Pflege braucht Vielfalt: Willkommen im Born Gesundheitsnetzwerk

Wir heißen immer wieder neue Pflegekräfte im Netzwerk Willkommen. Ganz oft sieht man auf unserer Facebookseite Fotos von kleinen Gruppen: sie fangen in unterschiedlichen Pflegediensten bei uns an, nutzen die Fortbildungsmöglichkeiten oder steigen in eine neue Position auf. Manchmal machen wir auch Ausflüge und auf den Fotos sind viele unserer Pflegekräfte auf einmal zu sehen.

Ein schöner Aspekt vieler Bilder: Sie zeigen die Vielfalt in unserem Netzwerk. Wir haben Kollegen und Kolleginnen aus vielen Ländern, in allen Altersgruppen und mit ganz verschiedenen Lebensgeschichten. Deswegen wissen wir sicher, dass vielfältige Pflege mehr Spaß macht.

Pflege ist aktive Menschlichkeit

Pflege ist ein Berufszweig, in dem es den wenigsten Leuten um Ansehen oder Reichtum geht. Letzterer insbesondere dürfte auch schwer erreichbar sein, solange nicht ein erheblicher Ruck durch die Gesellschaft geht. Aber auch Ansehen ist nicht immer garantiert.

Pflege ist Arbeit für Menschen mit Menschen an Menschen – und wird deswegen eher belächelt. Die Ausbildung vermittelt, wie man die Würde eines anderen Menschen erhält. Dafür sind kaum einmal Schraubenzieher nötig und man verzichtet auch meist auf das Malen von linearen Graphen. Wer „nur“ Pflegekraft ist, wollte es sich offensichtlich leicht machen – oder hat sich die schwierige Arbeit selbst ausgesucht und sollte sich nicht beklagen. Das schwankt, je nach Gesprächspartner.

Pflegekräfte behaupten sicher nicht, dass es in anderen Berufen keine Menschlichkeit gibt, jeder andere Beruf leichter ist oder weniger Verantwortung mit sich bringt. Aber sie wissen, dass sie einen anspruchsvollen, wichtigen Job haben. Sie wissen auch, dass Pflege nicht nur für bestimmte Leute da ist – und nicht nur von bestimmten Leuten durchgeführt werden muss.

Pflege ist keine Glaubensfrage

Im „Leitbild“ vieler Pflegedienste, das aus Büchern oder Fortbildungen übernommen wird, ist der Respekt für spirituelle Bedürfnisse der Patienten verankert. Wir haben in unserem Netzwerk kein solches Leitbild, sondern verankern unsere Pflege in festen Werten. Respekt zählt dazu und das Eingehen auf unterschiedliche spirituelle Bedürfnisse ist ein selbstverständlicher Teil davon.

Ob jemand Christ ist oder Atheist, Buddhismus mit dem Islam kombiniert oder eine eher naturbezogene, eigene Spiritualität entwickelt hat: Nichts davon macht eine Person als Pflegekraft besser. Und nichts macht eine pflegebedürftige Person der Pflege weniger würdig.

Pflege und Geschlechterfragen

„Natürlich wird nicht wegen des Geschlechts diskriminiert!“, werfen einige Zyniker ein. In Deutschland darf niemand bei seiner Berufsausübung wegen seines Geschlechts oder seiner Sexualität diskriminiert werden – so weit die Regel. Gerade in der Pflege gibt es aber viele Geschlechterfragen, mit denen wir uns beschäftigen müssen.

Es gibt viel mehr Frauen als Männer in der Pflege. Das macht einerseits die Pflege zu einem verwundbaren Bereich, weil traditionell jede „Frauenarbeit“ als weniger wert angesehen wurde. Teilweise kämpft gerade der Pflege-Zweig immer noch mit dem Image-Problem. In unserer Branche ist Familienfreundlichkeit ein Thema, das ganz anders als in vielen anderen betrachtet werden muss. Frauen in Führungskräften sind bei uns genau wie überall sonst ein Thema, über das immer noch gesprochen werden muss – bis alte Ideen wirklich platt sind.

Dass es weniger Frauen als Männer in der Pflege gibt, bedeutet auch, dass die Vorgabe verschiedener Pflegerichtlinien, nach denen jede pflegebedürftige Person das Recht auf Pflege durch eine Person gleichen Geschlechts hat, nicht erfüllt werden kann. Hier müssen wir mit der gesamten (Pflege-)welt darüber nachdenken, was das Geschlecht für Pflege bedeutet.

Zuletzt, aber nicht unwichtig, ist auch das Thema Sexualität in der Pflege in den letzten Jahren wichtig geworden. Traurigerweise vor allem wegen sexualisierter Gewalt – durch Patienten, Pflegekräfte, Angehörige. Kein Pflegedienst darf deswegen die Augen vor dem Thema verschließen.

Die Sexualität unserer Pflegekräfte ist dagegen nur ein weiterer Aspekt von Vielfalt: Genau, wie es unter unseren Patienten Menschen jeder Sexualität gibt, arbeiten bei uns selbstverständlich auch queere Menschen.

Alter, Länder und Lebensgeschichte in der Pflege

Pflege mit Migrationshintergrund – auch das ist manchmal eine Herausforderung für Pflegekräfte. In unseren Pflegeteams sind Menschen aus vielen Ländern: Süd- und Nordhalbkugel der Erde sind repräsentiert und miteinander in engen Netzwerken aus Freundschaft und Kollegialität verbunden. Wir sind stolz auf diese Freundschaften und darauf, als buntes Team in Deutschland zu arbeiten.

Auch die Zusammenarbeit über Generationen hinweg ist ein spannender Teil des Gesundheitsnetzwerks. Erfahrene Mitarbeiter und junge Berufseinsteiger, Quereinsteiger und Leute, die zielstrebig in die Pflege gelaufen sind: Es mischen sich die unterschiedlichsten Lebensgeschichten.

Wir sind froh, dass sie alle in unsere Netzwerk geführt haben und es zu einer bunten und lebendigen Gemeinschaft machen.

Wenn Sie Lust haben, auch ein Teil des Netzwerks zu werden, melden Sie sich!

Intensivpflege-WG Wohnkonzept: Das zeichnet uns aus

Unser Wohnkonzept besteht aus mittlerweile zwei Intensiv-Pflege-WGs in Dortmund – WOKO I und WOKO II. Hier leben mehrere Intensivpflegebedürftige Patienten in eigenen Zimmern, für die es so eine Lösung „zwischen“ der Pflege zuhause und in einem Heim gibt.

Die zweite WG ist kürzlich eröffnet worden und bietet einigen Patienten Raum und Räume – sie sind natürlich nicht auf ihr Zimmer beschränkt. In der WG gibt es neben den privaten Zimmern der Patienten eine offene Küche und einen großen Gemeinschaftsraum, in dem sie zum Beispiel auch mit Besuchern zusammensitzen können.

Was das WoKo für unsere Patienten bedeutet

Für unsere intensivpflegebedürfitgen Patienten bedeutet die Beatmungs-WG ein Zuhause außerhalb von Klinik oder Pflegeheim. Sie sind meist auf künstliche Beatmung angewiesen und müssen deswegen rund um die Uhr gepflegt werden. Viele haben auch noch andere Erkrankungen, wegen der die Pflege durch ausgebildete Fachkräfte notwendig ist.

Viele Patienten, die auf künstliche Beatmung und intensive Pflege angewiesen sind, stehen scheinbar vor zwei Möglichkeiten: Für die Pflege in ein Heim umziehen, oder zuhause die ambulante Intensivpflege in Anspruch nehmen. Der Umzug in ein relativ unpersönliches Pflegeheim ist für viele ein Graus. Die Pflege zuhause funktioniert aber auch nicht für jeden.

Das WoKo ist eine Zwischenmöglichkeit, bei der jeder Bewohner der WG ein eigenes Zimmer hat und das Zimmer auch nach seinen Wünschen einrichten kann. Hier können wir die Versorgung rund um die Uhr vornehmen und auch Besuche durch Angehörige sind immer möglich.

Durch die Zusammenarbeit mit Ärzten und anderen Experten können wir wirklich gute Versorgung und Pflege versprechen.

Für Angehörige von Intensivpflegebedürftigen Patienten

Das WoKo bedeutet auch für viele Angehörige eine echte Erleichterung. Sie wissen, dass ein geliebter Mensch gut versorgt und aufgehoben ist.

Einige unserer Patienten wurden vor ihrem Umzug ins WoKo von ihren Angehörigen und einem Pflegedienst zuhause gepflegt. Das ist aber auch für den Rest der Familie oft Stress: Rund um die Uhr ist jemand in der Wohnung zu Besuch und viele medizinische Geräte stehen im Schlafzimmer. Das ist eine zusätzliche Belastung für die ganze Familie, kostet oft viel Nerven und auch Zeit. Der Umzug ins WoKo ist eine Entlastung für alle und entzerrt die Familie etwas. So bleibt wieder etwas mehr Zeit für alle und das ohne schlechtes Gewissen.

Andere Patienten wohnten bisher allein. Dann bedeutet der Umzug ins WoKo auch mehr Kontakte und Begegnungen. Das WoKo ist außerdem speziell dafür ausgelegt, dass Patienten auch Besuch bekommen können.

In unseren Intensiv-WGs in Dortmund gibt es große Aufenthaltsräume und eine geteilte Küche. So können Besucher immer vorbeikommen – auch zu mehreren – und im Leben der WG-Bewohner präsent bleiben.

Platz für Bewohner und Pflegekräfte

Wenn Sie Interesse am Wohnkonzept haben und für einen pflegebedürftigen Menschen einen WG-Platz in einer der Intensivpflege-WGs in Dortmund suchen, kontaktieren Sie uns.

Genauso, wenn Sie Interesse haben, als Intensivpflegekraft im Wohnkonzept mitzuarbeiten.

Sie finden weitere Informationen zur Beatmungs-WG Wohnkonzept 2016 online oder Sie können sich direkt telefonisch oder per E-Mail an uns wenden.

Teamwork: Case-Manager und das Wohnkonzept

Case-Manager und das Wohnkonzept arbeiten zusammen, um Patienten vom Krankenhaus direkt in ihr neues Zuhause zu bringen. Dort bieten wir Intensivpflege rund um die Uhr in einer unserer Beatmungs-WGs in Dortmund.

Wenn Sie als Case-Manager nach einem Platz für einen intensivpflegebedürftigen Patienten in Dortmund suchen, kontaktieren Sie uns gern.

Wir arbeiten gerne direkt mit Case-Managern zusammen und bieten Ihnen eine direkte Ansprechpartnerin: Sabrina Behrens ist für Sie per E-Mail und telefonisch immer ein direkter Kontakt.

Die Beatmungs-WGs in Dortmund

Bis zu 18 Patienten können wir gleichzeitig betreuen. Dabei hat jeder von ihnen ein eigenes Zimmer und kann mit seinen Angehörigen auch in den Aufenthaltsräumen oder der offenen Küche zusammenkommen. Jedes Zimmer ist zwischen 15 und 27 qm groß und die Kosten setzen sich aus 200 – 300 € pro Monat (je nach Zimmergröße) und 100 € Nebenkosten zusammen.

Alle Räumlichkeiten sind erst vor kurzem renoviert worden und genau auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten. Sie wurden mit der Hilfe von Pflegefachkräften aus der Intensivpflege entworfen und sind so perfekt für die Intensivpflege und Beatmungspatienten geeignet.

Die Versorgung geschieht durch ausgebildete Fachkräfte. Das Pflegepersonal nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil und wurde insbesondere auch in die Arbeit mit Beatmungsgeräten eingewiesen.

Unsere enge Zusammenarbeit mit Case-Managern

Dazu kommen wir auch schon vor der Aufnahme gern ins Krankenhaus oder zu den Angehörigen nach Hause, um mit ihnen alle Formalitäten zu klären und den Umzug zu organisieren. Wir bieten so viele Beratungstermine wie nötig an und das auch gern, bevor die Kostenübernahme geklärt ist.

So können wir eine schnelle Übernahme garantieren, wann immer Plätze in der WG frei sind.

Damit der Übergang glatt läuft, helfen wir beim Ausfüllen der Verordnung häuslicher Krankenpflege. So nehmen wir Ihnen einige Arbeit ab und erleichtern auch den Angehörigen die Situation. Wir helfen bei der Klärung der Kostenübernahme – sowohl hinsichtlich der Formulare, als auch der passenden Ansprechpartner.

Zusätzlicher Service im Überblick

Neben der reibungslosen Organisation ist für die Familien der Patienten oft auch die Frage der Kosten enorm wichtig. Uns ist wichtig, eine Abrechnung ohne Belastung der Angehörigen zu ermöglichen. Dafür unterstützen wir sie bei den entsprechenden Formalien.

Die Koordination gehört in allen Bereichen zu unseren Leistungen: Wir listen die nötigen Medizinprodukte für die Verordnung auf – so gibt es schnellstmöglich eine echte Übersicht. Und die Beschaffung und Versorgung können wir ebenfalls sicherstellen. Dazu kooperieren wir mit Ärzten, Therapeuten, Apotheken und Sanitätshäusern.

 

Für unsere Patienten bedeutet das jederzeit einen lückenlose Versorgung: Sobald der Umzug organisiert ist, übernehmen wir die Rundum-Pflege.

 

Das Wohnkonzept in Dortmund im Überblick

Wohnkonzept Eins und Zwei in Dortmund sind Beatmungs-WGs für Intensivpflegebedürftige Patienten. Hier hat jeder Patient ein eigenes Zimmer, das nach seinen Wünschen eingerichtet werden kann. Außerdem gibt es Aufenthaltsräume und eine geteilte für Patienten und Angehörige.

Die Pflege erfolgt durch Fachkräfte, die rund um die Uhr die Beatmung, Behandlungs- und Grundpflege sicherstellen. Durch die Kooperation mit Ärzten, Apotheken, Sanitätshäusern und anderen Experten sorgen wir für eine lückenlose Versorgung.

Weitere Details finden Sie online auf den Seiten des Wohnkonzepts – oder Sie kontaktieren uns direkt: Sie erreichen Sabrina Behrens per E-Mail oder telefonisch unter 0231 5557840.

Intensivpflege im Ruhrgebiet: Deswegen werden wir gebraucht

Die ambulante Intensivpflege ist die Spezialität von einigen Pflegediensten im Born Gesundheitsnetzwerk. Der Kinderintensivpflegedienst Peggy Blue ist auf die Jüngsten (pädiatrische Intensivpflege) spezialisiert, AuK intensiv und die ipo kümmern sich um erwachsene Patienten.

Heute können Patienten sich – getreu dem Motto „ambulant vor stationär“ – in fast allen Fällen entscheiden, zuhause gepflegt zu werden. Das gilt auch für Intensivpflege. Die ist – wie der Name schon sagt – oft aufwändiger als die ambulante Pflege für andere Patienten. Ein wichtiger Aspekt der Intensivpflege ist, dass rund um die Uhr eine Fachkraft in der Nähe des Patienten sein muss, um in Notfällen eingreifen zu können.

Warum Intensivpflege?

Die Gründe, wieso jemand intensivpflegebedürftig ist, sind unterschiedlich. Grob lassen sie sich in drei Kategorien teilen:

  • Manche Kinder haben von Geburt an beispielsweise Probleme mit dem Atmen. Sie bekommen dann in ihrer Kindheit oder ihr ganzes Leben lang Unterstützung durch Intensivpflege.
  • Einige Menschen werden durch Erkrankungen im Laufe ihres Lebens intensivpflegebedürftig. Manchmal, weil eine Krankheit neu auftritt, manchmal, weil Symptome mit der Zeit schlimmer werden.
  • Die dritte Gruppe sind Menschen, die durch einen Unfall intensivpflegebedürftig geworden sind.

Genauer gibt es natürlich viele konkrete Gründe, wieso unsere Patienten im Ruhrgebiet von unseren Intensivpflegediensten betreut werden.

Was beinhaltet Intensivpflege?

Bei der ambulanten Intensivpflege im Ruhrgebiet und darüber hinaus betreuen wir Patienten mit ganz unterschiedlichen Problemen. Die Behandlung ist individuell unterschiedlich – immer in Absprache mit Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Experten, die ihren Beitrag zur Behandlung leisten.

Hier einige Beispiele für die Krankheiten, die unsere Patienten betreffen:

  • Atemwegserkrankungen mit Atemdepression, respiratorischer Insuffizienz oder Atemkettendefekten
    • Wie Asthma, Tracheomalazie, Larynxstenosen, Hämangiome, …
    • Beatmung (rund um die Uhr oder nur nachts (Ganz-, Teil- und Langzeitbeatmung)
  • Komplikationen nach Organtransplantationen
  • Querschnittlähmung
  • Herzfehler, Muskelerkrankungen
  • Anfallsleiden
  • Diabetes Mellitus
  • Traumata
  • Koma, Wachkoma aus unterschiedlichen Gründen mit muskulären oder neurogenen Lähmungen
  • Chiari Syndrom, amyotrophe Lateralsklerose, Trisomien, Spina bifida, Undine Syndrom

Deswegen ist Intensivpflege zuhause so wichtig

Ob für Kinder oder Erwachsene: Intensivpflege ist auch zuhause möglich. Das bedeutet nicht, dass ambulante Intensivpflege für jeden Patienten und jede Familie das richtige ist. Auch Intensivpflege-WGs können beispielsweise genau das richtige für einen Patienten und seine Angehörigen sein.

Trotzdem bleibt es enorm wichtig, dass Patienten und Patientinnen die Möglichkeit haben, zuhause zu bleiben. Auch wenn sich eine Erkrankung verschlimmert oder sich durch einen Unfall etwas ändert. Für Kinder und Jugendliche ist es insbesondere schön, am Familienleben teilnehmen zu können und eine Kindheit in ihrer Familie zu erleben.

Auch ältere Patienten fühlen sich oft zuhause am wohlsten. Wenn die Möglichkeit dazu besteht – wir beraten Sie immer gern, wenn Sie Fragen haben! – kann die Behandlung auch bei komplizierten Beschwerden in der eigenen Wohnung funktionieren.

Wir bieten die ambulante Intensivpflege in Teams an, die sich mit den Familien, die wir betreuen, genau abstimmen. So sind wir immer da, wenn wir gebraucht werden, und stören so wenig wie möglich. Damit der „ganz normale Alltagswahnsinn“ auch in Familien mit intensivpflegebedürftigen Mitgliedern weiterlaufen kann.

 

Was bedeutet Kinderintensivpflege?

Die Frage „Was ist eigentlich Intensivpflege?“ kommt oft genug vor – gerade ambulante Kinderintensivpflege ist aber sogar nicht allen Pflegekräften bekannt.

Das kann daran liegen, dass das Thema viele Leute erschreckt. Dass auch Kinder und Jugendliche manchmal intensivpflegebedürftig sind, ist für viele ein trauriger Gedanke. Und natürlich gibt es Momente, in denen die Arbeit belastet oder traurig macht. Unsere Kolleginnen vom Kinderintensivpflegedienst Peggy Blue in Nordrhein-Westfalen können aber auch bezeugen: Es gibt viele schöne Momente.

Kinderintensivpflege für Kinder und Jugendliche

Was Intensivpflege ist, haben wir schon vorgestellt. Kinderintensivpflege ist „das gleiche für Kinder und Jugendliche“. Zu der Intensivpflege gehört die medizinische Versorgung – das ist ganz abhängig davon, wieso der Patient oder die Patientin die Pflege braucht. Einige Kinder werden mit einer Erkrankung oder Behinderung geboren, andere werden später krank oder haben einen Unfall. Wenn sie es brauchen, steht ihnen jederzeit eine Pflegekraft zur Seite.

Unsere jüngsten Patienten werden meist rund um die Uhr beatmet – also ist auch rund um die Uhr eine Pflegekraft da, die sich mit der Beatmung auskennt. Es ist also eigentlich immer jemand bei der Familie zu Hause zu Besuch.

Das könnte sehr anstrengend und belastend sein: Welche Familie möchte gerne einen Fremden zu Gast haben? Deswegen achten wir auch hier bei der Pflege auf feste, kleine Teams, die sich um einzelne Patienten kümmern. So gibt es nicht ständig neue Gesichter, sondern feste Bezugspersonen für jüngere Patienten und klare Ansprechpartner für Eltern und Familie.

Wichtig ist auch, dass die Kinder und Jugendlichen natürlich nicht von allem abgeschnitten sind: Wir begleiten unsere Patienten und Patientinnen auch in die KiTa, in die Schule oder in den Urlaub.

 

Unser Kinderintensivpflegedienst Peggy Blue für NRW

Wenn Sie sich vorstellen können, in der Kinderintensivpflege in NRW (und darüber hinaus) zu arbeiten oder sogar schon Erfahrung haben, würden wir uns freuen, Sie kennenzulernen. In diesem Video stellt sich der Pflegedienst für Kinder Peggy Blue direkt vor

Wie finde ich einen guten Job in der Intensivpflege?

Es ist kein Geheimnis, dass gerade in der Intensivpflege Fachkräfte händeringend gesucht werden. Aber einer der Gründe dafür ist, dass viele Unternehmen einfach keine guten Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter sind.

Wir sind zurzeit auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitern – weil wir sogar noch expandieren wollen. Wir haben Platz, Kapazitäten – und viele gute Argumente für die Arbeit mit uns. Direkt von den Kollegen aus dem Wohnkonzept gesagt:

Erzählen können wir natürlich viel. Also: Woran erkennt man, dass die Pflegejobs, die wir anbieten wirklich eine gute Idee sind, wenn man den Mitarbeitern nicht alles glauben möchte?

Kriterien für einen guten Job

Wir haben hier im Blog schon mal eine allgemeine Checkliste für Pflegejobs veröffentlicht. Da waren unsere Punkte:

  • Was verspricht der Arbeitgeber?
  • Welche Bilder gibt es?
  • Was sagen Mitarbeiter?
    • Wie sprechen Mitarbeiter und Unternehmen öffentlich – zum Beispiel bei Facebook – miteinander?
    • Kennen Sie jemanden, der beim neuen Arbeitgeber angestellt ist? Was sagen diese Leute?
    • Bekommen Mitarbeiter Fortbildungen oder ist der Job eine Sackgasse?
  • Welches Gefühl bekommen Patienten?
    • Wie viel Wert legt das Unternehmen darauf, auch mit Patienten zu reden?
    • Gibt es öffentliche Informationen zu Themen der Pflege?
  • Welches Gefühl haben Sie selbst?

Die gleichen Kriterien bleiben weiterhin auch für einen Job in der Intensivpflege bestehen.

Spezielle Kriterien bei der Intensivpflege

Egal, ob die Intensivpflege in einer WG oder Zuhause stattfinden soll: Hier kommt es immer auch auf Fachkenntnis an. Bietet der mögliche Arbeitgeber Fortbildungen an? Bleiben Sie technisch und medizinisch auf dem aktuellen Stand oder müssen Sie sich mit altem Wissen durchschlagen und Weiterbildung auf eigene Kosten unternehmen?

Dafür ist auch wichtig, ob die Geräte mit denen man arbeitet, zuverlässig sind. Die Ausrüstung muss also vernünftig sein – wenn Sie zum Bewerbungsgespräch kommen, werfen Sie ruhig einen Blick darauf. Maschinen aus zweiter oder dritter Hand werden unzuverlässig. Und auch wenn Sie Profi für Beatmung sind: Jeder möchte Notsituationen in der Pflege vermeiden.

Wegen schlechter Vorbereitung gibt es immer wieder auch Stress mit den Nachbarn von Pflege-WGs, die in normalen Wohnungen aufgebaut werden.  Deswegen ist bei Intensivpflege die Professionalität des Anbieters besonders wichtig. Beatmungs-WGs bauen wir speziell auf – für das WoKo II haben wir bislang ungenutzte Flächen im Gebäude von Grund auf renoviert und genau an die Bedürfnisse so einer Pflege-WG angepasst. Denn niemand hat Lust, unter Stress zu arbeiten.

Lust auf einen neuen Pflegejob in der Intensivpflege? Wir bieten Superjobs in der ambulanten Intensivpflege und unseren WGs für Beatmungspatienten an. Rufen Sie direkt an (Sie erreichen Nicole Kapke unter 0231 5557840) oder suchen Sie hier nach der richtigen Anzeige. Wir freuen uns!

 

IT in der Pflege in Dortmund

Zum Born Gesundheitsnetzwerk gehört eine eigene IT-Abteilung. Hier kümmern sich mehrere Mitarbeiter darum, dass das technologische Rückgrat des Unternehmens allen Anforderungen standhält. Auf den ersten Blick ist nicht jedem klar, wozu in der Pflege eigentlich IT gut sein soll.

Eine eigene IT-Abteilung für die Pflegedienste in Dortmund – wozu eigentlich? Bei Pflege denkt man ja nicht unbedingt als erstes an Computer und IT. Trotzdem ist so eine Abteilung unverzichtbar für das Born Gesundheitsnetzwerk.

IT in der Pflege

Wir spielen Gesellschaftsspiele über Konsolen, ordern Essen online und unterhalten uns hauptsächlich übers Smartphone. Verdammen muss man das nicht, denn auch Technologie und Computer sind ein Werkzeug für Menschen, die selbst entscheiden können, wann und wie sie es einsetzen. Solange man sich nicht nur in die digitale Welt fallen lässt, bieten Computer viel Unterstützung – auch bei der Pflege.

Zum Beispiel helfen Smartphones enorm dabei, die Pflege zu organisieren. Unsere Mitarbeiter haben Diensthandys, über die die Koordination wesentlich vereinfacht wird. In den Geräten können sie den nächsten Termin abrufen, sich Notizen machen und auch Informationen zu Patienten abrufen.

Wichtig dabei ist natürlich die Sicherheit der Daten: Informationen über Patienten dürfen nie für Fremde verfügbar sein. Wir verschicken sie also logischerweise nicht über Facebook oder WhatsApp. Stattdessen sind alle Daten auf einem eigenen Server gelagert.

Unsere IT-Abteilung in Dortmund

Unsere IT-Abteilung für Pflege sitzt in Dortmund in unserer Zentrale. Hier laufen eine Menge Informationen zusammen und die Pflege in Dortmund wird „am Leben gehalten“: Die Server werden gepflegt, die Webseite läuft von hier aus, technische Geräte wie Computer, Laptops und Smartphones werden verwaltet und bei Bedarf aktualisiert, repariert und ausgetauscht.

Ohne die IT-Abteilung läge viel lahm im Netzwerk, das gar nicht mehr so vernetzt wäre. Auch dieser „unsichtbare“ Teil vom Born Gesundheitsnetz trägt jeden Tag seinen Teil bei.

Peggy Blue: Der Kinder-Intensivpflegedienst im Ruhrgebiet

Wir kümmern uns auch um intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche: Unsere jüngsten Patienten betreut der Kinderintensivpflegedienst Peggy Blue von Dortmund aus. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Mitarbeiter morgens von Dortmund aus ins Ruhrgebiet, ins Rheinland oder bis nach Kaiserslautern fahren. Denn so weit über Deutschland verteilt haben wir schon Patienten – und wir freuen uns über mehr: Mehr Familien, die wir unterstützen können, und mehr Mitarbeiter, die dabei helfen.

Kinderintensivpflege: Täglich zu Gast in Familien

Kinder und Jugendliche, die auf Intensivpflege angewiesen sind, haben meist rund um die Uhr eine Pflegekraft an ihrer Seite. So eine ständige zusätzliche Person im Familienleben soll für keine der Familien, mit denen wir zusammenarbeiten, eine Belastung sein. Wir wollen Eltern und Kinder entlasten und stimmen uns dazu mit den Familien, Ärzten und Therapeuten ab.

Das Familienleben nicht zu stören ist bei den jüngsten Patienten besonders wichtig. In jeder Familie ist es natürlich auch mal etwas chaotisch – aber das soll an Dingen wie dem in letzter Minute noch eingepackten Kuscheltier liegen und nicht daran, dass in der Versorgung etwas fehlt. Wir lachen und lernen mit unseren jüngsten Patienten und ihren Familien – oder schaffen Raum für das ganz persönliche, ungestörte Familienleben.

Wir begleiten unsere Patienten mit in den Kindergarten, die KiTa oder in die Schule, damit sie einen weitgehend normalen Alltag erleben können. Wir kommen auch mit auf Ausflügen mit Freunden oder wenn eine große Urlaubsfahrt ansteht.

Unterstützung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern

Wir übernehmen die Intensivpflege für Kinder und Jugendliche in ganz unterschiedlichen Fällen. Manchmal werden wir nur selten und zum Beispiel über Nacht gebraucht. Manchmal sind wir wie gesagt wirklich bei allem dabei und erleben viel mit. Die Gründe dafür sind auch unterschiedlich.

Einige Patienten haben zum Beispiel Magensonden oder Atemregulationsstörungen oder werden aus anderen Gründen beatmet. Teilweise nur nachts, teilweise auch tagsüber. Wir kennen uns mit invasiver und nicht-invasiver Beatmung aus und beraten Familien auch dazu, wie die nötigen Geräte im Kinderzimmer am besten Platz finden.

Wir sind für Kinder, von ihrer manchmal frühen Geburt an da und begleiten sie – wenn das notwendig ist – auch als Kinder und später als Teenager. Egal ob bei Herzerkrankungen, Stoffwechselstörungen, neuronalen Krankheitsbildern oder Mehrfachbehinderungen.

Wenn Ihr Kind und Sie Unterstützung suchen, rufen Sie uns an. Wir besprechen mit Ihnen genau, was Sie brauchen und wie wir helfen können. Egal, ob Sie gerade noch im Krankenhaus sind, schon lange Zuhause selbst zu Experten geworden sind oder eine Veränderung für Sie ansteht. Rufen Sie uns an unter 0231 5557840 oder schreiben Sie uns.

Wir suchen neue Kolleginnen und Kollegen für die Kinderintensivpflege

Wir versorgen unsere Patienten in kleinen, festen Teams, damit Kinder und ihre Familien sich nicht an immer neue Gesichter gewöhnen müssen und auch unsere Pflegekräfte bauen natürlich eine Beziehung zu ihren Patienten auf. Natürlich kann und soll keine Pflegekraft allein die Betreuung rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche übernehmen – die Teams sind groß genug, damit auch der Job in der Kinderintensivpflege genug Freizeit bietet.

Für den speziellen Job in der Kinderintensivpflege interessieren sich immer wieder besondere Menschen. Wir freuen uns auf Zuwachs – egal ob jemand mit Erfahrung eine neue Stelle sucht oder eine ausgebildete Pflegekraft in die Kinderintensivpflege wechseln möchte.

Für einen noch besseren Eindruck haben wir einen kleinen Film zusammengestellt, in dem jeder den Kinderintensivpflegedienst PeggyBlue kennenlernen kann.

Wenn Sie Interesse haben, bei uns mitzuarbeiten, kontaktieren Sie uns. Entweder per Telefon, über das Kontaktformular oder per Email. Hier finden Sie auch aktuelle Stellenausschreibungen.

Die Zentrale für Pflege in Dortmund

Im Born Gesundheitsnetzwerk finden sich Dienste für die Pflege in Dortmund und Bergkamen, im Sauerland und in Kaiserslautern. Wieso also eine Zentrale in Dortmund und nicht einfach nur die einzelnen Pflegedienste? Wir arbeiten unter dem Schirm unseres Netzwerks und haben dadurch einige Vorteile.

Viele Experten an vielen Orten

Zum Born Gesundheitsnetzwerk gehören eine Reihe von Pflegediensten und Organisationen. Die Pflegedienste sind eigenständig und teilweise auf bestimmte Arbeitsbereiche wie die Kinderintensivpflege oder die Palliativpflege konzentriert. Die einzelnen Pflegedienste bieten Pflege in Dortmund oder an ihrem Stammbereich. Sie arbeiten von Westfalen bis nach Kaiserslautern, im Ruhrgebiet und im Sauerland. Und sie sind selbstständige Unternehmen, wie jeder andere Pflegedienst auch.

Gleichzeitig sind sie zusammengeschlossen unter dem Schirm des Born Gesundheitsnetzwerks. Unsere Pflegedienste arbeiten zusammen, kooperieren und können Informationen aus verschiedenen Fachbereichen teilen. Pflegekräfte in allen Pflegediensten im Netzwerk können sich auf eine starke Struktur verlassen und an vielen verschiedenen Fortbildungen teilnehmen. Unsere Patienten profitieren davon, dass wir zum Beispiel Ausflüge veranstalten können, Weihnachtsfeiern oder andere Treffen.

Eine Zentrale für Pflege in Dortmund

So ist jeder Pflegedienst im Netzwerk eigenständig und ein klarer Ansprechpartner für die jeweiligen Patienten oder Angehörige. Die Pflegedienste selbst finden aber jeweils auch Ansprechpartner, auf die sie sich jederzeit verlassen können.

Eine zentrale Design- und Marketingabteilung kümmert sich um Werbekampagnen und Stellenanzeigen. In der zentralen Buchhaltung werden Fragen beantwortet und Boni zugeordnet. Wir können uns auf eine zentrale IT verlassen, die dafür sorgt, dass alle technischen Hintergründe funktionieren und vom Diensthandy bis zur Webseite alles funktioniert. Die Zentrale für Pflege in Dortmund bietet auch Platz für viele besondere Fortbildungen für Pflegekräfte. Und weil sich die Pflegedienste zusammen im Netzwerk befinden, kann sich jemand vollständig um die Autoflotte kümmern.

Mit anderen Worten: Im großen Netzwerk finden sich Experten für alles. Das macht jeden einzelnen stark und gibt zum Beispiel unseren Pflegekräften Zeit, sich auf die Pflege zu konzentrieren.