Intensivpflege im Ruhrgebiet: Deswegen werden wir gebraucht

Die ambulante Intensivpflege ist die Spezialität von einigen Pflegediensten im Born Gesundheitsnetzwerk. Der Kinderintensivpflegedienst Peggy Blue ist auf die Jüngsten (pädiatrische Intensivpflege) spezialisiert, AuK intensiv und die ipo kümmern sich um erwachsene Patienten.

Heute können Patienten sich – getreu dem Motto „ambulant vor stationär“ – in fast allen Fällen entscheiden, zuhause gepflegt zu werden. Das gilt auch für Intensivpflege. Die ist – wie der Name schon sagt – oft aufwändiger als die ambulante Pflege für andere Patienten. Ein wichtiger Aspekt der Intensivpflege ist, dass rund um die Uhr eine Fachkraft in der Nähe des Patienten sein muss, um in Notfällen eingreifen zu können.

Warum Intensivpflege?

Die Gründe, wieso jemand intensivpflegebedürftig ist, sind unterschiedlich. Grob lassen sie sich in drei Kategorien teilen:

  • Manche Kinder haben von Geburt an beispielsweise Probleme mit dem Atmen. Sie bekommen dann in ihrer Kindheit oder ihr ganzes Leben lang Unterstützung durch Intensivpflege.
  • Einige Menschen werden durch Erkrankungen im Laufe ihres Lebens intensivpflegebedürftig. Manchmal, weil eine Krankheit neu auftritt, manchmal, weil Symptome mit der Zeit schlimmer werden.
  • Die dritte Gruppe sind Menschen, die durch einen Unfall intensivpflegebedürftig geworden sind.

Genauer gibt es natürlich viele konkrete Gründe, wieso unsere Patienten im Ruhrgebiet von unseren Intensivpflegediensten betreut werden.

Was beinhaltet Intensivpflege?

Bei der ambulanten Intensivpflege im Ruhrgebiet und darüber hinaus betreuen wir Patienten mit ganz unterschiedlichen Problemen. Die Behandlung ist individuell unterschiedlich – immer in Absprache mit Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Experten, die ihren Beitrag zur Behandlung leisten.

Hier einige Beispiele für die Krankheiten, die unsere Patienten betreffen:

  • Atemwegserkrankungen mit Atemdepression, respiratorischer Insuffizienz oder Atemkettendefekten
    • Wie Asthma, Tracheomalazie, Larynxstenosen, Hämangiome, …
    • Beatmung (rund um die Uhr oder nur nachts (Ganz-, Teil- und Langzeitbeatmung)
  • Komplikationen nach Organtransplantationen
  • Querschnittlähmung
  • Herzfehler, Muskelerkrankungen
  • Anfallsleiden
  • Diabetes Mellitus
  • Traumata
  • Koma, Wachkoma aus unterschiedlichen Gründen mit muskulären oder neurogenen Lähmungen
  • Chiari Syndrom, amyotrophe Lateralsklerose, Trisomien, Spina bifida, Undine Syndrom

Deswegen ist Intensivpflege zuhause so wichtig

Ob für Kinder oder Erwachsene: Intensivpflege ist auch zuhause möglich. Das bedeutet nicht, dass ambulante Intensivpflege für jeden Patienten und jede Familie das richtige ist. Auch Intensivpflege-WGs können beispielsweise genau das richtige für einen Patienten und seine Angehörigen sein.

Trotzdem bleibt es enorm wichtig, dass Patienten und Patientinnen die Möglichkeit haben, zuhause zu bleiben. Auch wenn sich eine Erkrankung verschlimmert oder sich durch einen Unfall etwas ändert. Für Kinder und Jugendliche ist es insbesondere schön, am Familienleben teilnehmen zu können und eine Kindheit in ihrer Familie zu erleben.

Auch ältere Patienten fühlen sich oft zuhause am wohlsten. Wenn die Möglichkeit dazu besteht – wir beraten Sie immer gern, wenn Sie Fragen haben! – kann die Behandlung auch bei komplizierten Beschwerden in der eigenen Wohnung funktionieren.

Wir bieten die ambulante Intensivpflege in Teams an, die sich mit den Familien, die wir betreuen, genau abstimmen. So sind wir immer da, wenn wir gebraucht werden, und stören so wenig wie möglich. Damit der „ganz normale Alltagswahnsinn“ auch in Familien mit intensivpflegebedürftigen Mitgliedern weiterlaufen kann.

 

Wohnen im WoKo: Zimmer in der Beatmungs-WG in Dortmund

Menschen, die dauerhaft auf Beatmung angewiesen sind, können in Pflegeheimen oder Krankenhäusern oder zuhause von einem Pflegedienst für ambulante Intensivpflege gepflegt werden. Viele Patienten möchten lieber in ihrem Zuhause bleiben, aber können dort die Versorgung nicht einrichten. Unsere Beatmungs-WG in Dortmund für intensivpflegebedürftige Patienten ist eine Alternative.

Hier hat jeder der Bewohner ein Zimmer gemietet und wird dort versorgt. Das bedeutet dann Beatmungspflege im eigenen Zuhause, denn die Zimmer werden von den Patienten individuell eingerichtet. Angehörige und Freunde können zu Besuch kommen und alle können gemeinsam im Wintergarten sitzen oder eben im eigenen Zimmer.

Sitzecke im Aufenthaltsraum, schwarze Stühle mit Holzelementen auf Teppich.

Dekoration im Eingangsbereich des Wohnkonzeptes. Gelbe Blumen in verschiedenen Töpfen auf weißen Kästen. Blick in den Innenhof.

Individuell eingerichtete Zimmer

Die Zimmer im WoKo sind natürlich so vorab eingerichtet, dass hier Pflege stattfinden kann – das fängt bei der richtigen Zahl und Position der Steckdosen an.

Gleichzeitig kann jeder Patient mit seiner Familie aber entscheiden, wie genau sie das Zimmer einrichten und dekorieren möchten. Dadurch sieht es in jedem Zimmer auch jetzt kurz nach dem Einzug schon ein bisschen anders aus:

Patientenbett, Rollstuhl und Schrank mit medizinischen Geräten und Utensilien. Alles für die Pflege Notwendige direkt vor Ort in der Beatmungs-WG Patientenbett, TV-Schrank mit Büchern und CDs, Fernseher und Sitzgelegenheit. Patientenbett, digitaler Dokumentationsbereich und Schrank mit medizinischen Geräten und Utensilien. Alles für die Pflege Notwendige direkt vor Ort.

Küche als offener Bereich

Auch die Küche im WoKo ist ein offener Raum. Hier gibt es höhenverstellbare Theken und Sitzplätze an Tischen, die man auch mit einem Rollstuhl ansteuern kann.

Küchenanrichte mit Obst, Herd, Kühlschrank und absenkbarer Kochplatte. Kochgelegenheit für unsere Mitarbeitenden und Patienten. Küchenanrichte mit Toaster, Wasserkocher, Spüle und absenkbarer Kochplatte. Kochgelegenheit für unsere Mitarbeitenden und Bewohner.

 

Wohnen in der Beatmungs-WG: Das WoKo

Die Beatmungs-WG in Dortmund zählt zu den wenigen WGs in Deutschland, in denen intensivpflegebedürftige Patienten ein Zimmer mieten können. Mitarbeiter vom Pflegedienst sind rund um die Uhr vor Ort und versorgen die Patienten. Sie kümmern sich um die medizinische Pflege und die Beatmung und koordinieren zum Beispiel Termine mit Ärzten und anderen Experten, die von außen kommen.

So gibt es eine Rundum-Pflege in eigenen Zimmern. Neben Ärzten kommen beispielsweise Physiotherapeuten vorbei und können vor Ort mit den Patienten arbeiten. Und es gibt natürlich viel Besuch von Angehörigen.

Letztes Jahr haben wir das WoKo II in Dortmund aufgebaut. Dazu haben wir alle Räumlichkeiten renoviert und neu eingerichtet. Jetzt passiert hier schon jeden Tag viel. Bald ist auch die Renovierung vom WoKo „I“ abgeschlossen und neue Patienten können einziehen.

 

Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung in der Pflege?

Wenn die Entscheidung zur Ausbildung in der Pflege gefallen ist, sind damit noch nicht alle Fragen beantwortet. In welche Richtung soll es gehen und was möchte man langfristig arbeiten?

Drei Ausbildungsberufe in der Pflege

Neben den drei Ausbildungsberufen in der Pflege gibt es auch zwei Assistenzberufe in der Pflege sowie immer mehr Studiengänge. Hier wollen wir uns aber die Ausbildungen ansehen und die Möglichkeiten, die man danach hat. Möglich sind für alle nach der Ausbildung in den Assistenzberufen der Pflege oder abgeschlossener zehnjähriger Schulbildung:

  • die Ausbildung zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger
  • in der Gesundheits- und Krankenpflege
  • oder in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Jeder der Ausbildungen dauert drei Jahre und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der praktische Teil der Altenpflege-Ausbildung findet in Pflegediensten statt – wir bieten zum Beispiel Ausbildungsplätze in Altenpflege in Kamen an. Auch der praktische Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege ist in Pflegediensten möglich – oder in Altenheimen oder Krankenhäusern. Der praktische Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege findet in Krankenhäusern mit Kinderstation (Pädiatrie) statt.

Nach Ausbildungsende: Aus-gelernt?

In der Pflege gehört „lebenslanges Lernen“ zu einem der Vorteile (oder Nachteile), die jeder und jede Auszubildende erwarten sollten. Auch wenn die Theoriestunden in der Schule irgendwann geschafft sind, gibt es noch viele Möglichkeiten offiziell und inoffiziell dazuzulernen. Im Beruf ergibt sich durch neue Patienten immer wieder etwas Neues und das bedeutet alltägliches Lernen.

Dazu kommen weitere Möglichkeiten. Fort- und Weiterbildungen zum Beispiel. Auch wenn beides oft in einem Atemzug genannt wird, gibt es da einen kleinen Unterschied: In Fortbildungen frischt man sein Wissen auf oder erweitert es, um auf dem aktuellen Stand im aktuellen Beruf zu bleiben. In einer Weiterbildung lernt man dagegen etwas, das eine weitere berufliche Qualifikation bedeuten – zum Beispiel durch ein Zertifikat, das neue Tätigkeiten erlaubt.

In den meisten Pflegeunternehmen werden Fort- und Weiterbildungen angeboten. Ein großer Unterschied zwischen den Unternehmen ist, wer wann diese Kurse belegen und sich so weiter entwickeln darf. Bei uns gilt: Fortbildungen für alle – aus gutem Grund.

Der richtige Arbeitgeber nach der Ausbildung

Wenn man seine Ausbildung in der Pflege beendet hat, kann man oft bei dem Unternehmen bleiben, bei dem man auch den praktischen Teil seines neuen Handwerks gelernt hat. Manchmal ist es aber auch Zeit für einen Wechsel oder etwas Neues. Wer beispielsweise die Ausbildung im Krankenhaus absolviert hat, möchte vielleicht auch mal rausfinden, wie es so in einem ambulanten Pflegedienst läuft und umgekehrt.

Eine andere Möglichkeit ist, in spezielle Pflegebereiche vorzustoßen. Beispielsweise die ambulante Intensivpflege oder die Pflege in Patienten-WGs. In unseren Patienten-WGs im WoKo I und II in Dortmund beispielsweise. Hier steht vor dem Start in die Arbeit noch eine Weiterbildung zur Fachkraft für Intensivpflege. Die bieten wir allen in unseren Teams auch gerne an.

Die dritte Option ist vor allem auch für Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger interessant: Bei Peggy Blue bieten wir ganz besondere Stellen in der ambulanten Kinderintensivpflege im Ruhrgebiet an.

Ein Start im Born Gesundheitsnetzwerk

Egal, ob Sie Ihre Ausbildung in einem der Pflegedienste des Gesundheitsnetzwerks gemacht haben oder neu zu uns kommen würden: Wir freuen uns auf Sie! Wir haben freie Stellen in unterschiedlichen Bereichen für ausgebildete Pflegende aus allen drei Ausbildungsberufen.

Wieso wir immer neue Mitarbeiter für die Intensivpflege suchen

Immer freie Stellen in der Intensivpflege bei uns in Dortmund und rundum. Wieso eigentlich? Die meisten Unternehmen sind nicht immer auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, wieso fehlen also in Pflegediensten scheinbar immer Leute?

Freie Stellen in der Intensivpflege durch neue Patienten

Ein Grund ist natürlich, dass allgemein in Deutschland der Bedarf an Pflegekräften steigt und dann natürlich auch, wenn es um die Intensivpflege geht. Immerhin ist hier noch eine zusätzliche Ausbildung nötig. (Die wir unseren Mitarbeitern übrigens gerne anbieten!)

Gerade in der Intensivpflege entsteht ein großer Unterschied. Angehörige können die Pflege von Patienten, die auf Beatmung angewiesen sind, nicht übernehmen. Die Alternative „Pflegeheim“ erinnert oft stark an ein Krankenhaus und die meisten Patienten und Familien suchen eher nach Intensivpflege, die zuhause stattfindet.

Dadurch werden immer wieder Pflegekräfte mit der Qualifikation zur Beatmungspflege gesucht. Die Patienten werden dann medizinisch gut versorgt und können zuhause gepflegt werden. Von Kindern bis zu älteren Patienten: Jeder Patient wird im 1:1-Verhältnis betreut und deswegen kümmern sich ganze Teams um jeden einzelnen.

Neue Mitarbeiter entlasten das Team

Wir ersetzen durch neue Mitarbeiter niemanden – wir möchten die Teams entlasten. Unsere Mitarbeiter arbeiten in der Intensivpflege in und um Dortmund in Schichten und bei festen Patienten oder in einer der beiden Beatmungs-WGs in Dortmund, die im Rahmen des WoKo speziell für intensivpflegebedürftige Patienten geschaffen wurden.

Wenn wir mehrere neue Mitarbeiter auf einmal begrüßen können, können wir manchmal neue Teams gründen und neue Patienten aufnehmen. Wenn „nur“ einzelne neue Kollegen zu ins in die Intensivpflege kommen, entlasten sie damit das Team. Einerseits durch die Schichtplanung, andererseits auch, weil so mehr Leute im Notfall einspringen können.

Gerade die anspruchsvolle Arbeit in der Intensivpflege gibt Pflegekräften manchmal das Gefühl, bei ihrer hohen Verantwortung nicht ausfallen zu dürfen. Diesen Stress möchten wir unbedingt vermeiden – und freuen uns deswegen, wenn im Team auch mal eine Pflegekraft mehr ist, die im Zweifel zur Seite stehen kann.

Neue Stellen im neuen Wohnkonzept

Wir haben in diesem Jahr das Wohnkonzept, die Patienten-WG für Intensivpflegebedürftige Patienten in Dortmund, um eine weitere Wohngruppe erweitert. In der Beatmungs-WG hat jeder Patient sein eigenes Zimmer und kann die Dekoration und Einrichtung mitbestimmen – fest sind die medizinischen Geräte.

Auch hier ist das Betreuungsverhältnis so, dass wir für jeden neuen Patienten auch neue Pflegekräfte brauchen. Im Moment haben wir das Glück, an beiden Enden noch „Luft nach oben“ zu sehen: Wir würden gerne noch einen Patienten in die Intensiv-WG in Dortmund aufnehmen. Dazu freuen wir uns auch über neue Kollegen, die uns unterstützen wollen, damit in Zukunft vielleicht noch mehr Platz ist. Wir sehen, dass der Bedarf eigentlich immer da ist.

Umstieg oder Einstieg in die Intensivpflege

Auch wenn Sie noch nicht für die Intensivpflege ausgebildet sind: Wenn Sie Lust auf die Arbeit in einer Intensivpflege-WG in Dortmund im WoKo oder als Intensivpflegekraft bei unseren Patienten zuhause haben, melden Sie sich. Wir besprechen dann mit Ihnen, wie wir eine Fortbildung und Qualifikation während Ihrer Arbeit bei uns organisieren können – so funktioniert die Fortbildung ohne Verdienstausfall für Sie und mit dem Start im neuen Unternehmen.

Wenn Sie schon erfahren im Umgang mit Beatmungspatienten sind und nach neuen Möglichkeiten suchen – beispielsweise vom großen Pflegeheim oder Krankenhaus in die persönliche Pflege in der WG für Beatmungspatienten in Dortmund oder von der stationären Arbeit in die häusliche Intensivpflege – freuen wir uns auch über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail!

 

Beatmungspflege: Interesse an der Arbeit in einer Intensivpflege-WG in Dortmund?

Wir bieten Intensivpflege für ganz unterschiedliche Patienten in vielen verschiedenen Situationen an: Kinderintensivpflege auch über NRW hinaus, häusliche Intensiv- und Beatmungspflege und natürlich unsere Patienten-WG in Dortmund für intensivpflegebedürftige Patienten.

Die meisten intensivpflegebedürftigen Patienten müssen rund um die Uhr beatmet werden. Die Gründe dafür sind unterschiedliche Krankheiten – beispielsweise eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (meistens abgekürzt als COPD), eine Amyotrophe Lateralsklerose, das Guillain-Barré-Syndrom (hier findet man die Abkürzung GBS), Lungenemphysem oder Muskeldystrophie.

So ist die Arbeit in der Beatmungspflege

Die Arbeitsumgebung ist sehr anspruchsvoll und sehr vielseitig – wenn Sie Interesse an der Arbeit haben, finden Sie sicher auch die passende Stelle. In der häuslichen Intensivpflege von Peggy Blue oder AuK Intensiv zum Beispiel durch Beatmungspflege beim Patienten zu Hause. Sie sind dann über mehrere Stunden bei einigen vertrauten Patienten und ihren Familien zu Gast und kümmern sich um die Beatmung. Die Form der Pflege ist intensiv in vielerlei Hinsicht: Sie erleben viel mit und lernen Patienten und die Familie mit der Zeit gut kennen. Ihre Aufgaben sind anspruchsvoll und der Zusammenhalt im Team ist groß.

Wenn Sie in einer unserer Patienten-WGs, beim WoKo in Dortmund, arbeiten, wechseln Sie nicht mal den Arbeitsort. Hier leben Patienten in Beatmungs-WGs zusammen – also fernab von Krankenhausatmosphäre mit bester medizinischer Versorgung. Wer hier arbeitet, kennt sich mit der Tracheostomaversorgung aus, geht mit den Maschinen gekonnt und mit Patienten persönlich um.

Voraussetzungen: Beatmungspflege durch Fortbildung

Die Intensivpflege und vor allem Beatmungspflege ist kein Teil der „normalen“ Ausbildung zur Krankenschwester oder zum Krankenpfleger. Hier ist noch mal zusätzliches Fachwissen nötig – deswegen gibt es auch spezielle Fortbildungen. Die können Fachkräfte selbst bezahlen, oder über ihren Arbeitgeber organisieren lassen – egal wie: Um beispielsweise in unserer Patienten-WG in Dortmund in der Beatmungspflege zu arbeiten, ist diese Fortbildung Voraussetzung.

Für einen Überblick zum Thema gibt es hier einen sehr intensiven Einblick ins Fachwissen zum Thema Intensivpflege – aber keine Sorge: In Fortbildungen wird diese Flut von Informationen natürlich in passende Häppchen geteilt.

Egal ob Sie schon woanders in unserem Unternehmen arbeiten oder ganz neu zu uns kommen würden: Wenn Sie examinierter

  • Gesundheits- und Krankenpfleger oder -pflegerin sind,
  • Altenpflegerin oder -pfleger,
  • Oder (Kinder-)krankenschwester,

können Sie die Fortbildung absolvieren. Reden wir doch mal über Ihre Möglichkeiten!

Was bedeutet Kinderintensivpflege?

Die Frage „Was ist eigentlich Intensivpflege?“ kommt oft genug vor – gerade ambulante Kinderintensivpflege ist aber sogar nicht allen Pflegekräften bekannt.

Das kann daran liegen, dass das Thema viele Leute erschreckt. Dass auch Kinder und Jugendliche manchmal intensivpflegebedürftig sind, ist für viele ein trauriger Gedanke. Und natürlich gibt es Momente, in denen die Arbeit belastet oder traurig macht. Unsere Kolleginnen vom Kinderintensivpflegedienst Peggy Blue in Nordrhein-Westfalen können aber auch bezeugen: Es gibt viele schöne Momente.

Kinderintensivpflege für Kinder und Jugendliche

Was Intensivpflege ist, haben wir schon vorgestellt. Kinderintensivpflege ist „das gleiche für Kinder und Jugendliche“. Zu der Intensivpflege gehört die medizinische Versorgung – das ist ganz abhängig davon, wieso der Patient oder die Patientin die Pflege braucht. Einige Kinder werden mit einer Erkrankung oder Behinderung geboren, andere werden später krank oder haben einen Unfall. Wenn sie es brauchen, steht ihnen jederzeit eine Pflegekraft zur Seite.

Unsere jüngsten Patienten werden meist rund um die Uhr beatmet – also ist auch rund um die Uhr eine Pflegekraft da, die sich mit der Beatmung auskennt. Es ist also eigentlich immer jemand bei der Familie zu Hause zu Besuch.

Das könnte sehr anstrengend und belastend sein: Welche Familie möchte gerne einen Fremden zu Gast haben? Deswegen achten wir auch hier bei der Pflege auf feste, kleine Teams, die sich um einzelne Patienten kümmern. So gibt es nicht ständig neue Gesichter, sondern feste Bezugspersonen für jüngere Patienten und klare Ansprechpartner für Eltern und Familie.

Wichtig ist auch, dass die Kinder und Jugendlichen natürlich nicht von allem abgeschnitten sind: Wir begleiten unsere Patienten und Patientinnen auch in die KiTa, in die Schule oder in den Urlaub.

 

Unser Kinderintensivpflegedienst Peggy Blue für NRW

Wenn Sie sich vorstellen können, in der Kinderintensivpflege in NRW (und darüber hinaus) zu arbeiten oder sogar schon Erfahrung haben, würden wir uns freuen, Sie kennenzulernen. In diesem Video stellt sich der Pflegedienst für Kinder Peggy Blue direkt vor

Wie finde ich einen guten Job in der Intensivpflege?

Es ist kein Geheimnis, dass gerade in der Intensivpflege Fachkräfte händeringend gesucht werden. Aber einer der Gründe dafür ist, dass viele Unternehmen einfach keine guten Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter sind.

Wir sind zurzeit auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitern – weil wir sogar noch expandieren wollen. Wir haben Platz, Kapazitäten – und viele gute Argumente für die Arbeit mit uns. Direkt von den Kollegen aus dem Wohnkonzept gesagt:

Erzählen können wir natürlich viel. Also: Woran erkennt man, dass die Pflegejobs, die wir anbieten wirklich eine gute Idee sind, wenn man den Mitarbeitern nicht alles glauben möchte?

Kriterien für einen guten Job

Wir haben hier im Blog schon mal eine allgemeine Checkliste für Pflegejobs veröffentlicht. Da waren unsere Punkte:

  • Was verspricht der Arbeitgeber?
  • Welche Bilder gibt es?
  • Was sagen Mitarbeiter?
    • Wie sprechen Mitarbeiter und Unternehmen öffentlich – zum Beispiel bei Facebook – miteinander?
    • Kennen Sie jemanden, der beim neuen Arbeitgeber angestellt ist? Was sagen diese Leute?
    • Bekommen Mitarbeiter Fortbildungen oder ist der Job eine Sackgasse?
  • Welches Gefühl bekommen Patienten?
    • Wie viel Wert legt das Unternehmen darauf, auch mit Patienten zu reden?
    • Gibt es öffentliche Informationen zu Themen der Pflege?
  • Welches Gefühl haben Sie selbst?

Die gleichen Kriterien bleiben weiterhin auch für einen Job in der Intensivpflege bestehen.

Spezielle Kriterien bei der Intensivpflege

Egal, ob die Intensivpflege in einer WG oder Zuhause stattfinden soll: Hier kommt es immer auch auf Fachkenntnis an. Bietet der mögliche Arbeitgeber Fortbildungen an? Bleiben Sie technisch und medizinisch auf dem aktuellen Stand oder müssen Sie sich mit altem Wissen durchschlagen und Weiterbildung auf eigene Kosten unternehmen?

Dafür ist auch wichtig, ob die Geräte mit denen man arbeitet, zuverlässig sind. Die Ausrüstung muss also vernünftig sein – wenn Sie zum Bewerbungsgespräch kommen, werfen Sie ruhig einen Blick darauf. Maschinen aus zweiter oder dritter Hand werden unzuverlässig. Und auch wenn Sie Profi für Beatmung sind: Jeder möchte Notsituationen in der Pflege vermeiden.

Wegen schlechter Vorbereitung gibt es immer wieder auch Stress mit den Nachbarn von Pflege-WGs, die in normalen Wohnungen aufgebaut werden.  Deswegen ist bei Intensivpflege die Professionalität des Anbieters besonders wichtig. Beatmungs-WGs bauen wir speziell auf – für das WoKo II haben wir bislang ungenutzte Flächen im Gebäude von Grund auf renoviert und genau an die Bedürfnisse so einer Pflege-WG angepasst. Denn niemand hat Lust, unter Stress zu arbeiten.

Lust auf einen neuen Pflegejob in der Intensivpflege? Wir bieten Superjobs in der ambulanten Intensivpflege und unseren WGs für Beatmungspatienten an. Rufen Sie direkt an (Sie erreichen Nicole Kapke unter 0231 5557840) oder suchen Sie hier nach der richtigen Anzeige. Wir freuen uns!

 

Das WoKo II: Unser Konzept für moderne Beatmungs-WGs wird erweitert

Moderne Patienten-WGs für intensivpflegebedürftige Menschen bieten eine wichtige Kombination aus der professionellen Versorgung jedes Patienten mit dem individuellen Leben in einem eigens eingerichteten, persönlichen Zimmer.

WGs für intensivpflegebedürftige Patienten werden oft angeboten – aber nicht immer steckt hinter dem Titel auch das, was versprochen wird. Viele Anbieter benutzen die passenden Begriffe – Beatmungs-WG, Wohngruppe für beatmete Patienten, Patienten-WG – aber eigentlich verbirgt sich dahinter nur die Betreuung in einem Pflegeheim oder das Zusammenlegen von Patienten in kaum abgetrennten Zimmern, um Kosten zu sparen.

Unser Wohnkonzept ist anders: Bei uns lebt jeder Patient in einem Zimmer, das er selbst mit einrichten kann. In der WG leben mehrere Menschen zusammen, die Besuch bekommen und sich in den Gemeinschaftsräumlichkeiten treffen können.

Patienten entscheiden sich für Patienten-WGs

Die Wunschvorstellung ist meist die Pflege zuhause – so wenig wie möglich soll sich für einen Patienten ändern. Aber das ist nicht immer leicht: Die Einrichtung des Zimmers muss bezahlt werden. Die Geräte werden untergebracht. Beatmungspatienten müssen rund um die Uhr einen Pfleger erreichen können. Und zwar eine ausgebildete Pflegekraft, die entsprechende Fortbildungen absolviert hat und sich nicht nur mit der Pflege von Menschen, sondern auch der Bedienung der Maschinen auskennt. Das alles bieten unsere Patienten-WGs im Wohnkonzept.

Gleichzeitig bietet das Wohnkonzept Raum für den Einzelnen: Jeder Patient kann sein Zimmer selbst mit einrichten. Familien oder Freunde können zu Besuch kommen, in den Einzel- oder Gemeinschaftsräumen. Im Wohnkonzept II ist besonders viel Platz im 300 Quadratmeter großen Gemeinschaftsraum. Riesige Fenster zum Innenhof oder mit Ausblick in Richtung Park bedeuten, dass man in keinem Zimmer das Gefühl hat, in einem Krankenhaus zu sein.

Examinierte Pflegekräfte in Beatmungs-WG

Im Wohnkonzept stehen diese Experten immer zur Verfügung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Pflegekräfte mit Erfahrung und Ausbildung in der Betreuung von Beatmungspatienten. Sie kennen sich mit der Behandlung der Patienten und den Maschinen aus – rund um die Uhr sind also Experten vor Ort.

Wir haben einen Pflegeschlüssel von 1:3 festgelegt – einer der vielen Gründe, wieso unsere Mitarbeiter ihren Job weiterempfehlen würden.

Lust auf einen neuen Job? Hier gibt es alle passenden Stellenanzeigen – vom Minijob, über Teilzeitarbeit bis hin zur Vollzeittätigkeit. Wir sind flexibel und freuen uns auf neue Experten.

Pflege für Beatmungspatienten

Wir sind als Experten für Intensivpflege natürlich vor allem auch mit Beatmungspatienten und ihren besonderen Bedürfnissen vertraut. Intensivpflegebedürftige Patienten, die auf die Unterstützung durch Maschinen angewiesen sind, fürchten oft, dass sie nur noch im Krankenhaus leben können. Wir wollen heute die möglichen Alternativen dazu aufzeigen und erklären.

Zum Atmen auf Maschinen angewiesen

In der Intensivpflege begegnen uns Patienten aus zwei Gruppen: Diejenigen, die durch einen Unfall schnell oder plötzlich auf künstliche Beatmung angewiesen sind, und diejenigen, deren Krankheit sich langsam so entwickelt hat, dass sie jetzt beatmet werden müssen. Bei allen steht anfangs viel Angst im Raum: Was bedeutet Beatmungspflege? Bedeutet das, dass ich nicht zu Hause bleiben kann? Muss mein Mann, meine Frau, meine Schwester jetzt im Krankenhaus leben?

Das ist längst nicht immer der Fall. Natürlich ist ein Krankenhaus direkt nach einem Unfall oder einer OP immer der beste Ort für jemanden. Aber wenn ein Patient stabil ist, kann er auch außerhalb des Krankenhauses beatmet werden. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Beatmungs-WG oder Pflegeheim?

Die Pflege für Beatmungspatienten findet rund um die Maschinen statt, die sie beim Atmen unterstützen oder das Atmen für sie übernehmen. Um diese Geräte zu bedienen, müssen Pflegekräfte speziell ausgebildet sein. Außerdem kosten die Geräte natürlich viel Geld, sind teilweise groß und nehmen viel Platz weg.

Deswegen leben viele Beatmungspatienten in speziellen Pflegeheimen mit Beatmungspflege oder bleiben lange im Krankenhaus. Dabei ist es für viele Patienten angenehmer, wenn sie zuhause bleiben können. Und zwar egal, ob sie sich wieder erholen werden, oder keine Genesung abzusehen ist.

Beatmungs-WGS

Es gibt auch die Möglichkeit, dass Patienten, die beatmet werden müssen, in speziellen Beatmungs-WGs unterkommen. Hier gibt es enorme Qualitätsunterschiede zwischen guten und schlechten Anbietern – einige mieten schlicht Mietwohnungen an und bieten Beatmungs-WGs in normalen Häusern – das ist nicht selten gefährlich. Pflegedienste, die so sparen, sparen oft auch an der Ausbildung der Mitarbeiter – oder der Zahl, und eine Pflegekraft betreut die gesamte WG.

Im Gegensatz dazu stehen Angebote wie unser Wohnkonzept: Hier leben Patienten auch in einer sogenannten Beatmungs-WG zusammen. Statt einer gewöhnlichen Wohnung gibt es aber Zimmer, die genau auf die intensivpflegebedürftigen Patienten abgestimmt sind. Gleichzeitig kann jeder Patient die Räumlichkeiten nach Wunsch einrichten, um sich zu Hause zu fühlen. Vor Ort sind rund um die Uhr Pflegekräfte, die für die Beatmungspflege ausgebildet sind – keine Hilfskräfte mit eintägigem Crash-Kurs.

Eine Intensiv-WG für Beatmungspatienten also, die die gleiche Versorgungsqualität wie ein Pflegeheim bietet. Aber nicht die Nachteile einer solchen Unterbringung, die sich oft nach Abschottung und Krankenhaus anfühlt. Auch in unserem Wohnkonzept II, das wir auf die Bedürfnisse der Patienten hin einrichten, gibt es deswegen riesige Gemeinschaftsräume, große Fenster und viele individuelle Möglichkeiten. Und viel Persönlichkeit: Eine Pflegekraft auf drei Beatmungspatienten ist unsere Quote.

Beatmungspflege zu Hause

Die Auswahl der Pflegedienste, die auch Intensivpflege zu Hause anbieten, ist groß. Nicht überall sind allerdings Profis angestellt – auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. In unseren Intensivpflegediensten – bei der ipo, AuK intensiv und natürlich Peggy Blue für intensivpflegebedürftige Kinder – arbeiten nur Pflegekräfte, die entsprechend ausgebildet sind.

Sie kennen sich mit Beatmung aus und wissen, wie sie mit den speziellen Bedürfnissen der Patienten umgehen können – darauf legen wir viel Wert und es zahlt sich aus: Unsere Mitarbeiter sind so zufrieden wie unsere Patienten.

Welche Variante für einen Patienten und seine Familie die beste ist, hängt ganz von der individuellen Situation ab. Wenn Sie sich beraten lassen möchten, rufen Sie uns an (Nicole Kapke 0231 5557840 ist für ipo, Wohnkonzept und Peggy Blue der richtige Ansprechpartner) oder schreiben Sie uns.

Arbeiten in der Beatmungspflege

Jobs in der Intensiv- und Beatmungspflege gibt es viele – und Fachkräfte sind gesucht. Wofür sich eine ausgebildete Pflegekraft entscheidet, ist natürlich auch Persönlichkeitssache. Einigen gefällt die Arbeit in der klar strukturierten Umgebung eines Krankenhauses und die Zuverlässigkeit der Tagesplanung.

Andere mögen es lieber, wenn sie Patienten zu Hause unterstützen können und dadurch abwechslungsreicher und persönlicher arbeiten.

Wir bieten als dritte Alternative noch Jobs in unserer Intensiv-WG in Dortmund an: Im Wohnkonzept I haben wir schon viele zufriedene Mitarbeiter und suchen im Moment noch zum Ausbau des Wohnkonzept II für neue Patienten examinierte Altenpfleger/-innen – vielleicht werfen Sie gleich mal einen Blick auf unsere Stellenanzeigen?

 

Zukunft der Pflege: Neue Geräte und Technologien

Dieser Text ist der erste Teil einer Kooperation mit epharmainsider.com zum Thema Zukunft der Pflege. In unserem Artikel werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Gadgets und Entwicklungen, die aus der IT-Welt in Zukunft zu uns kommen werden. Im zweiten Teil zum Thema können Sie auf epharmainsider.com nachlesen, wie sich in Zukunft die Kommunikation in der Pflege verändern wird.

In jedem Bereich unseres Lebens halten neue Technologien Einzug und verändern die Art, wie wir privat leben oder arbeiten. Ganz alltäglich hat heute fast jeder ein Smartphone und ein Navi im Auto – teilweise ist das Navi direkt im Smartphone integriert. Statt Fernsehen für alle sieht man „Video on demand“ – das, was einen persönlich interessiert zur persönlich gewählten Zeit.

Auch in der Pflege sieht das ähnlich aus: Die gleichen Geräte helfen im Pflegealltag. Navis in den Autos unserer Mitarbeiter helfen, die richtige Route zu finden und die Termine organisiert zu halten. Über Smartphone oder Laptop koordinieren wir Termine und teilen Patienteninformationen mit der nächsten Schicht. So wird die Versorgung lückenloser und ist besser auf den einzelnen Patienten abgestimmt.

Geräte zur Unterstützung der Pflege

Unterschiedliche Geräte könnten schon bald die Pflege noch weiter unterstützen. Erinnern Sie sich an Google Glass? Die Brillen mit eingebauten Kameras und Bildschirmen sollten alltäglich wie Smartphones werden. Jetzt sieht es eher danach aus, dass sie Profis in der Behandlung und Pflege von Patienten unterstützen könnten. Beispielsweise können erfahrene Pflegekräfte dabei „Neulingen“ zur Seite stehen – auch wenn sie gar nicht im gleichen Raum sind. Das ersetzt natürlich nicht die Ausbildung Seite an Seite, aber kann in ein paar Jahren jedem Pflegeexperten vor Ort die Möglichkeit bieten, in Zweifelsfällen einen Arzt oder anderen Experten zu Rate zu ziehen – ohne, dass ein Patient zu einem Besuch kommen muss.

Auch die Versorgung mit notwendigen Medikamenten und Pflegehilfsmitteln erfolgt in der Zukunft der Pflege vielleicht anders: Drohnen könnten benötigte Versorgung liefern und damit zum Beispiel auch am Ende einer langen Route noch frische Versorgungsmittel liefern. Bei der Planung der Termine helfen künstliche Intelligenzen.

Das Internet of Things in der Pflege der Zukunft

Auch wenn einem Patienten nicht rund um die Uhr eine Pflegekraft zur Seite steht, sorgen Pflegekräfte oder Angehörige oft mit für den ganzen Tag vor. Beispielsweise, indem Tabletten vorsortiert werden und für die Woche in die richtigen Fächer einer Dose gelegt werden. Das nützt wenig, wenn ein Patient vergisst, die sortierten Tabletten dann zu nehmen. Pharmaunternehmen entwickeln bereits Pillendosen, die bei Vergessen eine Erinnerung abschicken. Das kann eine konsistentere Versorgung der Patienten sichern.

Einen anderen riesigen Einfluss hat bald vermutlich das sogenannte „Internet of Things“ auf die Zukunft der Pflege. Schon jetzt gibt es eine Reihe von Geräten, die mit zusätzlicher „Intelligenz“ ausgestattet sind: Sie enthalten kleine Chips mit Informationen oder reagieren auf Nutzerverhalten. Zum Beispiel kann eine Zahnbürste nicht nur mitmessen, wie lange sie benutzt wird. Sie kann diese Zeit auch speichern und an ein Smartphone schicken. Die Verknüpfung all dieser Geräte ist das „Internet of Things“.

Die Geräte werden in einigen Studien bereits eingesetzt, um die gesundheitswerte und Symptome von Patienten zu protokollieren. In Zukunft müssen Pflegekräfte beispielsweise vermutlich seltener Werte messen – von Blutzucker bis Körpertemperatur werden diese Informationen über den Tagesverlauf festgehalten. So entsteht ein genaueres Bild und die Aufgabe der Pflegekraft ändert sich: Während das Messen unwichtig wird, muss man für die Auswertung mit neuen Geräten umgehen können.

Geräte zur Kommunikation in der Zukunft der Pflege

Und auch die Art der Kommunikation wird sich ändern – mit Patienten, Angehörigen, Arbeitgeber, Ärzten und Therapeuten. Das geht noch über die Arbeit mit dem Smartphone hinaus. Genauer können Sie das im zweiten Teil zum Thema „Zukunft der Pflege“ auf epharma-Insider nachlesen.