Urlaub trotz Pflege? Kein Problem

Pflege und Urlaub – das kann für alle Beteiligten schwierig sein. Patienten, Angehörige und auch die Pflegekräfte sehen oft den Weg zu einem richtigen Urlaub nicht vor sich.

Dabei gibt es für jeden die Chance auf Urlaub. Wichtig ist ein guter und verlässlicher Pflegedienst als Kooperationspartner. Solche Pflegedienste finden im Born Gesundheitsnetzwerk ihren Platz und wir können deswegen – mit Vorsprung auf die Sommerferien – einige Möglichkeiten für Urlaub präsentieren.

Urlaub für Patienten: Mit Pflegestufe verreisen

Wer eine Pflegestufe hat, ist auf tägliche Unterstützung angewiesen. Das scheint erst mal der Urlaubsreise komplett zu wiedersprechen: Man kann ja schlecht den Pflegedienst mit in den Urlaub nehmen?!

Doch! Wir fahren auch mit unseren Patienten und ihren Familien in den Urlaub. Entweder als Team mit einzelnen Patienten, als Begleitung für eine Familie mit intensivpflegebedürftigen Mitgliedern oder mit einer Gruppe von Patienten, die gemeinsam Urlaub machen können. Und es sind bei Weitem nicht nur Tagesausflüge oder Städtetrips möglich: Wir waren schon am Meer und in den Bergen.

Solche Ausflüge sind möglich, weil wir tolle Mitarbeiter haben, die vollen Einsatz zeigen. Außerdem übernehmen die Krankenkasse die Kosten für die Pflege auch unterwegs. Und wir haben mittlerweile Übung in der Organisation vom „Drumherum“ – das macht es leichter. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mit einem pflegebedürftigen Menschen in den Urlaub fahren möchten oder für einen Angehörigen eine Urlaubsreise organisieren möchten.

Urlaub für Angehörige: Auszeit von der Pflege

Auch wer andere pflegt, braucht mal eine Auszeit oder will einfach Urlaub machen. Das geht wie er wähnt mit der pflegebedürftigen Person, aber auch alleine und unabhängig.

In der Zwischenzeit wird der Pflegebedarf zuhause dann durch den Pflegedienst gedeckt. Das gilt für Familien, die sonst keinen Pflegedienst beauftragen, aber auch Patienten, die durch zusätzliche Termine oder Leistungen in der Zeit den Mehrbedarf ausgleichen.

Für die Pflege während des Urlaubs gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Modelle – Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Ergänzungsangebote. Wenn Sie gerne in den Urlaub fahren möchten und sicherstellen wollen, dass ein pflegebedürftiger Angehöriger in der Zeit gut versorgt ist, rufen Sie uns an.

Urlaub für Pflegekräfte: Wirklich frei haben

In einem aktuellen Kurzfilm zum Notstand in der Pflege, den wir auch auf Facebook geteilt haben, geht es auch darum, wie viele Pflegekräfte „immer flexibel“ und „immer auf Abruf“ sein müssen. Auch wenn vermutlich die meisten Pflegedienste vermeiden, ihre Kollegin ausgerechnet vor dem Traualtar anzurufen, haben gerade kleine Pflegedienste durch fehlendes Personal oft keine andere Wahl.

Bei uns kann sich jeder auf viele Kollegen und Kolleginnen verlassen, sodass wirklich gilt: frei ist frei.

Das passt auch für den Urlaub: Wenn Urlaub ist, dann ist frei. Und mit den Jahren im Team wächst sogar der Urlaubsanspruch: Immer um einen Tag.

Wenn Sie Lust haben, unter den Bedingungen vor oder nach Ihrem nächsten Urlaub in unserem Team einzusteigen, melden Sie sich!

Ein gesundes Arbeitsklima für gute Arbeit: Mental Health

Es gibt viele Begriffe aus dem Englischen, die sich zurzeit ihren Weg in unseren Alltag bahnen. Nicht alle davon sind sinnvoll und einige haben eigentlich nicht mal Inhalt. Andere beschreiben dagegen Konzepte, die es so auf Deutsch noch nicht ganz gibt. „Mental Health“ zum Beispiel bedeutet direkt übersetzt bloß „Geistige Gesundheit“.

Während ein Verlust der „geistigen Gesundheit“ aber danach klingt, dass jemand schlichtweg die Fassung verloren hat, fasst man unter dem Begriff Mental Health heute viele Kleinigkeiten zusammen, die wichtig für unser Wohlbefinden sind.

Gesund am Arbeitsplatz: Auch psychisch

Zum Beispiel auch Mental Health am Arbeitsplatz. Also alle Bedingungen, die dafür sorgen, dass uns die Arbeit nicht krank macht – weder körperlich, noch geistig oder psychisch. Bei der Beschreibung der Symptome von solchen Belastungen hat auch jede Generation ihre Lieblinge – wer im 19. Jahrhundert noch hysterisch oder nur „müde“ war, hatte vor etwa zwanzig Jahren eine Erschöpfungsdepression – und heute Burnout. Jedes der Probleme wurde von Zeitgenossen belächelt, die nicht darunter litten. Und jedes ist tatsächlich eine ernsthafte Krankheit.

Verhindern lässt sich so eine Erkrankung zum Beispiel durch ein gutes Arbeitsklima. Dazu gehört natürlich ein Job, den man mag, nette (oder zumindest erträgliche Kollegen), akzeptable Arbeitszeiten, das Gefühl durch Sinn oder Geld für die Zeit kompensiert zu werden und ein guter Chef. Oder, in größeren Unternehmen, mehrere gute Chefs auf mehreren Ebenen.

Neue Serie: Gesund in der Pflege

In den kommenden Monaten wollen wir uns hier stärker noch einem neuen Thema widmen und immer mal wieder Artikel veröffentlichen, in denen es um Gesundheit in der Pflege geht. Die Arbeit in der Pflege bedeutet viele Arten von Belastungen. Einerseits muss man viel wissen, viel können und viel leisten. Andererseits gibt es psychische Belastungen – das Aushalten von Krankheit und Tod als „Alltags“thema, die Schmerzen, die man sieht. Aber auch der Stress durch volle Zeitpläne und miese Arbeitsbedingungen kommt manchmal dazu.

In den Artikeln wird es um Belastungen gehen, um die man sich selbst kümmern „muss“. Ausgleichssport zum Beispiel oder kreative Hobbies. Wir werden auch über Dinge sprechen, die die Arbeit bei uns im Netzwerk einfacher machen – wie die Supervision in der Kinderintensivpflege.

Heute gibt es einen ersten Artikel dazu, wie man Belastungen erkennt, die man nicht aushalten muss und die es für Pflegekräfte auf der Suche nach einem neuen Job in der Pflege einfacher machen sollen, gute Arbeitgeber zu erkennen. Diesen Punkt haben wir allgemein schon in unserer Checkliste für gute Pflegejobs erwähnt, aber hier soll es noch mal ausführlicher werden.

Wir starten mit einem Thema zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz: Gute Chefs, böse Chefs – woran erkennt man einen schlechten Chef und wie geht man damit um?

Herzlich Willkommen zurück im neuen Pflegejob

Manchmal verlassen uns Kollegen und Kolleginnen (zu unserem Bedauern) – sie steigen aus der Pflege aus oder suchen sich einen anderen Job woanders. Dafür gibt es eine Menge Gründe. Aber die Geschichte endet nicht immer mit einer Verbesserung nach dem Abschied und immer wieder hören wir, dass alte Kollegen und Kolleginnen gerne wieder zurückkommen würden. Wir sagen: Gerne! Und erzählen, warum und wie.

Wieso man geht

Es gibt sehr viele verschiedene und oft persönliche (gute!) Gründe, wieso jemand sich von uns verabschiedet.

Zum Beispiel verlassen uns manchmal Mitarbeiter, weil

  • sie Zeit für etwas Anderes haben möchten.
  • Kinder und Familie vorrübergehend mehr Aufmerksamkeit benötigen.
  • sie eine Pause brauchen.

Oder sie möchten mal eine andere Arbeitsstelle auszuprobieren. Auch dafür gibt es Gründe:

  • Näher am (neuen) Wohnort,
  • Arbeit bei oder für Freunde oder mit Freunden, die aus ihrem Job nicht rauskönnen,
  • oder einfach Lust auf eine Veränderung.

Alles gut verständlich!

Angst beim Wiederkommen?

Und dann? Manchmal stellt sich später heraus, dass der Wechsel oder das Ende doch keine gute Idee war. Kann man jetzt einfach zurückkommen? Ist das nicht am Ende peinlich oder einfach blöd? Manche haben auch Angst vor Häme oder Wut.

Und was ist dran an den Befürchtungen? Nichts!

Wir freuen uns, wenn Sie zurück wollen. Das zeigt uns doch, dass wir als Arbeitsort, Team und auch Führungsetage unseren Job ganz gut gemacht haben. Und wenn der Wechsel ursprünglich aus Unzufriedenheit mit irgendeinem Punkt passiert ist, können wir bei der Wiedereinstellung darüber besonders gut reden. Jetzt wissen wir ja, woran es liegt.

Beispielsweise reden wir gern mit Ihnen auch über die Möglichkeit,

  • in Teil- statt Vollzeit zu arbeiten und so Verpflichtungen und die Arbeit bei uns wieder gut vereinbaren zu können,
  • an einem anderen Ort eingesetzt zu werden oder in einem anderen Pflegedienst im Born Gesundheitsnetzwerk,
  • oder mit etwas anderem Fokus: Ambulante Pflege statt Palliativpflege? Lieber in die Kinderintensivpflege als ins Wohnprojekt? Oder lieber das Wohnprojekt als die ambulante Pflege?

Reden wir drüber!

Rückkehrer willkommen!

Wenn Sie also eine Zeit lang Pause von der Pflege insgesamt gemacht haben oder früher bei uns gearbeitet haben und zwischendurch woanders waren und jetzt in Ihren alten oder einen neuen Job zu uns zurückkommen wollen: Herzlich Willkommen zurück!

Melden Sie sich einfach bei Ihren alten Kollegen, über das Bewerbungsformular am Telefon oder im Zweifel über Facebook. Wir wollen Ihnen gerne alle Bedenken nehmen und freuen uns darauf, Sie wieder zu sehen.

Fortbildungen für Pflegekräfte: Wozu eigentlich?

In unseren Pflegediensten bilden Fortbildungen für Pflegekräfte unter dem Motto Fortbildung für alle einen wichtigen Teil des Angebots an unsere Mitarbeiter.

In einigen Pflegediensten muss man sich um die Fortbildungsplätze mehr oder weniger prügeln – oder ordentlich schleimen. Man könnte meinen, ein Pflegedienst hätte nichts von Pflegekräften, die immer auf dem neusten Stand sind. Wir freuen uns, wenn unsere Kolleginnen und Kollegen sich immer weiterbilden. Dafür haben wir auch gute Gründe!

Erst mal wollen wir aber kurz auf ein Schlagwort eingehen, das ständig durch die Pflege geistert:

Kein guter Grund: Halbwertszeit des Wissens in der Pflege?

Kennen Sie das Schlagwort „Halbwertszeit des Wissens“? Manchmal wird dieser Begriff auch in der Pflege benutzt. Wer gerne Angst macht behauptet, dass in einem Beruf nach dieser Zeit die Hälfte des gelernten Wissens veraltet ist. Für eine Pflegeausbildung setzen manche Leute diese Zeit auf fünf Jahre an. Nach fünf Jahren ist die Hälfte überflüssig geworden?

Dass das ziemlicher Quatsch ist, fällt einem nach kurzen Nachdenken ein. Auch jemand, der vor 40 Jahren sein Handwerk gelernt hat, könnte heute noch viele Aufgaben in seinem alten Beruf erledigen. Vor allem, wer seinen Beruf aktiv ausübt, lernt in der Pflege nach der Ausbildung noch dazu und verliert nicht wichtige Kenntnisse.

Gute Gründe für Fortbildungen in der Pflege

Was haben unsere Mitarbeiter von Fortbildungen für Pflegekräfte? Wir hören raus:

Neue Rolle in der Pflege

    Die Perspektive auf die Arbeit als Pflegekraft hat sich geändert. Dabei geht es nicht so sehr darum, etwas zu lernen, das bisher in der Arbeit fehlte oder sie schlecht gemacht hat. Wir bieten für alle Mitarbeiter zum Beispiel Fortbildungen zur familienzentrierten Pflege an. Das nützt allen, weil es die Arbeit erleichtert, für alle Beteiligten den Stress reduziert und die Perspektive auf die Menschen richtet, die in Pflege involviert sind.

Eine neue persönliche Perspektive

    Weiterbildungen sind auch das Richtige, wenn jemand die Karriereleiter weiter hoch möchte. Wenn auf der neuen Berufsebene neue Aufgaben dazu kommen, braucht man dafür auch neue Fähigkeiten. Fortbildungen sind die beste Gelegenheit, die zu lernen. Wenn man sie braucht – oder sogar noch vorher. Vielen Fachkräften helfen Fortbildungen, sich selbstbewusst um eine neue Stelle zu bewerben.

Selten gebrauchte Grundlagen auffrischen

    Es gibt einen guten Grund, wieso man seine Erste Hilfe-Kenntnisse immer wieder auffrischen sollte. Fähigkeiten, die man selten braucht, verblassen bei jedem. Wenn man sie dann aber doch mal braucht, sollten sie sitzen.

Lust auf Lernen, Neues und auf Mehr

    Etwas neues Lernen macht oft einfach Spaß. Vor allem in Fortbildungen, die als Workshops aufgebaut sind und nicht ans schulische Büffeln erinnern. Immerhin ist alles, was wir in Fortbildungen lernen, direkt praktisch anwendbar. Kein Vergleich also zum Gefühl aus der Schule: „Und wozu brauch ich das?!“

Und was bringen Fortbildungen für Pflegekräfte dem Born Gesundheitsnetzwerk?

Die wichtigsten Ziele für uns alle fassen wir gerne unter dem Punkt „Gute Pflege“ zusammen. Gute Pflege gibt es nur durch zufriedene Kolleginnen und Kollegen und sinnvolle Arbeitsbedingungen. Eine wichtige Säule dafür bildet genug Zeit.

Fortbildungen für alle Pflegedienste im Born Gesundheitsnetzwerk eine zweite Säule. Wir haben oben aufgezählt, wieso sie für jeden einzelnen etwas bringen. Neben zufriedeneren haben wir am Ende natürlich auch qualifiziertere Kolleginnen und Kollegen. Was bedeutet das praktisch? Kollegen und Kolleginnen, die ihre Arbeit mit Spaß und Selbstsicherheit machen – auch wenn eine neue Pflegereform mal wieder etwas ändert. Die von selbst an mehr Stellen sehen, dass sich etwas verbessern ließe.

Deswegen sind die Fortbildungspläne für alle offen – und bald hoffentlich auch online. Bis dahin: Wenn Sie – ob Sie schon dabei sind oder sich gleich erst bewerben – Anregungen, Feedback oder Fragen haben: Immer her damit! Wir sind nicht nur persönlich sondern auch über Facebook und per Email erreichbar!