässige Teams, die einander kennen und fest miteinander arbeiten. In der 1:1-Intensivpflege arbeiten die Teams im Wechsel mit bestimmten Kunden, die dadurch rund um die Uhr betreut sind. In der ambulanten Pflege sieht jede Pflegekraft täglich mehrere Patienten oder Patientinnen auf festen Routen.

Die richtige Teamgröße

Die Teamgröße ist dabei ein wichtiger Faktor: In zu kleinen Teams ist ein Ausfall durch Krankheit oder Urlaub schwer zu kompensieren. In zu großen Teams kennt man sich nicht mehr – weder die Patienten, noch die Pflegekräfte untereinander.

Deswegen haben wir uns gut überlegt, wie groß unsere Teams sein sollten und für alle Bereiche – von der ambulanten Pflege bis zur Intensivpflege-WG – Teams aufgebaut, die groß und klein genug sind.

Dadurch können wir für jeden Patienten nicht nur eine zuverlässige Versorgung anbieten, die auch gesichert ist, wenn mal jemand krank oder im Urlaub ist. Wir bieten sowohl Pflegekräften als auch Patienten durch unser System zuverlässige Kontaktpersonen. Unsere Patienten müssen sich nicht ständig an neue Gesichter gewöhnen – ein Team ist zuständig und zuverlässig da. Und unsere Pflegekräfte haben Zeit, mit Patienten eine echte Beziehung aufzubauen, statt jede Woche neue Persönlichkeiten kennenzulernen.

Kennenlernen und Organisation – alles im Team

Teamwork in der Pflege fördern wir nicht nur durch „Zahlen“. Denn das Team kann die beste Größe haben und sich trotzdem nie zu Gesicht bekommen. Dann entwickelt sich kein Zusammenhalt und die Arbeit macht nur halb so viel Spaß.

Deswegen sehen sich alle Teams bei uns bei regelmäßigen Teamsitzungen – egal ob ambulant und sonst allein unterwegs oder aus der Intensivpflege in den Pflege-WGs in Dortmund.

Neben dem Kennenlernen und Austauschen steht dabei die Terminplanung im Vordergrund. Jeder hat an der Planung seiner Schichten teil. Das sorgt nicht nur für mehr Zufriedenheit, sondern auch weniger Ausfällen.

Spaß im Team

Wichtig für den Spaß im Team sind auch explizit spaßige Veranstaltungen – beispielsweise die großen Feste, an denen jeder im Born Gesundheitsnetzwerk teilhat, oder auch die kleinen gemeinsamen Aktionen, die sich oft ergeben.

Unsere ambulanten Teams haben die jeweilige „Basisstation“ ihres Pflegedienstes zu richtigen Zuhause gemacht. In jeder Zentrale gibt es auch mindestens einen Ort, um gemütlich zusammenzusitzen. Wenn es halt wird sicher eher drinnen, im Sommer auch gern beim gemeinsamen Grillen.

Als Team Teil eines großen Netzwerks sein

Und dann gibt es noch unsere Klassenfahrten: Große Ausflüge, zu denen jeder im Born Gesundheitsnetzwerk eingeladen ist. Denn bei uns weiß jeder, dass er nicht nur Teil eines Teams ist, sondern eines großen Netzwerks.

Das ist im Zweifel für die einzelnen da – damit kein Ausfall zu echten Problemen führt. Und natürlich einfach, damit die Teams sich auf gute Pflege konzentrieren können, statt zusätzlich Organisationsaufgaben bewältigen zu müssen.

 

Auch Lust auf Teamwork in der Pflege? Wir haben oft freie Stellen, die genau zu Ihnen passen!

Pflege hat Zukunft: Ausbildung und Arbeit

Vor einer Weile haben wir eine kleine Checkliste zur Berufswahl Pflege veröffentlicht. Jetzt steht für einige vielleicht der Berufswunsch fest. Trotzdem sind Eignung und Leidenschaft für ein Thema nicht immer genug – es stellt sich ja auch die Frage, ob eine Berufswahl tatsächlich Zukunft verspricht.

Ist eine Ausbildung in der Pflege sinnvoll?

Ganz spontan neigt man natürlich dazu, der Ausbildung in der Pflege viel Zukunftspotenzial zuzuschreiben. Immerhin gibt es den festen Begriff des „Pflegenotstands“ und Landes- und Bundesregierung diskutieren nicht ohne Grund viel über Finanzierung und Organisation der Pflege der Zukunft. Der Arbeitsmarkt scheint genau auf Pflegekräfte ausgelegt.

Andererseits sind Roboter und Digitalisierung im Gespräch und sollen die Pflege von Grund auf verändern. Ist da wirklich noch so viel Bedarf an Pflegekräften?

Außerdem muss Pflege auch für jede Fachkraft persönlich Perspektive haben: Werden die Arbeitsbedingungen langfristig gut genug sein, auch in 10, 20 oder 30 Jahren noch in der Pflege arbeiten zu wollen?

Zahl der Auszubildenden in der Pflege steigt …

Die Werbetrommel zu rühren hat für die Ausbildungsberufe in der Pflege tatsächlich einen spürbaren Effekt gehabt. Es gibt einen Anstieg gerade in der Altenpflege: Von 2015 auf 2016 beispielsweise um 2,1 Prozent auf 24 130 Personen, die ihre Ausbildung begonnen haben. Insgesamt waren im Schuljahrgang 2016 dann 140 639 Pflegeschüler (in allen Bereichen) für den Schuljahrgang 2016 eingeschrieben (und 68 260 davon in der Altenpflege).

Insgesamt waren 2015 schon etwa 1,1 Millionen Personen in der Pflege beschäftigt – zusammengesetzt aus denjenigen, die in ambulanten Pflegediensten arbeiten und denjenigen, die in stationären Pflegeeinrichtungen tätig sind. In der Altenpflege sind davon etwa 310 000 Menschen tätig (ca. 28 %).

Insgesamt gab es 2015 schon 74 Prozent mehr Pflegekräfte als 1999 – die Zahl hat sich also schon fast verdoppelt.

… nicht genug

Aber der Bedarf ist noch lange nicht gedeckt – und wird es vielleicht auch für einige Zeit nicht sein.

Jüngst veröffentlichte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) eine Studie, die den Pflegebedarf für 2035 abschätzt. Das liegt 17 Jahre in der Zukunft – wer heute über eine Ausbildung in der Pflege nachdenkt, wird dann selbst in den Dreißigern oder Vierzigern sein und vielleicht eine Familie (mit)ernähren. Nach dieser Studie steigt die Zahl der Pflegebedürftigen bis dahin um ein Drittel auf vier Millionen an. Gerade in Nordrhein-Westfalen wird sogar ein Anstieg um 34 % erwartet. Um den Bedarf zu decken, müssten gleichzeitig 44 % mehr Pflegekräfte bis 2035 arbeiten.

Die Lösung liegt in Ausbildung und ambulanter Pflege

Von der Bertelsmannstiftung gibt es dazu eine Studie, die als Lösungsansatz vor allem den Ausbau der Pflege zuhause sieht: Die Hälfte der zu erwartenden Versorgungslücke kann so aufgefangen werden.

Dazu sollen einerseits Menschen gestärkt werden, die Angehörige zuhause pflegen. Dazu soll die Organisation verbessert werden, aber auch die Hilfsangebote für pflegende Angehörige.

Andererseits sollen vor allem die Ausbildung in der Pflege zugänglicher und attraktiver gemacht werden. Denn nur, wenn die ambulanten Pflegedienste in Zukunft viele Aufgaben übernehmen, können die anstehenden Probleme gelöst werden.

Ausbildung in der Pflege: Zum Preis von Rückenschmerzen?

Der Bedarf an Pflegekräften ist also lange noch nicht gedeckt. Und keine seriöse Studie geht davon aus, dass in Zukunft der Bedarf plötzlich zu 50 % durch Roboter oder ähnliches gedeckt werden könnte. Deswegen kann sich jeder, der heute eine Ausbildung in der Pflege absolviert, wohl recht sicher sein, auch in 30 Jahren noch sicher einen Job zu finden.

Die persönliche Perspektive ist einerseits abhängig von der eigenen Eignung für den Job. Die Arbeit in der Pflege verlang einem vieles ab. Andererseits ist die Zukunftstauglichkeit der Pflege aber auch von der Entwicklung der Arbeitsbedingungen abhängig. Junge Pflegekräfte sehen heute, dass ihre erfahrenen Kollegen nach vielen Jahren in der Pflege mit Problemen zu kämpfen haben: Rücken, Beine oder Psyche sind am Ende. Darauf wollen sie sich nicht mehr einlassen – zu Recht!

Gute Pflegedienste sind der Schlüssel

Die Ausbildung in der Pflege kann nur langfristig eine gute Lösung sein, wenn sie in einem guten Pflegedienst eingebettet ist. Auch die Qualität der späteren Arbeit hängt davon ab, wie gut ein Pflegedienst schon heute seine Möglichkeiten nutzt. Zum Beispiel, um das Leben der Pflegekräfte einfacher zu machen.

Faire Schichtpläne und gute Bezahlung fließen ebenso ein wie der Umgang mit der Digitalisierung, dem Bewusstsein für körperliche und psychische Gesundheit der Angestellten und nicht zuletzt die Stimmung im Unternehmen.

Wertschätzung für Pflegekräfte vom Pflegedienst aus macht eine Ausbildung in der Pflege attraktiver – und einfacher!

Pflege als Zukunftsperspektive

Deswegen laden wir beispielsweise alle ein, die interessiert daran sind, wirklich gute Pflege leisten zu können – mit Zeit für die Pflege und mit Freizeit für sich selbst.

Neben Auszubildenden sind auch Umsteiger und Wiedereinsteiger uns herzlich willkommen. Ein kurzer Kontakt genügt: Über unser Formular gleich hier online, per E-Mail an jobs@born-gesundheitsnetzwerk.de oder telefonisch unter 0800 000 1493.

Selbsttest: Könnte ich in der Pflege arbeiten?

Pflegekräfte werden gebraucht – das ist mittlerweile bei vielen Leuten angekommen. Gleichzeitig werden auch die Arbeitsbedingungen in der Pflege heftig diskutiert: Hohe Anforderungen stehen nicht immer einem angemessenen Gehalt gegenüber.

Der Pflegeberuf ist also nicht für jeden etwas – trotz guter Berufsperspektiven. Wer pflegen möchte, sollte dazu auch persönlich geeignet sein. Wir helfen mit einer kleinen Checkliste, vor der Ausbildung oder Umschulung schon einen Eindruck zu gewinnen.

Je mehr der Aussagen für Sie zutreffen, desto besser sind Ihre Chancen, in der Pflege den richtigen Beruf zu finden.

Selbsttest Pflege: Persönlichkeit

  1. Ich habe schon mal mit alten Menschen gearbeitet – zum Beispiel in einer Seniorengruppe – oder einem älteren oder kranken Menschen zum Beispiel durch Einkaufen oder Putzen im Alltag geholfen.
  2. Ich glaube, dass auch alte oder kranke Menschen Respekt verdienen. Das gilt auch, wenn sie mal verwirrt, traurig oder langsam sind.
  3. Wenn ich sehe, dass es anderen schlecht geht, kann ich Anteil nehmen. Ich kann mich aber später auch wieder auf mich konzentrieren und schöne Dinge erleben.
  4. Ich habe oft Kontakt zu älteren, kranken oder behinderten Menschen und komme gut mit ihnen zurecht. Ich höre ihnen gern zu und sie fühlen sich mit mir wohl.
  5. Ich kann mir vorstellen, einen anderen Menschen zu waschen oder jemandem zu helfen, zu duschen oder zur Toilette zu gehen.
  6. Ich bleibe bei kleinen Unfällen ruhig und kann auch andere beruhigen.
  7. Ich kann Verantwortung übernehmen und bin gerne Ansprechpartner für andere.
  8. Ich akzeptiere andere auch, wenn sie in ihrem Leben andere Entscheidungen getroffen haben als ich.

Selbsttest Pflege: Fähigkeiten

  1. Ich bin körperlich fit und traue mir zu, jemandem beim Aufstehen zu helfen oder in den Rollstuhl zu helfen. Ich habe keine Rückenprobleme.
  2. Ich kann Blut sehen.
  3. Ich kann meine Arbeit organisieren.
  4. Ich halte Verabredungen ein und bin zuverlässig.
  5. Ich komme auch mit mehreren Anforderungen gleichzeitig zurecht – wenn das Telefon klingelt, währen dich koche, brennt nichts an.
  6. Ich habe keine Angst, andere Menschen zu berühren und auch intensive Emotionen mitzuerleben.
  7. Ich kann sachlich bleiben und wichtige Informationen für andere schriftlich festhalten (zum Beispiel besondere Messwerte, Medikamentenempfehlungen, Bestellungen, …)

 

Selbsttest Pflege: Arbeitsbedingungen

  1. Es ist für mich in Ordnung, dass mein Job nicht zu den bestbezahlten Berufen gehört.
  2. Ich kann mir vorstellen, in Familien zu Gast zu sein, die ganz anders leben, als ich gewohnt bin. Ich respektiere Patienten auch, wenn sie unordentlicher oder ordentlicher sind als ich, anders essen oder ihre Freizeit anders verbringen wollen.
  3. Ich komme mit Vorurteilen oder dummen Kommentaren zu meinem Beruf von Freunden oder Fremden zurecht.
  4. Pflege ist immer auch eine Team-Aufgabe. Ich bin ein Team-Player und stimme mich gerne und gut mit anderen ab.
  5. Pflege findet meist im Schichtdienst statt. Ich kann mir vorstellen, auch am Wochenende oder abends zu arbeiten.

Pflegebereiche

In einigen Pflegebereichen, beispielsweise der Kinderintensivpflege, kommen noch weitere Anforderungen zu den oben genannten hinzu. Wer mit Kindern arbeitet, sollte mit neugierigen Fragen ebenso umgehen können, wie mit plötzlicher Angst. In der Palliativpflege müssen Pflegende noch intensiver damit umgehen, dass Patienten sterben. Wer in der Intensivpflege arbeitet, ist oft zu ganz unterschiedlichen Uhrzeiten bei Familien zu Gast und begleitet Patienten in kleinen Teams über Jahre persönlich. Diese Nähe kann eine weitere Herausforderung bedeuten.

Sind Sie interessiert an der Ausbildung oder wollen als Quereinsteiger oder Umsteigerin in einem bestimmten Pflegebereich starten? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an und wir besprechen Ihre Möglichkeiten in der Pflege.

Wie geht’s weiter nach dem Job-Interview beim Pflegedienst?

Viele Pflegekräfte sind auf der Suche nach neuen Jobs und viele Pflegedienste suchen neue Mitarbeiter. Es gibt viel Bewegung in unserer Branche – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Nicht aus jedem ersten Kontakt wird auch ein neuer Job, das ist vermutlich ganz normal.

Wir werfen trotzdem einmal einen Blick auf die Zahlen von unserer Seite – vielleicht haben Sie Lust, Ihre Erfahrungen auch mal mit uns zu teilen?

Der Weg vom ersten Kontakt zum neuen Job

Der erste Kontakt mit unserem Unternehmen entsteht auf ganz unterschiedliche Arten. Wir schalten Werbeanzeigen in unterschiedlichen Portalen, versuchen auch Noch-Nicht-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter über Facebook zu erreichen und freuen uns natürlich über persönliche Empfehlungen. In einem typischen Monat werden wir täglich von 1 oder 2 Pflegekräften kontaktiert, die Interesse an einer neuen Stelle hätten.

Der nächste Schritt wäre ein Bewerbungsgespräch, indem man sich gegenseitig kennenlernt. Im Bewerbungsgespräch klären wir, ob die Wünsche an die neue Stelle und die Anforderungen zusammenpassen. Wenn es auf beiden Seiten passt, bieten wir einen Vertrag an – und freuen uns, wenn der von einer neuen Pflegekraft im Team unterschrieben wird.

Ein Blick auf die Statistik: Bewerbungsgespräch im Pflegeunternehmen

Von allen Menschen, mit denen wir einen ersten Kontakt aufnehmen, …

  • … treffen wir etwa 2/3 zu einem Bewerbungsgespräch.
  • … startet 1/3 gleich in einen neuen Job bei uns.
  • … verschwindet 1/3 ohne Rückmeldung

Aus unserer Sicht ist also das Mysterium: Das Drittel, das ohne Rückmeldung verschwindet.

Etwa die Hälfte aller Bewerbungsgespräche läuft für beide Seiten gut und „endet“ in einer Anstellung, die natürlich ein Neubeginn auf beiden Seiten ist. Die andere Hälfte lässt sich wiederum halbieren: In die Kontakte, die mit einer Rückmeldung enden und die, die ganz ohne Kommentar abbrechen.

Ohne Kommentar – Aus dem Gespräch verschwunden

Insgesamt erhalten wir von etwa einem Drittel der Menschen, die ursprünglich Kontakt mit uns aufgenommen haben, irgendwann einfach gar keine Antwort mehr. Bei etwa einem Sechstel – also im Schnitt 16 von 100 Leuten – sogar, nachdem wir ein Bewerbungsgespräch geführt und einen möglichen Vertrag besprochen hatten.

Wir rätseln natürlich intern, wie sich diese Quote ergibt. Die Absage mit der Angabe eines Grunds ist keine Pflicht. Aber wir freuen uns trotzdem, wenn wir hören, dass wir im Interview einfach zu unfreundlich waren, die Arbeitszeiten nicht stimmen oder jemand einfach ein besseres Angebot gefunden hat.

Das klingt erst mal vielleicht paradox, aber tatsächlich bedeutet eine klare Absage nicht nur Sicherheit über den Stand einer möglicherweise besetzten Stelle, sondern auch einen Verbesserungsvorschlag für uns. Was hat nicht gepasst? Was können wir besser machen? Gab es vielleicht nur ein Missverständnis? Da wollen wir keine großen Diskussionen starten und den Eindruck unserer ehemaligen Bewerber wegargumentieren, sondern informiert sein.

Aus der anderen Perspektive: Wie verhalten sich mögliche Arbeitgeber in der Pflege?

Wir würden also gerne wissen: Wie sieht es andersrum aus? Was erleben die Bewerber auf der Suche nach einer neuen Stelle in der Pflege? Haben Sie schon mal einfach keine Rückmeldung mehr von einem möglichen Arbeitgeber bekommen? Oder haben Sie Geschichten erlebt, wegen derer Sie jetzt keinem Arbeitgeber mehr Rückmeldung geben?

Auf Facebook freuen wir uns deswegen über die Diskussion!

 

Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung in der Pflege?

Wenn die Entscheidung zur Ausbildung in der Pflege gefallen ist, sind damit noch nicht alle Fragen beantwortet. In welche Richtung soll es gehen und was möchte man langfristig arbeiten?

Drei Ausbildungsberufe in der Pflege

Neben den drei Ausbildungsberufen in der Pflege gibt es auch zwei Assistenzberufe in der Pflege sowie immer mehr Studiengänge. Hier wollen wir uns aber die Ausbildungen ansehen und die Möglichkeiten, die man danach hat. Möglich sind für alle nach der Ausbildung in den Assistenzberufen der Pflege oder abgeschlossener zehnjähriger Schulbildung:

  • die Ausbildung zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger
  • in der Gesundheits- und Krankenpflege
  • oder in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Jeder der Ausbildungen dauert drei Jahre und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der praktische Teil der Altenpflege-Ausbildung findet in Pflegediensten statt – wir bieten zum Beispiel Ausbildungsplätze in Altenpflege in Kamen an. Auch der praktische Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege ist in Pflegediensten möglich – oder in Altenheimen oder Krankenhäusern. Der praktische Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege findet in Krankenhäusern mit Kinderstation (Pädiatrie) statt.

Nach Ausbildungsende: Aus-gelernt?

In der Pflege gehört „lebenslanges Lernen“ zu einem der Vorteile (oder Nachteile), die jeder und jede Auszubildende erwarten sollten. Auch wenn die Theoriestunden in der Schule irgendwann geschafft sind, gibt es noch viele Möglichkeiten offiziell und inoffiziell dazuzulernen. Im Beruf ergibt sich durch neue Patienten immer wieder etwas Neues und das bedeutet alltägliches Lernen.

Dazu kommen weitere Möglichkeiten. Fort- und Weiterbildungen zum Beispiel. Auch wenn beides oft in einem Atemzug genannt wird, gibt es da einen kleinen Unterschied: In Fortbildungen frischt man sein Wissen auf oder erweitert es, um auf dem aktuellen Stand im aktuellen Beruf zu bleiben. In einer Weiterbildung lernt man dagegen etwas, das eine weitere berufliche Qualifikation bedeuten – zum Beispiel durch ein Zertifikat, das neue Tätigkeiten erlaubt.

In den meisten Pflegeunternehmen werden Fort- und Weiterbildungen angeboten. Ein großer Unterschied zwischen den Unternehmen ist, wer wann diese Kurse belegen und sich so weiter entwickeln darf. Bei uns gilt: Fortbildungen für alle – aus gutem Grund.

Der richtige Arbeitgeber nach der Ausbildung

Wenn man seine Ausbildung in der Pflege beendet hat, kann man oft bei dem Unternehmen bleiben, bei dem man auch den praktischen Teil seines neuen Handwerks gelernt hat. Manchmal ist es aber auch Zeit für einen Wechsel oder etwas Neues. Wer beispielsweise die Ausbildung im Krankenhaus absolviert hat, möchte vielleicht auch mal rausfinden, wie es so in einem ambulanten Pflegedienst läuft und umgekehrt.

Eine andere Möglichkeit ist, in spezielle Pflegebereiche vorzustoßen. Beispielsweise die ambulante Intensivpflege oder die Pflege in Patienten-WGs. In unseren Patienten-WGs im WoKo I und II in Dortmund beispielsweise. Hier steht vor dem Start in die Arbeit noch eine Weiterbildung zur Fachkraft für Intensivpflege. Die bieten wir allen in unseren Teams auch gerne an.

Die dritte Option ist vor allem auch für Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger interessant: Bei Peggy Blue bieten wir ganz besondere Stellen in der ambulanten Kinderintensivpflege im Ruhrgebiet an.

Ein Start im Born Gesundheitsnetzwerk

Egal, ob Sie Ihre Ausbildung in einem der Pflegedienste des Gesundheitsnetzwerks gemacht haben oder neu zu uns kommen würden: Wir freuen uns auf Sie! Wir haben freie Stellen in unterschiedlichen Bereichen für ausgebildete Pflegende aus allen drei Ausbildungsberufen.

Wieso wir immer neue Mitarbeiter für die Intensivpflege suchen

Immer freie Stellen in der Intensivpflege bei uns in Dortmund und rundum. Wieso eigentlich? Die meisten Unternehmen sind nicht immer auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, wieso fehlen also in Pflegediensten scheinbar immer Leute?

Freie Stellen in der Intensivpflege durch neue Patienten

Ein Grund ist natürlich, dass allgemein in Deutschland der Bedarf an Pflegekräften steigt und dann natürlich auch, wenn es um die Intensivpflege geht. Immerhin ist hier noch eine zusätzliche Ausbildung nötig. (Die wir unseren Mitarbeitern übrigens gerne anbieten!)

Gerade in der Intensivpflege entsteht ein großer Unterschied. Angehörige können die Pflege von Patienten, die auf Beatmung angewiesen sind, nicht übernehmen. Die Alternative „Pflegeheim“ erinnert oft stark an ein Krankenhaus und die meisten Patienten und Familien suchen eher nach Intensivpflege, die zuhause stattfindet.

Dadurch werden immer wieder Pflegekräfte mit der Qualifikation zur Beatmungspflege gesucht. Die Patienten werden dann medizinisch gut versorgt und können zuhause gepflegt werden. Von Kindern bis zu älteren Patienten: Jeder Patient wird im 1:1-Verhältnis betreut und deswegen kümmern sich ganze Teams um jeden einzelnen.

Neue Mitarbeiter entlasten das Team

Wir ersetzen durch neue Mitarbeiter niemanden – wir möchten die Teams entlasten. Unsere Mitarbeiter arbeiten in der Intensivpflege in und um Dortmund in Schichten und bei festen Patienten oder in einer der beiden Beatmungs-WGs in Dortmund, die im Rahmen des WoKo speziell für intensivpflegebedürftige Patienten geschaffen wurden.

Wenn wir mehrere neue Mitarbeiter auf einmal begrüßen können, können wir manchmal neue Teams gründen und neue Patienten aufnehmen. Wenn „nur“ einzelne neue Kollegen zu ins in die Intensivpflege kommen, entlasten sie damit das Team. Einerseits durch die Schichtplanung, andererseits auch, weil so mehr Leute im Notfall einspringen können.

Gerade die anspruchsvolle Arbeit in der Intensivpflege gibt Pflegekräften manchmal das Gefühl, bei ihrer hohen Verantwortung nicht ausfallen zu dürfen. Diesen Stress möchten wir unbedingt vermeiden – und freuen uns deswegen, wenn im Team auch mal eine Pflegekraft mehr ist, die im Zweifel zur Seite stehen kann.

Neue Stellen im neuen Wohnkonzept

Wir haben in diesem Jahr das Wohnkonzept, die Patienten-WG für Intensivpflegebedürftige Patienten in Dortmund, um eine weitere Wohngruppe erweitert. In der Beatmungs-WG hat jeder Patient sein eigenes Zimmer und kann die Dekoration und Einrichtung mitbestimmen – fest sind die medizinischen Geräte.

Auch hier ist das Betreuungsverhältnis so, dass wir für jeden neuen Patienten auch neue Pflegekräfte brauchen. Im Moment haben wir das Glück, an beiden Enden noch „Luft nach oben“ zu sehen: Wir würden gerne noch einen Patienten in die Intensiv-WG in Dortmund aufnehmen. Dazu freuen wir uns auch über neue Kollegen, die uns unterstützen wollen, damit in Zukunft vielleicht noch mehr Platz ist. Wir sehen, dass der Bedarf eigentlich immer da ist.

Umstieg oder Einstieg in die Intensivpflege

Auch wenn Sie noch nicht für die Intensivpflege ausgebildet sind: Wenn Sie Lust auf die Arbeit in einer Intensivpflege-WG in Dortmund im WoKo oder als Intensivpflegekraft bei unseren Patienten zuhause haben, melden Sie sich. Wir besprechen dann mit Ihnen, wie wir eine Fortbildung und Qualifikation während Ihrer Arbeit bei uns organisieren können – so funktioniert die Fortbildung ohne Verdienstausfall für Sie und mit dem Start im neuen Unternehmen.

Wenn Sie schon erfahren im Umgang mit Beatmungspatienten sind und nach neuen Möglichkeiten suchen – beispielsweise vom großen Pflegeheim oder Krankenhaus in die persönliche Pflege in der WG für Beatmungspatienten in Dortmund oder von der stationären Arbeit in die häusliche Intensivpflege – freuen wir uns auch über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail!

 

Beatmungspflege: Interesse an der Arbeit in einer Intensivpflege-WG in Dortmund?

Wir bieten Intensivpflege für ganz unterschiedliche Patienten in vielen verschiedenen Situationen an: Kinderintensivpflege auch über NRW hinaus, häusliche Intensiv- und Beatmungspflege und natürlich unsere Patienten-WG in Dortmund für intensivpflegebedürftige Patienten.

Die meisten intensivpflegebedürftigen Patienten müssen rund um die Uhr beatmet werden. Die Gründe dafür sind unterschiedliche Krankheiten – beispielsweise eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (meistens abgekürzt als COPD), eine Amyotrophe Lateralsklerose, das Guillain-Barré-Syndrom (hier findet man die Abkürzung GBS), Lungenemphysem oder Muskeldystrophie.

So ist die Arbeit in der Beatmungspflege

Die Arbeitsumgebung ist sehr anspruchsvoll und sehr vielseitig – wenn Sie Interesse an der Arbeit haben, finden Sie sicher auch die passende Stelle. In der häuslichen Intensivpflege von Peggy Blue oder AuK Intensiv zum Beispiel durch Beatmungspflege beim Patienten zu Hause. Sie sind dann über mehrere Stunden bei einigen vertrauten Patienten und ihren Familien zu Gast und kümmern sich um die Beatmung. Die Form der Pflege ist intensiv in vielerlei Hinsicht: Sie erleben viel mit und lernen Patienten und die Familie mit der Zeit gut kennen. Ihre Aufgaben sind anspruchsvoll und der Zusammenhalt im Team ist groß.

Wenn Sie in einer unserer Patienten-WGs, beim WoKo in Dortmund, arbeiten, wechseln Sie nicht mal den Arbeitsort. Hier leben Patienten in Beatmungs-WGs zusammen – also fernab von Krankenhausatmosphäre mit bester medizinischer Versorgung. Wer hier arbeitet, kennt sich mit der Tracheostomaversorgung aus, geht mit den Maschinen gekonnt und mit Patienten persönlich um.

Voraussetzungen: Beatmungspflege durch Fortbildung

Die Intensivpflege und vor allem Beatmungspflege ist kein Teil der „normalen“ Ausbildung zur Krankenschwester oder zum Krankenpfleger. Hier ist noch mal zusätzliches Fachwissen nötig – deswegen gibt es auch spezielle Fortbildungen. Die können Fachkräfte selbst bezahlen, oder über ihren Arbeitgeber organisieren lassen – egal wie: Um beispielsweise in unserer Patienten-WG in Dortmund in der Beatmungspflege zu arbeiten, ist diese Fortbildung Voraussetzung.

Für einen Überblick zum Thema gibt es hier einen sehr intensiven Einblick ins Fachwissen zum Thema Intensivpflege – aber keine Sorge: In Fortbildungen wird diese Flut von Informationen natürlich in passende Häppchen geteilt.

Egal ob Sie schon woanders in unserem Unternehmen arbeiten oder ganz neu zu uns kommen würden: Wenn Sie examinierter

  • Gesundheits- und Krankenpfleger oder -pflegerin sind,
  • Altenpflegerin oder -pfleger,
  • Oder (Kinder-)krankenschwester,

können Sie die Fortbildung absolvieren. Reden wir doch mal über Ihre Möglichkeiten!

Wie finde ich einen guten Job in der Intensivpflege?

Es ist kein Geheimnis, dass gerade in der Intensivpflege Fachkräfte händeringend gesucht werden. Aber einer der Gründe dafür ist, dass viele Unternehmen einfach keine guten Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter sind.

Wir sind zurzeit auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitern – weil wir sogar noch expandieren wollen. Wir haben Platz, Kapazitäten – und viele gute Argumente für die Arbeit mit uns. Direkt von den Kollegen aus dem Wohnkonzept gesagt:

Erzählen können wir natürlich viel. Also: Woran erkennt man, dass die Pflegejobs, die wir anbieten wirklich eine gute Idee sind, wenn man den Mitarbeitern nicht alles glauben möchte?

Kriterien für einen guten Job

Wir haben hier im Blog schon mal eine allgemeine Checkliste für Pflegejobs veröffentlicht. Da waren unsere Punkte:

  • Was verspricht der Arbeitgeber?
  • Welche Bilder gibt es?
  • Was sagen Mitarbeiter?
    • Wie sprechen Mitarbeiter und Unternehmen öffentlich – zum Beispiel bei Facebook – miteinander?
    • Kennen Sie jemanden, der beim neuen Arbeitgeber angestellt ist? Was sagen diese Leute?
    • Bekommen Mitarbeiter Fortbildungen oder ist der Job eine Sackgasse?
  • Welches Gefühl bekommen Patienten?
    • Wie viel Wert legt das Unternehmen darauf, auch mit Patienten zu reden?
    • Gibt es öffentliche Informationen zu Themen der Pflege?
  • Welches Gefühl haben Sie selbst?

Die gleichen Kriterien bleiben weiterhin auch für einen Job in der Intensivpflege bestehen.

Spezielle Kriterien bei der Intensivpflege

Egal, ob die Intensivpflege in einer WG oder Zuhause stattfinden soll: Hier kommt es immer auch auf Fachkenntnis an. Bietet der mögliche Arbeitgeber Fortbildungen an? Bleiben Sie technisch und medizinisch auf dem aktuellen Stand oder müssen Sie sich mit altem Wissen durchschlagen und Weiterbildung auf eigene Kosten unternehmen?

Dafür ist auch wichtig, ob die Geräte mit denen man arbeitet, zuverlässig sind. Die Ausrüstung muss also vernünftig sein – wenn Sie zum Bewerbungsgespräch kommen, werfen Sie ruhig einen Blick darauf. Maschinen aus zweiter oder dritter Hand werden unzuverlässig. Und auch wenn Sie Profi für Beatmung sind: Jeder möchte Notsituationen in der Pflege vermeiden.

Wegen schlechter Vorbereitung gibt es immer wieder auch Stress mit den Nachbarn von Pflege-WGs, die in normalen Wohnungen aufgebaut werden.  Deswegen ist bei Intensivpflege die Professionalität des Anbieters besonders wichtig. Beatmungs-WGs bauen wir speziell auf – für das WoKo II haben wir bislang ungenutzte Flächen im Gebäude von Grund auf renoviert und genau an die Bedürfnisse so einer Pflege-WG angepasst. Denn niemand hat Lust, unter Stress zu arbeiten.

Lust auf einen neuen Pflegejob in der Intensivpflege? Wir bieten Superjobs in der ambulanten Intensivpflege und unseren WGs für Beatmungspatienten an. Rufen Sie direkt an (Sie erreichen Nicole Kapke unter 0231 5557840) oder suchen Sie hier nach der richtigen Anzeige. Wir freuen uns!