Fortbildungen für Pflegekräfte: Wozu eigentlich?

In unseren Pflegediensten bilden Fortbildungen für Pflegekräfte unter dem Motto Fortbildung für alle einen wichtigen Teil des Angebots an unsere Mitarbeiter.

In einigen Pflegediensten muss man sich um die Fortbildungsplätze mehr oder weniger prügeln – oder ordentlich schleimen. Man könnte meinen, ein Pflegedienst hätte nichts von Pflegekräften, die immer auf dem neusten Stand sind. Wir freuen uns, wenn unsere Kolleginnen und Kollegen sich immer weiterbilden. Dafür haben wir auch gute Gründe!

Erst mal wollen wir aber kurz auf ein Schlagwort eingehen, das ständig durch die Pflege geistert:

Kein guter Grund: Halbwertszeit des Wissens in der Pflege?

Kennen Sie das Schlagwort „Halbwertszeit des Wissens“? Manchmal wird dieser Begriff auch in der Pflege benutzt. Wer gerne Angst macht behauptet, dass in einem Beruf nach dieser Zeit die Hälfte des gelernten Wissens veraltet ist. Für eine Pflegeausbildung setzen manche Leute diese Zeit auf fünf Jahre an. Nach fünf Jahren ist die Hälfte überflüssig geworden?

Dass das ziemlicher Quatsch ist, fällt einem nach kurzen Nachdenken ein. Auch jemand, der vor 40 Jahren sein Handwerk gelernt hat, könnte heute noch viele Aufgaben in seinem alten Beruf erledigen. Vor allem, wer seinen Beruf aktiv ausübt, lernt in der Pflege nach der Ausbildung noch dazu und verliert nicht wichtige Kenntnisse.

Gute Gründe für Fortbildungen in der Pflege

Was haben unsere Mitarbeiter von Fortbildungen für Pflegekräfte? Wir hören raus:

Neue Rolle in der Pflege

    Die Perspektive auf die Arbeit als Pflegekraft hat sich geändert. Dabei geht es nicht so sehr darum, etwas zu lernen, das bisher in der Arbeit fehlte oder sie schlecht gemacht hat. Wir bieten für alle Mitarbeiter zum Beispiel Fortbildungen zur familienzentrierten Pflege an. Das nützt allen, weil es die Arbeit erleichtert, für alle Beteiligten den Stress reduziert und die Perspektive auf die Menschen richtet, die in Pflege involviert sind.

Eine neue persönliche Perspektive

    Weiterbildungen sind auch das Richtige, wenn jemand die Karriereleiter weiter hoch möchte. Wenn auf der neuen Berufsebene neue Aufgaben dazu kommen, braucht man dafür auch neue Fähigkeiten. Fortbildungen sind die beste Gelegenheit, die zu lernen. Wenn man sie braucht – oder sogar noch vorher. Vielen Fachkräften helfen Fortbildungen, sich selbstbewusst um eine neue Stelle zu bewerben.

Selten gebrauchte Grundlagen auffrischen

    Es gibt einen guten Grund, wieso man seine Erste Hilfe-Kenntnisse immer wieder auffrischen sollte. Fähigkeiten, die man selten braucht, verblassen bei jedem. Wenn man sie dann aber doch mal braucht, sollten sie sitzen.

Lust auf Lernen, Neues und auf Mehr

    Etwas neues Lernen macht oft einfach Spaß. Vor allem in Fortbildungen, die als Workshops aufgebaut sind und nicht ans schulische Büffeln erinnern. Immerhin ist alles, was wir in Fortbildungen lernen, direkt praktisch anwendbar. Kein Vergleich also zum Gefühl aus der Schule: „Und wozu brauch ich das?!“

Und was bringen Fortbildungen für Pflegekräfte dem Born Gesundheitsnetzwerk?

Die wichtigsten Ziele für uns alle fassen wir gerne unter dem Punkt „Gute Pflege“ zusammen. Gute Pflege gibt es nur durch zufriedene Kolleginnen und Kollegen und sinnvolle Arbeitsbedingungen. Eine wichtige Säule dafür bildet genug Zeit.

Fortbildungen für alle Pflegedienste im Born Gesundheitsnetzwerk eine zweite Säule. Wir haben oben aufgezählt, wieso sie für jeden einzelnen etwas bringen. Neben zufriedeneren haben wir am Ende natürlich auch qualifiziertere Kolleginnen und Kollegen. Was bedeutet das praktisch? Kollegen und Kolleginnen, die ihre Arbeit mit Spaß und Selbstsicherheit machen – auch wenn eine neue Pflegereform mal wieder etwas ändert. Die von selbst an mehr Stellen sehen, dass sich etwas verbessern ließe.

Deswegen sind die Fortbildungspläne für alle offen – und bald hoffentlich auch online. Bis dahin: Wenn Sie – ob Sie schon dabei sind oder sich gleich erst bewerben – Anregungen, Feedback oder Fragen haben: Immer her damit! Wir sind nicht nur persönlich sondern auch über Facebook und per Email erreichbar!