Gemeinsame Aktivitäten: Kollegen und Freizeit

Es gibt viele Jobs, in denen man viel mit seinen Kollegen zu tun hat. Oder nur recht wenig, aber trotzdem jeder am Ende des Tages hauptsächlich nach Hause möchte, um sich nicht mehr mit den „lieben Kolleginnen“ beschäftigen zu müssen.

Bei uns ist das anders: Wir haben sehr viel miteinander zu tun und unternehmen manchmal trotzdem noch mehr miteinander. Bei gemeinsamen Aktivitäten abseits des Pflegealltags kommen wir zusammen – um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, oder um einfach mal ohne Arbeit Zeit füreinander zu haben.

Die Aktivitäten sehen dabei ganz unterschiedlich aus – ganz abhängig davon, was diejenigen mögen, die dabei mitmachen. Wichtig ist immer: Spaß haben!

Gemeinsame Teamaktivitäten

Die Teamaktivitäten sind keine zusätzliche Pflicht auf der Liste der Aufgaben unserer vielbeschäftigten Mitarbeitenden. Sie lockern den Arbeitsalltag auf oder bieten Chancen, sich nach der Arbeit noch mal zu sehen. Es ist kein Wunder, dass viele unserer Kolleginnen und Kollegen darauf einsteigen und mitmachen, auch wenn eigentlich „Feierabend“ wäre.

Das erste große Argument dafür ist natürlich der Spaß. Zusammen zu grillen und ein bisschen zu quatschen entspannt schon einfach nur, weil es mal ganz bewusst locker zugeht. Mit Leuten klönen, die genau den gleichen Job haben, entspannt – wir können ja auch über ähnliches lachen.

Sich lockerer begegnen.

Es gibt aber noch mehr Effekte. Zum Beispiel den, andere Mitarbeitende ab von der Arbeit immer wieder als Menschen kennenlernen zu können. Klar sind wir auch bei der Pflege Menschen und Persönlichkeiten. Beim Arbeiten stehen aber bestimmte Rollen im Vordergrund: Als Chefin oder Auszubildender, als Expertin auf einem Gebiet oder Neuling.

Ein anderer Nebeneffekt der Rollen im Arbeitsalltag ist sehr spezifisch für die Pflege. In Pflegejobs lösen wir jeden Tag gemeinsam Probleme. Dabei wird manchmal auch heiß diskutiert – zum Glück! Denn nur, wenn wir diskutieren, können wir uns auch weiterentwickeln. Solche Diskussionen beinhalten natürlich auch mal Kritik. In unsere Arbeit fließt das automatisch ein und macht uns besser – in unseren persönlichen Beziehungen kann das aber auch stören.

Denn bei der Arbeit ist meist vor allem Zeit für diese „Funktionen“. Bei einer Unterhaltung über die WM oder einen Urlaub lernt man sich einfach besser kennen und kann persönlich mitschwindende Probleme auflösen.

Abseits der Arbeit

Einfach mal etwas zusammen tun, das nichts mit der Arbeit zu tun hat – das verbindet und macht auch die Arbeit schöner, weil man gemeinsame Erinnerungen aufbaut. Manchmal treffen wir uns zum Grillen oder verabreden uns zum Fußballgucken.

Manchmal gibt es auch Aktivitäten speziell für bestimmte Aktionen. So haben sich in Kamen eine ganze Reihe von Mitarbeiterinnen regelmäßig getroffen, um gemeinsam zu nähen. Nicht nur für sich, sondern „den guten Zweck“: Sogenannte Herzkissen helfen beispielsweise Brustkrebspatientinnen bei den Schmerzen nach einer OP.

Diese Aktivitäten streuen sich im Born Gesundheitsnetzwerk aber auch zwischen die Arbeit. Da denken wir sehr pragmatisch: Wieso nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Deswegen verlagern wir Teamsitzungen beispielsweise auf den Minigolfplatz – Besprechungen rund um das Spiel sind gerade im Sommer eine echte Entspannung. Hier kann man in Kamen gemütlich zusammensitzen und die nächste Zeit plan

Materialien für Pflegekräfte: Aktuelle Empfehlungen zur Bewegungsförderung

Die Bewegungsförderung gehört zur Langzeitpflege vor allem von älteren Menschen. Kleine Aufgaben helfen, die Mobilität zu erhalten und zu fördern. Wer sich gut bewegen kann, ist meist auch fitter im Kopf und kann sich besser und länger in den eigenen vier Wänden zurechtfinden.

Ein wichtiger Effekt von regelmäßiger Bewegungsförderung ist auch, dass ältere Menschen seltener hinfallen und so Sturzverletzungen vermeiden können.

Deswegen gehören kleine Bewegungsübungen zu den Pflegeaufgaben. Das „Zentrum für Qualität der Pflege“ hat mit Hilfe von Forschern der Universität Bielefeld eine Übersicht über die verschiedenen Maßnahmen zusammengestellt. Damit können Pflegekräfte besser entscheiden, welche Maßnahmen sie anwenden sollen.

Aktivitätsübungen in der Pflege

Die Studie richtet sich zwar vor allem an Pflegekräfte in stationären Einrichtungen, aber enthält auch wertvolle Tipps für die ambulante Pflege. Auch Patienten, die zuhause leben, profitieren von Bewegungsübungen.

Dabei müssen die richtigen Übungen für einen Patienten ausgesucht werden. Die Übungen fordern sowohl geistig als auch körperlich und müssen zu den Fähigkeiten des Patienten passen.

Es gibt eine große Auswahl an Bewegungstrainings, die unterschiedliche Ziele haben. Beispielsweise kann man mit Gruppen von Patienten auch Spiele spielen, die neben der Bewegungsfähigkeit auch Spaß in der Gruppe machen.

Andere Übungen zielen spezifisch darauf ab, die Beweglichkeit von Patienten mit Demenz zu erhöhen und verringern dadurch oft auch die Verletzungsrisiken im Alltag.

Übersicht zu Aktivitätsübungen in der Pflege

Unter diesem Link finden sich die Auswertungen des ZQM zu Bewegungsübungen.

Man kann entweder die vollständigen Übungen als pdf runterladen oder Informationen zu einzelnen, üblichen Bewegungstrainings nachlesen.

Einige der Übungen sind wirklich eher für Gruppen gedacht – beispielsweise das Zuwerfen von Bällen in der Gruppe oder auch Bowlen. Es gibt aber auch sehr einfache Übungen, die auch einzelne Patienten durchführen können: Ein Beispiel dafür sind Bewegungsübungen zur Sprunggelenkskräftigung und Gehtraining – die positiven Effekte dieser Übung sind groß und die Durchführung ist sehr simpel auch beim Patienten zuhause durchführbar.

Urlaub trotz Pflege? Kein Problem

Pflege und Urlaub – das kann für alle Beteiligten schwierig sein. Patienten, Angehörige und auch die Pflegekräfte sehen oft den Weg zu einem richtigen Urlaub nicht vor sich.

Dabei gibt es für jeden die Chance auf Urlaub. Wichtig ist ein guter und verlässlicher Pflegedienst als Kooperationspartner. Solche Pflegedienste finden im Born Gesundheitsnetzwerk ihren Platz und wir können deswegen – mit Vorsprung auf die Sommerferien – einige Möglichkeiten für Urlaub präsentieren.

Urlaub für Patienten: Mit Pflegestufe verreisen

Wer eine Pflegestufe hat, ist auf tägliche Unterstützung angewiesen. Das scheint erst mal der Urlaubsreise komplett zu wiedersprechen: Man kann ja schlecht den Pflegedienst mit in den Urlaub nehmen?!

Doch! Wir fahren auch mit unseren Patienten und ihren Familien in den Urlaub. Entweder als Team mit einzelnen Patienten, als Begleitung für eine Familie mit intensivpflegebedürftigen Mitgliedern oder mit einer Gruppe von Patienten, die gemeinsam Urlaub machen können. Und es sind bei Weitem nicht nur Tagesausflüge oder Städtetrips möglich: Wir waren schon am Meer und in den Bergen.

Solche Ausflüge sind möglich, weil wir tolle Mitarbeiter haben, die vollen Einsatz zeigen. Außerdem übernehmen die Krankenkasse die Kosten für die Pflege auch unterwegs. Und wir haben mittlerweile Übung in der Organisation vom „Drumherum“ – das macht es leichter. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mit einem pflegebedürftigen Menschen in den Urlaub fahren möchten oder für einen Angehörigen eine Urlaubsreise organisieren möchten.

Urlaub für Angehörige: Auszeit von der Pflege

Auch wer andere pflegt, braucht mal eine Auszeit oder will einfach Urlaub machen. Das geht wie er wähnt mit der pflegebedürftigen Person, aber auch alleine und unabhängig.

In der Zwischenzeit wird der Pflegebedarf zuhause dann durch den Pflegedienst gedeckt. Das gilt für Familien, die sonst keinen Pflegedienst beauftragen, aber auch Patienten, die durch zusätzliche Termine oder Leistungen in der Zeit den Mehrbedarf ausgleichen.

Für die Pflege während des Urlaubs gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Modelle – Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Ergänzungsangebote. Wenn Sie gerne in den Urlaub fahren möchten und sicherstellen wollen, dass ein pflegebedürftiger Angehöriger in der Zeit gut versorgt ist, rufen Sie uns an.

Urlaub für Pflegekräfte: Wirklich frei haben

In einem aktuellen Kurzfilm zum Notstand in der Pflege, den wir auch auf Facebook geteilt haben, geht es auch darum, wie viele Pflegekräfte „immer flexibel“ und „immer auf Abruf“ sein müssen. Auch wenn vermutlich die meisten Pflegedienste vermeiden, ihre Kollegin ausgerechnet vor dem Traualtar anzurufen, haben gerade kleine Pflegedienste durch fehlendes Personal oft keine andere Wahl.

Bei uns kann sich jeder auf viele Kollegen und Kolleginnen verlassen, sodass wirklich gilt: frei ist frei.

Das passt auch für den Urlaub: Wenn Urlaub ist, dann ist frei. Und mit den Jahren im Team wächst sogar der Urlaubsanspruch: Immer um einen Tag.

Wenn Sie Lust haben, unter den Bedingungen vor oder nach Ihrem nächsten Urlaub in unserem Team einzusteigen, melden Sie sich!

Pflegekräfte und Angehörige: Mit Vorwürfen umgehen

Pflegekräfte sind in Familien zu Besuch oder betreuen Patienten rund um die Uhr in einer unserer Patienten-WGs. Angehörige reagieren mit vielen unterschiedlichen Gefühlen auf die Situation, die Umgebung und die Anforderungen. Sehr oft sehen wir: Wut. Die sich beispielsweise im Meckern über eine Situation äußert, in Vorwürfen oder sogar in Beschwerden.

Nicht immer fühlen sich diese Vorwürfe tatsächlich gerechtfertigt an – und nicht immer sind sie es. Oft ist das Problem wesentlich kleiner als die enorme Wut-Menge, die uns entgegenschwappt. Woher kommt Wut und wie gehen wir damit um?

Kritik an Pflegekräften

Wer in der Pflege arbeitet, hat garantiert schon mal Kritik abbekommen. Von Kollegen oder Patienten und vor allem von Angehörigen. Manchmal ist die Kritik gerechtfertigt, manchmal nicht. Sehr oft ist sie viel heftiger und lauter, als der Anlass eigentlich auslösen „sollte“. Wie kommt das?

Bei Angehörigen mischt sich oft viel „Wut“ in die Kritik.

  • Aus der berechtigten Frage „Wann kommen Sie vorbei?“ wird dann plötzlich „Sind Sie eigentlich auch mal pünktlich?“.
  • Statt „Haben Sie die Medikamente schon vorbereitet?“ hört man „Wieso haben Sie die Medikamente verschlampt?“.
  • Auch berechtigte Kritik („Ich hatte letzte Woche eine schriftliche Aufstellung der Leistungen gebeten. Die fehlt noch!“) wird schnell zu heftigen Vorwürfen („Sie wollen uns doch nur ausnehmen!“).

Der Ton macht die Musik. Gleichzeitig ist die Formulierung der Vorwürfe oft ziemlich verwirrend oder irreführend: Der Angehörige will ja nicht wirklich über betrügerische Absichten des Pflegediensts reden, sondern einfach nur die Auflistung, die noch fehlt. Das zu raten ist aber oft extrem schwierig.

Wieso Angehörige wütend werden

Wut wirft unseren Verteidigungs- und Angriffsmechanismus an. Meistens gehen wir von „Verteidigung“ zu „Angriff“ über, ohne es so richtig zu merken. Sicherer ist die Position allemal. Wieso also Verteidigung? In den seltensten Fällen hat die Pflegekraft oder der Pflegedienst ja wohl „angegriffen“.

Wir verteidigen uns aber auch, wenn wir uns hilflos fühlen. Viele Angehörige möchten den Patienten natürlich gerne selbst helfen – es sind immerhin ihre geliebten Partner, Eltern, Freunde oder Kinder! –, und fühlen sich nutzlos oder hilflos, weil sie das nicht können.

Einen Pflegedienst im Haus zu haben, bedeutet immer, etwas Kontrolle abzugeben. So sehr wir auch versuchen, rücksichtsvolle Gäste zu sein, sind wir immer „Fremde“. Zum Ausgleich möchten sie wenigstens alles kontrollieren, was sie beeinflussen können: Wann und wie passieren Dinge?

Hilflosigkeit und Kontrollverluste führen zu Angst – vor der man sich verteidigen möchte.

Ein dritter häufiger Grund ist Trauer um eine gesunde Partnerin, ein Elternteil, das früher alles selbst geschafft hat oder einen Freund, der nicht mehr so fit ist, dass er an allem teilnehmen kann. Die Anwesenheit des Pflegediensts macht deutlich, dass eben nicht mehr alles so ist, wie es mal war. Der Pflegedienst ist zwar eigentlich die Lösung eines Problems, aber das Problem ist nicht angreifbar oder lösbar. Traurigkeit wird oft zu Wut.

Zuletzt kann es natürlich immer sein, dass die Wut des Angehörigen schlicht aufgebaut wurde, weil es in letzter Zeit mehrere Fehler gab. Das kann passieren – jeder macht Fehler und selbst wenn es eigentlich kein großes Problem gibt, können die sich zufällig alle bei einem Patienten häufen.

Wie man wütenden Angehörigen begegnen kann

Den unterschiedlichen Formen von Wut kann man unterschiedlich begegnen.

Wenn man als Pflegekraft einen Fehler gemacht hat, dann sollte man den immer eingestehen. Es ist nicht nur unhöflich, sondern herabwürdigend, in so einer Situation die berechtigte Wut als Hilflosigkeit oder Angst vor einem Kontrollverlust abzutun. Deswegen lohnt es sich immer, erst einmal kurz zu überlegen, ob tatsächlich etwas schiefgelaufen ist. Wer sich ehrlich für Fehler entschuldigt, nimmt einem wütenden Angriff viel Wind aus den Segeln.

Die anderen Motive können dann immer noch mitspielen.

Hilflosen Angehörige und solchen, die sich schwer damit tun, Kontrolle abzugeben, kann man oft mit Informationen helfen. Wer versteht, was passiert, hat weniger Angst. Und auch wenn wir als Pflegeexperten „Profis“ in unserem Job sind, sollten wir als Gäste immer erklären, warum wir etwas tun. Statt „Ich habe die Medikamente nur an einen besseren Ort geräumt“: „Wir haben die Medikamente in diesen Schrank geräumt, damit sie nicht in der Sonne liegen.“ Vorab vermeiden kann man die Gefühle, indem man die Erklärungen auch schon vor der ersten Nachfrage gibt – im Zweifel als höfliche Frage formuliert („Mir ist aufgefallen, dass die Medikamente hier in der Sonne liegen. Ist in diesem Schrank vielleicht Platz für sie?“).

Gegen Trauer um alte Möglichkeiten können wir nicht viel tun – das ist auch nicht unsere Aufgabe. Wir können aber Hilfen anbieten: Eine Familie ermutigen, gemeinsam spazieren zu gehen, auch wenn jemand langsamer geworden ist. Hilfsmittel erwähnen, die alte Tätigkeiten leichter machen (zum Beispiel Kartenhalter zum Skat spielen). Oder Alternativen vorschlagen: Wer nicht mehr im Garten arbeiten kann, kann Pflanzen im Balkonkasten pflegen.

Hilfe bei ständigen Problemen

Wenn die Kritik sehr häufig kommt und sich immer wieder auf beliebige Dinge konzentriert, kann es Zeit sein, das zugrunde liegende Problem zu lösen. Vielleicht gibt es einen ungelösten Konflikt in der Vergangenheit, vielleicht gibt es auch Sorgen um formale Aspekte (Rechnungen, Krankenkassenleistungen, …) und so weiter.

Mitarbeiter im Born Gesundheitsnetzwerk können an Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen teilnehmen. Einige davon beziehen sich auf die familienzentrierte Pflege. Inhalt ist auch der Umgang mit Konflikten.

Bei konkreten Problemen kann es helfen, sich mit anderen Pflegekräften auszutauschen oder mit Vorgesetzten zu sprechen: Vielleicht hilft ein vermittelndes Gespräch, vielleicht ein Tausch mit einer anderen Pflegekraft.

Weiterbildung in der Beatmungspflege

Wir haben mit unseren Intensivpflegediensten eine Menge Experten für Beatmungspflege im Team – oder eher in unseren unterschiedlichen Teams. Echte Profis kümmern sich um intensivpflegebedürftige Patienten.

Das können wir versprechen, weil wir uns um Fortbildungen zur Beatmungspflege kümmern. Einmal zur Qualifikation als Pfleger/-in in der Intensivpflege. Und dann kontinuierlich für unsere Mitarbeiter in den Intensivpflegediensten.

Fortbildung für Intensivpflege

Die Fortbildungen für Intensivpflegekräfte konzentrieren sich oft auf die Beatmungspflege. Denn diese macht den „Kern“ der Intensivpflege in vielen Fällen aus. Es geht darum sicherzustellen, dass der Patient oder die Patientin rund um die Uhr beatmet wird und die Pflegekraft immer weiß, was bei einem Zwischenfall zu tun ist – oder Zwischenfälle natürlich schon vorher verhindern kann.

Examinierte Krankenpfleger und vergleichbar ausgebildete Experten können bei uns im Gesundheitsnetzwerk die Fortbildung direkt vor Ort mitmachen. Wir bieten regelmäßig Fortbildungen an, die zur Intensivpflege qualifizieren und sind stolz auf viele erfolgreiche Teilnehmer. Die Weiterbildung für die Beatmungspflege ist ein wichtiger Meilenstein für viele Mitarbeiter.

Erst, wenn jemand sich mit dem Thema Beatmungspflege auskennt, darf er oder sie auch in der Beatmungspflege arbeiten – logisch.

Fortbildungen für Intensivpflegekräfte

Aber auch, wenn unsere Mitarbeiter schon qualifiziert für die Beatmungspflege sind, können sie noch an Weiterbildungen in der Beatmungspflege teilnehmen.

Einerseits zu speziellen Themen: Bestimmte Formen der künstlichen Beatmung beispielsweise oder zu Komplikationen. Einige Geräte muss man erst mal bedienen lernen, einige Techniken sind zwar nicht „typisch“, aber für die Pflege von bestimmten Patienten notwendig und so weiter.

So bilden sich Profis noch weiter in ihrem Gebiet fort.

Außerdem stehen allen Mitarbeitern – also natürlich auch denen aus der Intensivpflege – die Fortbildungen zur familienzentrierten Pflege offen, bei der wir Pflege allgemeiner und breiter untersuchen.

Hier geht es darum, den Job – mit oder ohne Beatmungspflege – besser und entspannter machen zu können. Für mehr Zufriedenheit bei allen: Patienten, Angehörigen und Pflegekräften.

 

Sind Sie interessiert an einem Job mit viel Weiterbildungspotenzial? Sehen Sie sich doch mal unsere aktuellen Stellenangebote an oder wenden Sie sich direkt per Telefon oder auf Facebook an uns!

 

Mobbing zerstört die Freude am Job in der Pflegebranche

Mobbing am Arbeitsplatz ist ein ernstes Thema. Dass Schüler unter dem Druck durch Klassenkameraden leiden können, ist mittlerweile bekannt. Kinder werden dafür auch immer wieder sensibilisiert. Leider gibt es einige Menschen, die nie verstanden haben, welchen großen, negativen Einfluss Mobbing auf andere haben kann. Oder die sich wider besseren Wissens einen Spaß daraus machen, ihre Macht über andere auszuspielen. Das passiert nicht selten auch am Arbeitsplatz.

Selbst unter Erwachsenen und auch in der Pflege kommen Fälle von Mobbing vor: Durch Kollegen, den Vorgesetzten und manchmal sogar Untergebene. Auf einer eigenen Webseite erklärt ver.di die Folgen und Gefahren von Mobbing. Hier wird die Kündigung der Betroffenen als „Aufgeben“ und „Ziel“ der Mobber dargestellt. Oft genug ist es aber auch nur Gedankenlosigkeit gemischt mit Frust und Stress, der aus Mitarbeitern Mobber macht.

Tratschen ist nicht automatisch Mobbing

Manchmal verdrehen sich ganz alltägliche Dinge allmählich in Mobbingsituationen. Beispielsweise ist es absolut normal, dass es in jeder Organisation „Flurfunk“ gibt – Gespräche zwischen Tür und Angel und vor allem zwischen den einzelnen Bereichen. Auch in der Pflege wird viel getratscht und geklatscht und gequasselt. Nicht immer geht es dabei um Fachthemen. Manchmal steht auch eine aktuelle Nachricht, ein Film oder eben ein Kollege im Mittelpunkt des Gesprächs.

Verteilt sich das gleichmäßig und in alle Richtungen passiert meist nichts Dramatisches – wer investiert schon ernsthaft Lebenszeit und Energie darein, länger über eine neue Frisur oder einen kleinen Fehler zu sprechen? Pflege macht allen mehr Spaß, wenn man sich bald wieder verträgt und gemeinsam einen guten Job macht.

Der Unterschied zwischen Flurfunk und Mobbing

Wenn Anna Stress hat und dadurch einen Fehler macht, kann das ihren Kollegen Bernd logischerweise stressen. Dann ist es manchmal für die Gesamtsituation besser, wenn Bernd sich darüber in der Mittagspause bei Claudia aufregt und den Minifrust verpuffen lässt, bevor er wieder mit Anna spricht. Anna hätte im Stress den Fehler kaum vermeiden können, Bernd hätte durch lautes Meckern nicht geholfen und vor allem hätte Anna sicher keine Zeit, sich das Problem anzuhören. Claudia hört von dem Fehler und kann Bernd Recht geben oder ihn besänftigen. So ist das „Problem“ nie zu einem größeren Anliegen geworden.

Wenn Anna dagegen immer wieder Fehler macht, die vielleicht sogar Patienten gefährden, ist das ein Thema, das Bernd sofort mit ihr besprechen sollte. Oder mit einer Vorgesetzten, wenn Anna nicht für Verbesserungsvorschläge offen ist. Auch in Konfliktsituationen steht die Gesundheit des Patienten (und von Kollegen) an erster Stelle.

Anders sieht es aus, wenn Bernd förmlich darauf lauert, dass Anna einen Fehler macht – Stress oder kein Stress. Ob Anna die Frisur wechselt, eine Aktennotiz nicht ganz leserlich schreibt oder in einem Gespräch über einen Patienten die Augen verdreht: Ab sofort ist jedes kleine Fehlverhalten ein Indiz dafür, dass Anna eine schreckliche Person und inkompetente Arbeitskraft ist.

Wenn Bernd seine Besessenheit von Annas „Fehlern“ nicht wegsteckt, sondern laut vor Anna kundtut oder brühwarm an Claudia weitertratscht, ist daran nichts mehr harmlos oder hilfreich. Bernd mobbt Anna – egal, ob die beiden Kollegen im gleichen Team sind oder sich so gut wie nie sehen.

Andere wegekeln oder „kündigen lassen“

Einige „Bernds“ dieser Welt gehen aber noch weiter: Sie belassen es nicht dabei, jede vermeintliche Schwäche ihres Opfers auszunutzen. Sie erfinden zusätzlich Geschichten. Wenn sie in einer Machtposition sind – Vorgesetzte oder einfach nur verantwortlich für die Gehaltsabrechnung – nutzen sie das gnadenlos aus. Oft gilt: Je kleiner das Machtgefälle, umso härter ist es umkämpft. Da kann der Sekretär der Chefin schon mal zum größten Gift-Monster im Unternehmen werden und seinen minimal „höheren Status“ ausnutzen.

Ob aus Unachtsamkeit, Langeweile, um eine sadistische Ader auszuleben oder für das billige Machtgefühl, Einfluss auf das Leben eines anderen genommen zu haben, gehen manche Mobber tatsächlich so weit, andere zur Kündigung zu drängen oder bei Vorgesetzten Geschichten zu erfinden, bis sie gekündigt werden. Dabei muss es nicht mal um fachliche Kompetenz gehen. Wenn der erwähnte Chefsekretär ständig erzählt, wie unangenehm ein Mitarbeiter sei und wie viele Kollegen „extra vorbeikommen, um über ihn zu lästern“, dann steht diese Person bei der nächsten „Umstrukturierung“ oder Kündigungswelle oben auf der Abschussliste.

Sich wehren – und Chefs in die Verantwortung nehmen

Ein böser Nebeneffekt von Mobbing ist, dass sich viele Opfer hilflos fühlen. „Was soll ich schon machen?“, fasst das Gefühl zusammen. Die Treiber von Mobbing sind sich immerhin oft nicht für Kindergartengehabe zu schade. Werden sie darauf angesprochen, was passiert, antworten sie mit einem simplen „War ich nicht – habe ich nie gemacht/gesagt/behauptet.“.

Die nächste Etage bei Mobbing auch in der Pflege sind immer Vorgesetzte. Wenn ein Konflikt beginnt, über einen einmaligen Streit hinauszuwachsen, sollte man etwas sagen. Der direkten Vorgesetzten, der nächsthöheren Chefin oder im Zweifel der Chefetage des Unternehmens: Mobbing macht krank und muss früh gestoppt werden.

In unserem Unternehmen wenden wir unterschiedliche Konfliktlösungsstrategien an, damit aus Meinungsverschiedenheiten kein Streit und aus Streit kein Mobbing wird. Dazu setzen sich auch Vorgesetzte gemeinsam mit Betroffenen zusammen, und versuchen die Hintergründe von Wut zu klären.

Denn auch wenn ver.di und Beratungsstellen dazu aufrufen, sich nicht unterkriegen zu lassen, kann bei Mobbing viel an der Chefetage scheitern. Ist die nicht bereit, sich mit Konflikten zu beschäftigen und sie auch in für alle unangenehmen Gesprächen anzusprechen, lautet der häufige Rat tatsächlich zu kündigen und sich einen neuen Job zu suchen. Dann ist die Kündigung durchs Unternehmen schon fast ein Geschenk – selbst wenn es durch Rufmord entstanden ist.

 

Wie geht’s weiter nach dem Job-Interview beim Pflegedienst?

Viele Pflegekräfte sind auf der Suche nach neuen Jobs und viele Pflegedienste suchen neue Mitarbeiter. Es gibt viel Bewegung in unserer Branche – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Nicht aus jedem ersten Kontakt wird auch ein neuer Job, das ist vermutlich ganz normal.

Wir werfen trotzdem einmal einen Blick auf die Zahlen von unserer Seite – vielleicht haben Sie Lust, Ihre Erfahrungen auch mal mit uns zu teilen?

Der Weg vom ersten Kontakt zum neuen Job

Der erste Kontakt mit unserem Unternehmen entsteht auf ganz unterschiedliche Arten. Wir schalten Werbeanzeigen in unterschiedlichen Portalen, versuchen auch Noch-Nicht-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter über Facebook zu erreichen und freuen uns natürlich über persönliche Empfehlungen. In einem typischen Monat werden wir täglich von 1 oder 2 Pflegekräften kontaktiert, die Interesse an einer neuen Stelle hätten.

Der nächste Schritt wäre ein Bewerbungsgespräch, indem man sich gegenseitig kennenlernt. Im Bewerbungsgespräch klären wir, ob die Wünsche an die neue Stelle und die Anforderungen zusammenpassen. Wenn es auf beiden Seiten passt, bieten wir einen Vertrag an – und freuen uns, wenn der von einer neuen Pflegekraft im Team unterschrieben wird.

Ein Blick auf die Statistik: Bewerbungsgespräch im Pflegeunternehmen

Von allen Menschen, mit denen wir einen ersten Kontakt aufnehmen, …

  • … treffen wir etwa 2/3 zu einem Bewerbungsgespräch.
  • … startet 1/3 gleich in einen neuen Job bei uns.
  • … verschwindet 1/3 ohne Rückmeldung

Aus unserer Sicht ist also das Mysterium: Das Drittel, das ohne Rückmeldung verschwindet.

Etwa die Hälfte aller Bewerbungsgespräche läuft für beide Seiten gut und „endet“ in einer Anstellung, die natürlich ein Neubeginn auf beiden Seiten ist. Die andere Hälfte lässt sich wiederum halbieren: In die Kontakte, die mit einer Rückmeldung enden und die, die ganz ohne Kommentar abbrechen.

Ohne Kommentar – Aus dem Gespräch verschwunden

Insgesamt erhalten wir von etwa einem Drittel der Menschen, die ursprünglich Kontakt mit uns aufgenommen haben, irgendwann einfach gar keine Antwort mehr. Bei etwa einem Sechstel – also im Schnitt 16 von 100 Leuten – sogar, nachdem wir ein Bewerbungsgespräch geführt und einen möglichen Vertrag besprochen hatten.

Wir rätseln natürlich intern, wie sich diese Quote ergibt. Die Absage mit der Angabe eines Grunds ist keine Pflicht. Aber wir freuen uns trotzdem, wenn wir hören, dass wir im Interview einfach zu unfreundlich waren, die Arbeitszeiten nicht stimmen oder jemand einfach ein besseres Angebot gefunden hat.

Das klingt erst mal vielleicht paradox, aber tatsächlich bedeutet eine klare Absage nicht nur Sicherheit über den Stand einer möglicherweise besetzten Stelle, sondern auch einen Verbesserungsvorschlag für uns. Was hat nicht gepasst? Was können wir besser machen? Gab es vielleicht nur ein Missverständnis? Da wollen wir keine großen Diskussionen starten und den Eindruck unserer ehemaligen Bewerber wegargumentieren, sondern informiert sein.

Aus der anderen Perspektive: Wie verhalten sich mögliche Arbeitgeber in der Pflege?

Wir würden also gerne wissen: Wie sieht es andersrum aus? Was erleben die Bewerber auf der Suche nach einer neuen Stelle in der Pflege? Haben Sie schon mal einfach keine Rückmeldung mehr von einem möglichen Arbeitgeber bekommen? Oder haben Sie Geschichten erlebt, wegen derer Sie jetzt keinem Arbeitgeber mehr Rückmeldung geben?

Auf Facebook freuen wir uns deswegen über die Diskussion!

 

Gesunde Arbeit: Macht Pflege wirklich traurig?

Wir haben letzten Monat schon darüber gesprochen, dass Pflege manchmal stressig sein kann und den letzten Nerv raubt. Da kann man gegensteuern und sich im Zweifel Hilfe holen.

Eine andere Frage, die Pflegekräfte oft gestellt bekommen und sich vielleicht auch mal selbst stellen: Macht Pflege traurig? Viele Menschen assoziieren mit Pflege vor allem, dass man viel mit alten und kranken Menschen zu tun hat (richtig so weit!) und dass das auf die Dauer deprimierend ist. Immerhin fühlt man sich selbst mit einer Krankheit eher schlecht. Jeder kennt die Laune, in der man nach drei Tagen Kopfschmerzen ist oder wenn eine Grippe ordentlich auf die Stimmung geschlagen hat. Das ist kein unlogischer Gedankengang, aber trotzdem Quatsch: Unsere Patientinnen und Patienten sind nicht ständig traurig oder immer nur müde. Wir haben durchaus auch Spaß an und bei der Arbeit.

Aber ganz von der Hand zu weisen ist natürlich nicht, dass Pflege manchmal auch bedeutet, dass man mit sehr ernsten oder traurigen Themen in Berührung kommt. Ein wichtiger Tipp schon für Auszubildende ist, dass sie lernen müssen, sich ein wenig von dem Leid der andern zu distanzieren: „Man kann nicht jeden Tod mitsterben“.  Das ist leichter gesagt als getan.

Wieso und wie machen Pflegekräfte also immer weiter, obwohl sie mit so vielen negativen Dingen zu tun haben?

Empathie und Distanz in der Pflege

Pflege ohne Empathie wäre grausam, und ziemlich kalt. Pflege ohne Empathie wäre auch einfach schlechte Pflege, und einen schlechten Job zu machen, macht die Laune sicher nicht besser. Empathie aufzugeben ist also in keinem Fall die richtige „Lösung“, um die Schwierigkeiten des Pflegeberufs zu bewältigen.

Pflege ohne Distanz frisst aber auf. Wenn jeder Patient so viel bedeutet wie ein guter Freund, dann kann man den einen kaum für den anderen verlassen. Gebraucht werden wir aber immer an mehreren Betten und außerdem ja auch noch in unserem eigenen zuhause. Außerdem ist Pflege ohne Distanz „unprofessionell“ auf eine sehr unangenehme Weise: Wir sind bei Patienten zu Gast und auch wenn man sich mit der Zeit natürlich kennenlernt, bleibt Pflege eine „Dienstleistung“.

Die „goldene Mitte“?

Die „Mitte“ ist nicht für jeden am gleichen Punkt gefunden. Das ist wichtig zu verstehen, um sich nicht mit anderen zu vergleichen.

Einige Menschen in den pflegenden und heilenden Berufen ziehen eine klare Grenze zwischen einem „Arbeitsich“ und einem „privaten Ich“. Sie halten das aufrecht, indem sie bei Feierabend ganz abschalten und nicht mehr an die Probleme im Job denken, das Handy ausschalten und ihre Gedanken auf andere Themen konzentrieren.

Andere brauchen diese Trennung nicht und würden sie auch nicht gut vertragen. Sie denken auch zuhause manchmal an einen Patienten oder eine Patientin oder ein bestimmtes Problem, das sie lösen müssen oder wollen. Sie stehen im Supermarkt und notieren sich im Handy schnell etwas, das sie noch mit einem Arzt absprechen wollen. Dann setzen sie den Einkauf ganz normal fort.

Es gibt viele unterschiedliche Menschen. Wir denken daran immer wieder, wenn es um unsere Kunden und ihre Familien geht – jede Familie ist ein bisschen anders und jeder Patient ist eine eigenständige Person. Aber auch Pflegekräfte sind nicht alle gleich und für jeden sieht die passende Balance ein wenig anders aus.

Damit Pflege nicht traurig macht

Diese „goldene Mitte“ für sich selbst zu finden, ist ein erster Schritt dahin, dass Pflege nicht traurig macht. Ein anderer ist der Austausch mit Kollegen. Einerseits informell – einfach reden, quatschen und sich austauschen, gerade wenn irgendwo der Druck mal hoch ist. Unter anderem dafür gibt es bei uns ja auch die gemütlichen Sitzecken und Küchen an allen Standorten. Der Austausch unter Kollegen ist enorm wichtig fürs Wohlfühlen bei der Pflege.

Bei uns gibt es außerdem auch „organisierte“ gegenseitige Unterstützung. In der Kinderintensivpflege entlasten wir uns ein wenig durch Supervisionstermine. Und sollte es doch mal zu viel werden: Reden und sich Pausen einräumen!

Pflege bringt Glücksmomente

Zum Abschluss aber noch einmal: Pflege macht nicht traurig. Pflege macht ziemlich oft glücklich. Im Alltag, durch das Miteinander, durch die Hilfe, durch den leichteren Weg und bei besonderen Gelegenheiten.

Zum Beispiel auch im Urlaub!

Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung in der Pflege?

Wenn die Entscheidung zur Ausbildung in der Pflege gefallen ist, sind damit noch nicht alle Fragen beantwortet. In welche Richtung soll es gehen und was möchte man langfristig arbeiten?

Drei Ausbildungsberufe in der Pflege

Neben den drei Ausbildungsberufen in der Pflege gibt es auch zwei Assistenzberufe in der Pflege sowie immer mehr Studiengänge. Hier wollen wir uns aber die Ausbildungen ansehen und die Möglichkeiten, die man danach hat. Möglich sind für alle nach der Ausbildung in den Assistenzberufen der Pflege oder abgeschlossener zehnjähriger Schulbildung:

  • die Ausbildung zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger
  • in der Gesundheits- und Krankenpflege
  • oder in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Jeder der Ausbildungen dauert drei Jahre und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der praktische Teil der Altenpflege-Ausbildung findet in Pflegediensten statt – wir bieten zum Beispiel Ausbildungsplätze in Altenpflege in Kamen an. Auch der praktische Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege ist in Pflegediensten möglich – oder in Altenheimen oder Krankenhäusern. Der praktische Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege findet in Krankenhäusern mit Kinderstation (Pädiatrie) statt.

Nach Ausbildungsende: Aus-gelernt?

In der Pflege gehört „lebenslanges Lernen“ zu einem der Vorteile (oder Nachteile), die jeder und jede Auszubildende erwarten sollten. Auch wenn die Theoriestunden in der Schule irgendwann geschafft sind, gibt es noch viele Möglichkeiten offiziell und inoffiziell dazuzulernen. Im Beruf ergibt sich durch neue Patienten immer wieder etwas Neues und das bedeutet alltägliches Lernen.

Dazu kommen weitere Möglichkeiten. Fort- und Weiterbildungen zum Beispiel. Auch wenn beides oft in einem Atemzug genannt wird, gibt es da einen kleinen Unterschied: In Fortbildungen frischt man sein Wissen auf oder erweitert es, um auf dem aktuellen Stand im aktuellen Beruf zu bleiben. In einer Weiterbildung lernt man dagegen etwas, das eine weitere berufliche Qualifikation bedeuten – zum Beispiel durch ein Zertifikat, das neue Tätigkeiten erlaubt.

In den meisten Pflegeunternehmen werden Fort- und Weiterbildungen angeboten. Ein großer Unterschied zwischen den Unternehmen ist, wer wann diese Kurse belegen und sich so weiter entwickeln darf. Bei uns gilt: Fortbildungen für alle – aus gutem Grund.

Der richtige Arbeitgeber nach der Ausbildung

Wenn man seine Ausbildung in der Pflege beendet hat, kann man oft bei dem Unternehmen bleiben, bei dem man auch den praktischen Teil seines neuen Handwerks gelernt hat. Manchmal ist es aber auch Zeit für einen Wechsel oder etwas Neues. Wer beispielsweise die Ausbildung im Krankenhaus absolviert hat, möchte vielleicht auch mal rausfinden, wie es so in einem ambulanten Pflegedienst läuft und umgekehrt.

Eine andere Möglichkeit ist, in spezielle Pflegebereiche vorzustoßen. Beispielsweise die ambulante Intensivpflege oder die Pflege in Patienten-WGs. In unseren Patienten-WGs im WoKo I und II in Dortmund beispielsweise. Hier steht vor dem Start in die Arbeit noch eine Weiterbildung zur Fachkraft für Intensivpflege. Die bieten wir allen in unseren Teams auch gerne an.

Die dritte Option ist vor allem auch für Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger interessant: Bei Peggy Blue bieten wir ganz besondere Stellen in der ambulanten Kinderintensivpflege im Ruhrgebiet an.

Ein Start im Born Gesundheitsnetzwerk

Egal, ob Sie Ihre Ausbildung in einem der Pflegedienste des Gesundheitsnetzwerks gemacht haben oder neu zu uns kommen würden: Wir freuen uns auf Sie! Wir haben freie Stellen in unterschiedlichen Bereichen für ausgebildete Pflegende aus allen drei Ausbildungsberufen.

Wieso wir immer neue Mitarbeiter für die Intensivpflege suchen

Immer freie Stellen in der Intensivpflege bei uns in Dortmund und rundum. Wieso eigentlich? Die meisten Unternehmen sind nicht immer auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, wieso fehlen also in Pflegediensten scheinbar immer Leute?

Freie Stellen in der Intensivpflege durch neue Patienten

Ein Grund ist natürlich, dass allgemein in Deutschland der Bedarf an Pflegekräften steigt und dann natürlich auch, wenn es um die Intensivpflege geht. Immerhin ist hier noch eine zusätzliche Ausbildung nötig. (Die wir unseren Mitarbeitern übrigens gerne anbieten!)

Gerade in der Intensivpflege entsteht ein großer Unterschied. Angehörige können die Pflege von Patienten, die auf Beatmung angewiesen sind, nicht übernehmen. Die Alternative „Pflegeheim“ erinnert oft stark an ein Krankenhaus und die meisten Patienten und Familien suchen eher nach Intensivpflege, die zuhause stattfindet.

Dadurch werden immer wieder Pflegekräfte mit der Qualifikation zur Beatmungspflege gesucht. Die Patienten werden dann medizinisch gut versorgt und können zuhause gepflegt werden. Von Kindern bis zu älteren Patienten: Jeder Patient wird im 1:1-Verhältnis betreut und deswegen kümmern sich ganze Teams um jeden einzelnen.

Neue Mitarbeiter entlasten das Team

Wir ersetzen durch neue Mitarbeiter niemanden – wir möchten die Teams entlasten. Unsere Mitarbeiter arbeiten in der Intensivpflege in und um Dortmund in Schichten und bei festen Patienten oder in einer der beiden Beatmungs-WGs in Dortmund, die im Rahmen des WoKo speziell für intensivpflegebedürftige Patienten geschaffen wurden.

Wenn wir mehrere neue Mitarbeiter auf einmal begrüßen können, können wir manchmal neue Teams gründen und neue Patienten aufnehmen. Wenn „nur“ einzelne neue Kollegen zu ins in die Intensivpflege kommen, entlasten sie damit das Team. Einerseits durch die Schichtplanung, andererseits auch, weil so mehr Leute im Notfall einspringen können.

Gerade die anspruchsvolle Arbeit in der Intensivpflege gibt Pflegekräften manchmal das Gefühl, bei ihrer hohen Verantwortung nicht ausfallen zu dürfen. Diesen Stress möchten wir unbedingt vermeiden – und freuen uns deswegen, wenn im Team auch mal eine Pflegekraft mehr ist, die im Zweifel zur Seite stehen kann.

Neue Stellen im neuen Wohnkonzept

Wir haben in diesem Jahr das Wohnkonzept, die Patienten-WG für Intensivpflegebedürftige Patienten in Dortmund, um eine weitere Wohngruppe erweitert. In der Beatmungs-WG hat jeder Patient sein eigenes Zimmer und kann die Dekoration und Einrichtung mitbestimmen – fest sind die medizinischen Geräte.

Auch hier ist das Betreuungsverhältnis so, dass wir für jeden neuen Patienten auch neue Pflegekräfte brauchen. Im Moment haben wir das Glück, an beiden Enden noch „Luft nach oben“ zu sehen: Wir würden gerne noch einen Patienten in die Intensiv-WG in Dortmund aufnehmen. Dazu freuen wir uns auch über neue Kollegen, die uns unterstützen wollen, damit in Zukunft vielleicht noch mehr Platz ist. Wir sehen, dass der Bedarf eigentlich immer da ist.

Umstieg oder Einstieg in die Intensivpflege

Auch wenn Sie noch nicht für die Intensivpflege ausgebildet sind: Wenn Sie Lust auf die Arbeit in einer Intensivpflege-WG in Dortmund im WoKo oder als Intensivpflegekraft bei unseren Patienten zuhause haben, melden Sie sich. Wir besprechen dann mit Ihnen, wie wir eine Fortbildung und Qualifikation während Ihrer Arbeit bei uns organisieren können – so funktioniert die Fortbildung ohne Verdienstausfall für Sie und mit dem Start im neuen Unternehmen.

Wenn Sie schon erfahren im Umgang mit Beatmungspatienten sind und nach neuen Möglichkeiten suchen – beispielsweise vom großen Pflegeheim oder Krankenhaus in die persönliche Pflege in der WG für Beatmungspatienten in Dortmund oder von der stationären Arbeit in die häusliche Intensivpflege – freuen wir uns auch über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail!