Wohnen im WoKo: Zimmer in der Beatmungs-WG in Dortmund

Menschen, die dauerhaft auf Beatmung angewiesen sind, können in Pflegeheimen oder Krankenhäusern oder zuhause von einem Pflegedienst für ambulante Intensivpflege gepflegt werden. Viele Patienten möchten lieber in ihrem Zuhause bleiben, aber können dort die Versorgung nicht einrichten. Unsere Beatmungs-WG in Dortmund für intensivpflegebedürftige Patienten ist eine Alternative.

Hier hat jeder der Bewohner ein Zimmer gemietet und wird dort versorgt. Das bedeutet dann Beatmungspflege im eigenen Zuhause, denn die Zimmer werden von den Patienten individuell eingerichtet. Angehörige und Freunde können zu Besuch kommen und alle können gemeinsam im Wintergarten sitzen oder eben im eigenen Zimmer.

Sitzecke im Aufenthaltsraum, schwarze Stühle mit Holzelementen auf Teppich.

Dekoration im Eingangsbereich des Wohnkonzeptes. Gelbe Blumen in verschiedenen Töpfen auf weißen Kästen. Blick in den Innenhof.

Individuell eingerichtete Zimmer

Die Zimmer im WoKo sind natürlich so vorab eingerichtet, dass hier Pflege stattfinden kann – das fängt bei der richtigen Zahl und Position der Steckdosen an.

Gleichzeitig kann jeder Patient mit seiner Familie aber entscheiden, wie genau sie das Zimmer einrichten und dekorieren möchten. Dadurch sieht es in jedem Zimmer auch jetzt kurz nach dem Einzug schon ein bisschen anders aus:

Patientenbett, Rollstuhl und Schrank mit medizinischen Geräten und Utensilien. Alles für die Pflege Notwendige direkt vor Ort in der Beatmungs-WG Patientenbett, TV-Schrank mit Büchern und CDs, Fernseher und Sitzgelegenheit. Patientenbett, digitaler Dokumentationsbereich und Schrank mit medizinischen Geräten und Utensilien. Alles für die Pflege Notwendige direkt vor Ort.

Küche als offener Bereich

Auch die Küche im WoKo ist ein offener Raum. Hier gibt es höhenverstellbare Theken und Sitzplätze an Tischen, die man auch mit einem Rollstuhl ansteuern kann.

Küchenanrichte mit Obst, Herd, Kühlschrank und absenkbarer Kochplatte. Kochgelegenheit für unsere Mitarbeitenden und Patienten. Küchenanrichte mit Toaster, Wasserkocher, Spüle und absenkbarer Kochplatte. Kochgelegenheit für unsere Mitarbeitenden und Bewohner.

 

Wohnen in der Beatmungs-WG: Das WoKo

Die Beatmungs-WG in Dortmund zählt zu den wenigen WGs in Deutschland, in denen intensivpflegebedürftige Patienten ein Zimmer mieten können. Mitarbeiter vom Pflegedienst sind rund um die Uhr vor Ort und versorgen die Patienten. Sie kümmern sich um die medizinische Pflege und die Beatmung und koordinieren zum Beispiel Termine mit Ärzten und anderen Experten, die von außen kommen.

So gibt es eine Rundum-Pflege in eigenen Zimmern. Neben Ärzten kommen beispielsweise Physiotherapeuten vorbei und können vor Ort mit den Patienten arbeiten. Und es gibt natürlich viel Besuch von Angehörigen.

Letztes Jahr haben wir das WoKo II in Dortmund aufgebaut. Dazu haben wir alle Räumlichkeiten renoviert und neu eingerichtet. Jetzt passiert hier schon jeden Tag viel. Bald ist auch die Renovierung vom WoKo „I“ abgeschlossen und neue Patienten können einziehen.

 

Wieso wir immer neue Mitarbeiter für die Intensivpflege suchen

Immer freie Stellen in der Intensivpflege bei uns in Dortmund und rundum. Wieso eigentlich? Die meisten Unternehmen sind nicht immer auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, wieso fehlen also in Pflegediensten scheinbar immer Leute?

Freie Stellen in der Intensivpflege durch neue Patienten

Ein Grund ist natürlich, dass allgemein in Deutschland der Bedarf an Pflegekräften steigt und dann natürlich auch, wenn es um die Intensivpflege geht. Immerhin ist hier noch eine zusätzliche Ausbildung nötig. (Die wir unseren Mitarbeitern übrigens gerne anbieten!)

Gerade in der Intensivpflege entsteht ein großer Unterschied. Angehörige können die Pflege von Patienten, die auf Beatmung angewiesen sind, nicht übernehmen. Die Alternative „Pflegeheim“ erinnert oft stark an ein Krankenhaus und die meisten Patienten und Familien suchen eher nach Intensivpflege, die zuhause stattfindet.

Dadurch werden immer wieder Pflegekräfte mit der Qualifikation zur Beatmungspflege gesucht. Die Patienten werden dann medizinisch gut versorgt und können zuhause gepflegt werden. Von Kindern bis zu älteren Patienten: Jeder Patient wird im 1:1-Verhältnis betreut und deswegen kümmern sich ganze Teams um jeden einzelnen.

Neue Mitarbeiter entlasten das Team

Wir ersetzen durch neue Mitarbeiter niemanden – wir möchten die Teams entlasten. Unsere Mitarbeiter arbeiten in der Intensivpflege in und um Dortmund in Schichten und bei festen Patienten oder in einer der beiden Beatmungs-WGs in Dortmund, die im Rahmen des WoKo speziell für intensivpflegebedürftige Patienten geschaffen wurden.

Wenn wir mehrere neue Mitarbeiter auf einmal begrüßen können, können wir manchmal neue Teams gründen und neue Patienten aufnehmen. Wenn „nur“ einzelne neue Kollegen zu ins in die Intensivpflege kommen, entlasten sie damit das Team. Einerseits durch die Schichtplanung, andererseits auch, weil so mehr Leute im Notfall einspringen können.

Gerade die anspruchsvolle Arbeit in der Intensivpflege gibt Pflegekräften manchmal das Gefühl, bei ihrer hohen Verantwortung nicht ausfallen zu dürfen. Diesen Stress möchten wir unbedingt vermeiden – und freuen uns deswegen, wenn im Team auch mal eine Pflegekraft mehr ist, die im Zweifel zur Seite stehen kann.

Neue Stellen im neuen Wohnkonzept

Wir haben in diesem Jahr das Wohnkonzept, die Patienten-WG für Intensivpflegebedürftige Patienten in Dortmund, um eine weitere Wohngruppe erweitert. In der Beatmungs-WG hat jeder Patient sein eigenes Zimmer und kann die Dekoration und Einrichtung mitbestimmen – fest sind die medizinischen Geräte.

Auch hier ist das Betreuungsverhältnis so, dass wir für jeden neuen Patienten auch neue Pflegekräfte brauchen. Im Moment haben wir das Glück, an beiden Enden noch „Luft nach oben“ zu sehen: Wir würden gerne noch einen Patienten in die Intensiv-WG in Dortmund aufnehmen. Dazu freuen wir uns auch über neue Kollegen, die uns unterstützen wollen, damit in Zukunft vielleicht noch mehr Platz ist. Wir sehen, dass der Bedarf eigentlich immer da ist.

Umstieg oder Einstieg in die Intensivpflege

Auch wenn Sie noch nicht für die Intensivpflege ausgebildet sind: Wenn Sie Lust auf die Arbeit in einer Intensivpflege-WG in Dortmund im WoKo oder als Intensivpflegekraft bei unseren Patienten zuhause haben, melden Sie sich. Wir besprechen dann mit Ihnen, wie wir eine Fortbildung und Qualifikation während Ihrer Arbeit bei uns organisieren können – so funktioniert die Fortbildung ohne Verdienstausfall für Sie und mit dem Start im neuen Unternehmen.

Wenn Sie schon erfahren im Umgang mit Beatmungspatienten sind und nach neuen Möglichkeiten suchen – beispielsweise vom großen Pflegeheim oder Krankenhaus in die persönliche Pflege in der WG für Beatmungspatienten in Dortmund oder von der stationären Arbeit in die häusliche Intensivpflege – freuen wir uns auch über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail!

 

Pflege für Beatmungspatienten

Wir sind als Experten für Intensivpflege natürlich vor allem auch mit Beatmungspatienten und ihren besonderen Bedürfnissen vertraut. Intensivpflegebedürftige Patienten, die auf die Unterstützung durch Maschinen angewiesen sind, fürchten oft, dass sie nur noch im Krankenhaus leben können. Wir wollen heute die möglichen Alternativen dazu aufzeigen und erklären.

Zum Atmen auf Maschinen angewiesen

In der Intensivpflege begegnen uns Patienten aus zwei Gruppen: Diejenigen, die durch einen Unfall schnell oder plötzlich auf künstliche Beatmung angewiesen sind, und diejenigen, deren Krankheit sich langsam so entwickelt hat, dass sie jetzt beatmet werden müssen. Bei allen steht anfangs viel Angst im Raum: Was bedeutet Beatmungspflege? Bedeutet das, dass ich nicht zu Hause bleiben kann? Muss mein Mann, meine Frau, meine Schwester jetzt im Krankenhaus leben?

Das ist längst nicht immer der Fall. Natürlich ist ein Krankenhaus direkt nach einem Unfall oder einer OP immer der beste Ort für jemanden. Aber wenn ein Patient stabil ist, kann er auch außerhalb des Krankenhauses beatmet werden. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Beatmungs-WG oder Pflegeheim?

Die Pflege für Beatmungspatienten findet rund um die Maschinen statt, die sie beim Atmen unterstützen oder das Atmen für sie übernehmen. Um diese Geräte zu bedienen, müssen Pflegekräfte speziell ausgebildet sein. Außerdem kosten die Geräte natürlich viel Geld, sind teilweise groß und nehmen viel Platz weg.

Deswegen leben viele Beatmungspatienten in speziellen Pflegeheimen mit Beatmungspflege oder bleiben lange im Krankenhaus. Dabei ist es für viele Patienten angenehmer, wenn sie zuhause bleiben können. Und zwar egal, ob sie sich wieder erholen werden, oder keine Genesung abzusehen ist.

Beatmungs-WGS

Es gibt auch die Möglichkeit, dass Patienten, die beatmet werden müssen, in speziellen Beatmungs-WGs unterkommen. Hier gibt es enorme Qualitätsunterschiede zwischen guten und schlechten Anbietern – einige mieten schlicht Mietwohnungen an und bieten Beatmungs-WGs in normalen Häusern – das ist nicht selten gefährlich. Pflegedienste, die so sparen, sparen oft auch an der Ausbildung der Mitarbeiter – oder der Zahl, und eine Pflegekraft betreut die gesamte WG.

Im Gegensatz dazu stehen Angebote wie unser Wohnkonzept: Hier leben Patienten auch in einer sogenannten Beatmungs-WG zusammen. Statt einer gewöhnlichen Wohnung gibt es aber Zimmer, die genau auf die intensivpflegebedürftigen Patienten abgestimmt sind. Gleichzeitig kann jeder Patient die Räumlichkeiten nach Wunsch einrichten, um sich zu Hause zu fühlen. Vor Ort sind rund um die Uhr Pflegekräfte, die für die Beatmungspflege ausgebildet sind – keine Hilfskräfte mit eintägigem Crash-Kurs.

Eine Intensiv-WG für Beatmungspatienten also, die die gleiche Versorgungsqualität wie ein Pflegeheim bietet. Aber nicht die Nachteile einer solchen Unterbringung, die sich oft nach Abschottung und Krankenhaus anfühlt. Auch in unserem Wohnkonzept II, das wir auf die Bedürfnisse der Patienten hin einrichten, gibt es deswegen riesige Gemeinschaftsräume, große Fenster und viele individuelle Möglichkeiten. Und viel Persönlichkeit: Eine Pflegekraft auf drei Beatmungspatienten ist unsere Quote.

Beatmungspflege zu Hause

Die Auswahl der Pflegedienste, die auch Intensivpflege zu Hause anbieten, ist groß. Nicht überall sind allerdings Profis angestellt – auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. In unseren Intensivpflegediensten – bei der ipo, AuK intensiv und natürlich Peggy Blue für intensivpflegebedürftige Kinder – arbeiten nur Pflegekräfte, die entsprechend ausgebildet sind.

Sie kennen sich mit Beatmung aus und wissen, wie sie mit den speziellen Bedürfnissen der Patienten umgehen können – darauf legen wir viel Wert und es zahlt sich aus: Unsere Mitarbeiter sind so zufrieden wie unsere Patienten.

Welche Variante für einen Patienten und seine Familie die beste ist, hängt ganz von der individuellen Situation ab. Wenn Sie sich beraten lassen möchten, rufen Sie uns an (Nicole Kapke 0231 5557840 ist für ipo, Wohnkonzept und Peggy Blue der richtige Ansprechpartner) oder schreiben Sie uns.

Arbeiten in der Beatmungspflege

Jobs in der Intensiv- und Beatmungspflege gibt es viele – und Fachkräfte sind gesucht. Wofür sich eine ausgebildete Pflegekraft entscheidet, ist natürlich auch Persönlichkeitssache. Einigen gefällt die Arbeit in der klar strukturierten Umgebung eines Krankenhauses und die Zuverlässigkeit der Tagesplanung.

Andere mögen es lieber, wenn sie Patienten zu Hause unterstützen können und dadurch abwechslungsreicher und persönlicher arbeiten.

Wir bieten als dritte Alternative noch Jobs in unserer Intensiv-WG in Dortmund an: Im Wohnkonzept I haben wir schon viele zufriedene Mitarbeiter und suchen im Moment noch zum Ausbau des Wohnkonzept II für neue Patienten examinierte Altenpfleger/-innen – vielleicht werfen Sie gleich mal einen Blick auf unsere Stellenanzeigen?