Pflegekräfte und Angehörige: Mit Vorwürfen umgehen

Pflegekräfte sind in Familien zu Besuch oder betreuen Patienten rund um die Uhr in einer unserer Patienten-WGs. Angehörige reagieren mit vielen unterschiedlichen Gefühlen auf die Situation, die Umgebung und die Anforderungen. Sehr oft sehen wir: Wut. Die sich beispielsweise im Meckern über eine Situation äußert, in Vorwürfen oder sogar in Beschwerden.

Nicht immer fühlen sich diese Vorwürfe tatsächlich gerechtfertigt an – und nicht immer sind sie es. Oft ist das Problem wesentlich kleiner als die enorme Wut-Menge, die uns entgegenschwappt. Woher kommt Wut und wie gehen wir damit um?

Kritik an Pflegekräften

Wer in der Pflege arbeitet, hat garantiert schon mal Kritik abbekommen. Von Kollegen oder Patienten und vor allem von Angehörigen. Manchmal ist die Kritik gerechtfertigt, manchmal nicht. Sehr oft ist sie viel heftiger und lauter, als der Anlass eigentlich auslösen „sollte“. Wie kommt das?

Bei Angehörigen mischt sich oft viel „Wut“ in die Kritik.

  • Aus der berechtigten Frage „Wann kommen Sie vorbei?“ wird dann plötzlich „Sind Sie eigentlich auch mal pünktlich?“.
  • Statt „Haben Sie die Medikamente schon vorbereitet?“ hört man „Wieso haben Sie die Medikamente verschlampt?“.
  • Auch berechtigte Kritik („Ich hatte letzte Woche eine schriftliche Aufstellung der Leistungen gebeten. Die fehlt noch!“) wird schnell zu heftigen Vorwürfen („Sie wollen uns doch nur ausnehmen!“).

Der Ton macht die Musik. Gleichzeitig ist die Formulierung der Vorwürfe oft ziemlich verwirrend oder irreführend: Der Angehörige will ja nicht wirklich über betrügerische Absichten des Pflegediensts reden, sondern einfach nur die Auflistung, die noch fehlt. Das zu raten ist aber oft extrem schwierig.

Wieso Angehörige wütend werden

Wut wirft unseren Verteidigungs- und Angriffsmechanismus an. Meistens gehen wir von „Verteidigung“ zu „Angriff“ über, ohne es so richtig zu merken. Sicherer ist die Position allemal. Wieso also Verteidigung? In den seltensten Fällen hat die Pflegekraft oder der Pflegedienst ja wohl „angegriffen“.

Wir verteidigen uns aber auch, wenn wir uns hilflos fühlen. Viele Angehörige möchten den Patienten natürlich gerne selbst helfen – es sind immerhin ihre geliebten Partner, Eltern, Freunde oder Kinder! –, und fühlen sich nutzlos oder hilflos, weil sie das nicht können.

Einen Pflegedienst im Haus zu haben, bedeutet immer, etwas Kontrolle abzugeben. So sehr wir auch versuchen, rücksichtsvolle Gäste zu sein, sind wir immer „Fremde“. Zum Ausgleich möchten sie wenigstens alles kontrollieren, was sie beeinflussen können: Wann und wie passieren Dinge?

Hilflosigkeit und Kontrollverluste führen zu Angst – vor der man sich verteidigen möchte.

Ein dritter häufiger Grund ist Trauer um eine gesunde Partnerin, ein Elternteil, das früher alles selbst geschafft hat oder einen Freund, der nicht mehr so fit ist, dass er an allem teilnehmen kann. Die Anwesenheit des Pflegediensts macht deutlich, dass eben nicht mehr alles so ist, wie es mal war. Der Pflegedienst ist zwar eigentlich die Lösung eines Problems, aber das Problem ist nicht angreifbar oder lösbar. Traurigkeit wird oft zu Wut.

Zuletzt kann es natürlich immer sein, dass die Wut des Angehörigen schlicht aufgebaut wurde, weil es in letzter Zeit mehrere Fehler gab. Das kann passieren – jeder macht Fehler und selbst wenn es eigentlich kein großes Problem gibt, können die sich zufällig alle bei einem Patienten häufen.

Wie man wütenden Angehörigen begegnen kann

Den unterschiedlichen Formen von Wut kann man unterschiedlich begegnen.

Wenn man als Pflegekraft einen Fehler gemacht hat, dann sollte man den immer eingestehen. Es ist nicht nur unhöflich, sondern herabwürdigend, in so einer Situation die berechtigte Wut als Hilflosigkeit oder Angst vor einem Kontrollverlust abzutun. Deswegen lohnt es sich immer, erst einmal kurz zu überlegen, ob tatsächlich etwas schiefgelaufen ist. Wer sich ehrlich für Fehler entschuldigt, nimmt einem wütenden Angriff viel Wind aus den Segeln.

Die anderen Motive können dann immer noch mitspielen.

Hilflosen Angehörige und solchen, die sich schwer damit tun, Kontrolle abzugeben, kann man oft mit Informationen helfen. Wer versteht, was passiert, hat weniger Angst. Und auch wenn wir als Pflegeexperten „Profis“ in unserem Job sind, sollten wir als Gäste immer erklären, warum wir etwas tun. Statt „Ich habe die Medikamente nur an einen besseren Ort geräumt“: „Wir haben die Medikamente in diesen Schrank geräumt, damit sie nicht in der Sonne liegen.“ Vorab vermeiden kann man die Gefühle, indem man die Erklärungen auch schon vor der ersten Nachfrage gibt – im Zweifel als höfliche Frage formuliert („Mir ist aufgefallen, dass die Medikamente hier in der Sonne liegen. Ist in diesem Schrank vielleicht Platz für sie?“).

Gegen Trauer um alte Möglichkeiten können wir nicht viel tun – das ist auch nicht unsere Aufgabe. Wir können aber Hilfen anbieten: Eine Familie ermutigen, gemeinsam spazieren zu gehen, auch wenn jemand langsamer geworden ist. Hilfsmittel erwähnen, die alte Tätigkeiten leichter machen (zum Beispiel Kartenhalter zum Skat spielen). Oder Alternativen vorschlagen: Wer nicht mehr im Garten arbeiten kann, kann Pflanzen im Balkonkasten pflegen.

Hilfe bei ständigen Problemen

Wenn die Kritik sehr häufig kommt und sich immer wieder auf beliebige Dinge konzentriert, kann es Zeit sein, das zugrunde liegende Problem zu lösen. Vielleicht gibt es einen ungelösten Konflikt in der Vergangenheit, vielleicht gibt es auch Sorgen um formale Aspekte (Rechnungen, Krankenkassenleistungen, …) und so weiter.

Mitarbeiter im Born Gesundheitsnetzwerk können an Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen teilnehmen. Einige davon beziehen sich auf die familienzentrierte Pflege. Inhalt ist auch der Umgang mit Konflikten.

Bei konkreten Problemen kann es helfen, sich mit anderen Pflegekräften auszutauschen oder mit Vorgesetzten zu sprechen: Vielleicht hilft ein vermittelndes Gespräch, vielleicht ein Tausch mit einer anderen Pflegekraft.

Weiterbildung in der Beatmungspflege

Wir haben mit unseren Intensivpflegediensten eine Menge Experten für Beatmungspflege im Team – oder eher in unseren unterschiedlichen Teams. Echte Profis kümmern sich um intensivpflegebedürftige Patienten.

Das können wir versprechen, weil wir uns um Fortbildungen zur Beatmungspflege kümmern. Einmal zur Qualifikation als Pfleger/-in in der Intensivpflege. Und dann kontinuierlich für unsere Mitarbeiter in den Intensivpflegediensten.

Fortbildung für Intensivpflege

Die Fortbildungen für Intensivpflegekräfte konzentrieren sich oft auf die Beatmungspflege. Denn diese macht den „Kern“ der Intensivpflege in vielen Fällen aus. Es geht darum sicherzustellen, dass der Patient oder die Patientin rund um die Uhr beatmet wird und die Pflegekraft immer weiß, was bei einem Zwischenfall zu tun ist – oder Zwischenfälle natürlich schon vorher verhindern kann.

Examinierte Krankenpfleger und vergleichbar ausgebildete Experten können bei uns im Gesundheitsnetzwerk die Fortbildung direkt vor Ort mitmachen. Wir bieten regelmäßig Fortbildungen an, die zur Intensivpflege qualifizieren und sind stolz auf viele erfolgreiche Teilnehmer. Die Weiterbildung für die Beatmungspflege ist ein wichtiger Meilenstein für viele Mitarbeiter.

Erst, wenn jemand sich mit dem Thema Beatmungspflege auskennt, darf er oder sie auch in der Beatmungspflege arbeiten – logisch.

Fortbildungen für Intensivpflegekräfte

Aber auch, wenn unsere Mitarbeiter schon qualifiziert für die Beatmungspflege sind, können sie noch an Weiterbildungen in der Beatmungspflege teilnehmen.

Einerseits zu speziellen Themen: Bestimmte Formen der künstlichen Beatmung beispielsweise oder zu Komplikationen. Einige Geräte muss man erst mal bedienen lernen, einige Techniken sind zwar nicht „typisch“, aber für die Pflege von bestimmten Patienten notwendig und so weiter.

So bilden sich Profis noch weiter in ihrem Gebiet fort.

Außerdem stehen allen Mitarbeitern – also natürlich auch denen aus der Intensivpflege – die Fortbildungen zur familienzentrierten Pflege offen, bei der wir Pflege allgemeiner und breiter untersuchen.

Hier geht es darum, den Job – mit oder ohne Beatmungspflege – besser und entspannter machen zu können. Für mehr Zufriedenheit bei allen: Patienten, Angehörigen und Pflegekräften.

 

Sind Sie interessiert an einem Job mit viel Weiterbildungspotenzial? Sehen Sie sich doch mal unsere aktuellen Stellenangebote an oder wenden Sie sich direkt per Telefon oder auf Facebook an uns!

 

Mobbing zerstört die Freude am Job in der Pflegebranche

Mobbing am Arbeitsplatz ist ein ernstes Thema. Dass Schüler unter dem Druck durch Klassenkameraden leiden können, ist mittlerweile bekannt. Kinder werden dafür auch immer wieder sensibilisiert. Leider gibt es einige Menschen, die nie verstanden haben, welchen großen, negativen Einfluss Mobbing auf andere haben kann. Oder die sich wider besseren Wissens einen Spaß daraus machen, ihre Macht über andere auszuspielen. Das passiert nicht selten auch am Arbeitsplatz.

Selbst unter Erwachsenen und auch in der Pflege kommen Fälle von Mobbing vor: Durch Kollegen, den Vorgesetzten und manchmal sogar Untergebene. Auf einer eigenen Webseite erklärt ver.di die Folgen und Gefahren von Mobbing. Hier wird die Kündigung der Betroffenen als „Aufgeben“ und „Ziel“ der Mobber dargestellt. Oft genug ist es aber auch nur Gedankenlosigkeit gemischt mit Frust und Stress, der aus Mitarbeitern Mobber macht.

Tratschen ist nicht automatisch Mobbing

Manchmal verdrehen sich ganz alltägliche Dinge allmählich in Mobbingsituationen. Beispielsweise ist es absolut normal, dass es in jeder Organisation „Flurfunk“ gibt – Gespräche zwischen Tür und Angel und vor allem zwischen den einzelnen Bereichen. Auch in der Pflege wird viel getratscht und geklatscht und gequasselt. Nicht immer geht es dabei um Fachthemen. Manchmal steht auch eine aktuelle Nachricht, ein Film oder eben ein Kollege im Mittelpunkt des Gesprächs.

Verteilt sich das gleichmäßig und in alle Richtungen passiert meist nichts Dramatisches – wer investiert schon ernsthaft Lebenszeit und Energie darein, länger über eine neue Frisur oder einen kleinen Fehler zu sprechen? Pflege macht allen mehr Spaß, wenn man sich bald wieder verträgt und gemeinsam einen guten Job macht.

Der Unterschied zwischen Flurfunk und Mobbing

Wenn Anna Stress hat und dadurch einen Fehler macht, kann das ihren Kollegen Bernd logischerweise stressen. Dann ist es manchmal für die Gesamtsituation besser, wenn Bernd sich darüber in der Mittagspause bei Claudia aufregt und den Minifrust verpuffen lässt, bevor er wieder mit Anna spricht. Anna hätte im Stress den Fehler kaum vermeiden können, Bernd hätte durch lautes Meckern nicht geholfen und vor allem hätte Anna sicher keine Zeit, sich das Problem anzuhören. Claudia hört von dem Fehler und kann Bernd Recht geben oder ihn besänftigen. So ist das „Problem“ nie zu einem größeren Anliegen geworden.

Wenn Anna dagegen immer wieder Fehler macht, die vielleicht sogar Patienten gefährden, ist das ein Thema, das Bernd sofort mit ihr besprechen sollte. Oder mit einer Vorgesetzten, wenn Anna nicht für Verbesserungsvorschläge offen ist. Auch in Konfliktsituationen steht die Gesundheit des Patienten (und von Kollegen) an erster Stelle.

Anders sieht es aus, wenn Bernd förmlich darauf lauert, dass Anna einen Fehler macht – Stress oder kein Stress. Ob Anna die Frisur wechselt, eine Aktennotiz nicht ganz leserlich schreibt oder in einem Gespräch über einen Patienten die Augen verdreht: Ab sofort ist jedes kleine Fehlverhalten ein Indiz dafür, dass Anna eine schreckliche Person und inkompetente Arbeitskraft ist.

Wenn Bernd seine Besessenheit von Annas „Fehlern“ nicht wegsteckt, sondern laut vor Anna kundtut oder brühwarm an Claudia weitertratscht, ist daran nichts mehr harmlos oder hilfreich. Bernd mobbt Anna – egal, ob die beiden Kollegen im gleichen Team sind oder sich so gut wie nie sehen.

Andere wegekeln oder „kündigen lassen“

Einige „Bernds“ dieser Welt gehen aber noch weiter: Sie belassen es nicht dabei, jede vermeintliche Schwäche ihres Opfers auszunutzen. Sie erfinden zusätzlich Geschichten. Wenn sie in einer Machtposition sind – Vorgesetzte oder einfach nur verantwortlich für die Gehaltsabrechnung – nutzen sie das gnadenlos aus. Oft gilt: Je kleiner das Machtgefälle, umso härter ist es umkämpft. Da kann der Sekretär der Chefin schon mal zum größten Gift-Monster im Unternehmen werden und seinen minimal „höheren Status“ ausnutzen.

Ob aus Unachtsamkeit, Langeweile, um eine sadistische Ader auszuleben oder für das billige Machtgefühl, Einfluss auf das Leben eines anderen genommen zu haben, gehen manche Mobber tatsächlich so weit, andere zur Kündigung zu drängen oder bei Vorgesetzten Geschichten zu erfinden, bis sie gekündigt werden. Dabei muss es nicht mal um fachliche Kompetenz gehen. Wenn der erwähnte Chefsekretär ständig erzählt, wie unangenehm ein Mitarbeiter sei und wie viele Kollegen „extra vorbeikommen, um über ihn zu lästern“, dann steht diese Person bei der nächsten „Umstrukturierung“ oder Kündigungswelle oben auf der Abschussliste.

Sich wehren – und Chefs in die Verantwortung nehmen

Ein böser Nebeneffekt von Mobbing ist, dass sich viele Opfer hilflos fühlen. „Was soll ich schon machen?“, fasst das Gefühl zusammen. Die Treiber von Mobbing sind sich immerhin oft nicht für Kindergartengehabe zu schade. Werden sie darauf angesprochen, was passiert, antworten sie mit einem simplen „War ich nicht – habe ich nie gemacht/gesagt/behauptet.“.

Die nächste Etage bei Mobbing auch in der Pflege sind immer Vorgesetzte. Wenn ein Konflikt beginnt, über einen einmaligen Streit hinauszuwachsen, sollte man etwas sagen. Der direkten Vorgesetzten, der nächsthöheren Chefin oder im Zweifel der Chefetage des Unternehmens: Mobbing macht krank und muss früh gestoppt werden.

In unserem Unternehmen wenden wir unterschiedliche Konfliktlösungsstrategien an, damit aus Meinungsverschiedenheiten kein Streit und aus Streit kein Mobbing wird. Dazu setzen sich auch Vorgesetzte gemeinsam mit Betroffenen zusammen, und versuchen die Hintergründe von Wut zu klären.

Denn auch wenn ver.di und Beratungsstellen dazu aufrufen, sich nicht unterkriegen zu lassen, kann bei Mobbing viel an der Chefetage scheitern. Ist die nicht bereit, sich mit Konflikten zu beschäftigen und sie auch in für alle unangenehmen Gesprächen anzusprechen, lautet der häufige Rat tatsächlich zu kündigen und sich einen neuen Job zu suchen. Dann ist die Kündigung durchs Unternehmen schon fast ein Geschenk – selbst wenn es durch Rufmord entstanden ist.

 

Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung in der Pflege?

Wenn die Entscheidung zur Ausbildung in der Pflege gefallen ist, sind damit noch nicht alle Fragen beantwortet. In welche Richtung soll es gehen und was möchte man langfristig arbeiten?

Drei Ausbildungsberufe in der Pflege

Neben den drei Ausbildungsberufen in der Pflege gibt es auch zwei Assistenzberufe in der Pflege sowie immer mehr Studiengänge. Hier wollen wir uns aber die Ausbildungen ansehen und die Möglichkeiten, die man danach hat. Möglich sind für alle nach der Ausbildung in den Assistenzberufen der Pflege oder abgeschlossener zehnjähriger Schulbildung:

  • die Ausbildung zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger
  • in der Gesundheits- und Krankenpflege
  • oder in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Jeder der Ausbildungen dauert drei Jahre und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der praktische Teil der Altenpflege-Ausbildung findet in Pflegediensten statt – wir bieten zum Beispiel Ausbildungsplätze in Altenpflege in Kamen an. Auch der praktische Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege ist in Pflegediensten möglich – oder in Altenheimen oder Krankenhäusern. Der praktische Teil der Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege findet in Krankenhäusern mit Kinderstation (Pädiatrie) statt.

Nach Ausbildungsende: Aus-gelernt?

In der Pflege gehört „lebenslanges Lernen“ zu einem der Vorteile (oder Nachteile), die jeder und jede Auszubildende erwarten sollten. Auch wenn die Theoriestunden in der Schule irgendwann geschafft sind, gibt es noch viele Möglichkeiten offiziell und inoffiziell dazuzulernen. Im Beruf ergibt sich durch neue Patienten immer wieder etwas Neues und das bedeutet alltägliches Lernen.

Dazu kommen weitere Möglichkeiten. Fort- und Weiterbildungen zum Beispiel. Auch wenn beides oft in einem Atemzug genannt wird, gibt es da einen kleinen Unterschied: In Fortbildungen frischt man sein Wissen auf oder erweitert es, um auf dem aktuellen Stand im aktuellen Beruf zu bleiben. In einer Weiterbildung lernt man dagegen etwas, das eine weitere berufliche Qualifikation bedeuten – zum Beispiel durch ein Zertifikat, das neue Tätigkeiten erlaubt.

In den meisten Pflegeunternehmen werden Fort- und Weiterbildungen angeboten. Ein großer Unterschied zwischen den Unternehmen ist, wer wann diese Kurse belegen und sich so weiter entwickeln darf. Bei uns gilt: Fortbildungen für alle – aus gutem Grund.

Der richtige Arbeitgeber nach der Ausbildung

Wenn man seine Ausbildung in der Pflege beendet hat, kann man oft bei dem Unternehmen bleiben, bei dem man auch den praktischen Teil seines neuen Handwerks gelernt hat. Manchmal ist es aber auch Zeit für einen Wechsel oder etwas Neues. Wer beispielsweise die Ausbildung im Krankenhaus absolviert hat, möchte vielleicht auch mal rausfinden, wie es so in einem ambulanten Pflegedienst läuft und umgekehrt.

Eine andere Möglichkeit ist, in spezielle Pflegebereiche vorzustoßen. Beispielsweise die ambulante Intensivpflege oder die Pflege in Patienten-WGs. In unseren Patienten-WGs im WoKo I und II in Dortmund beispielsweise. Hier steht vor dem Start in die Arbeit noch eine Weiterbildung zur Fachkraft für Intensivpflege. Die bieten wir allen in unseren Teams auch gerne an.

Die dritte Option ist vor allem auch für Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger interessant: Bei Peggy Blue bieten wir ganz besondere Stellen in der ambulanten Kinderintensivpflege im Ruhrgebiet an.

Ein Start im Born Gesundheitsnetzwerk

Egal, ob Sie Ihre Ausbildung in einem der Pflegedienste des Gesundheitsnetzwerks gemacht haben oder neu zu uns kommen würden: Wir freuen uns auf Sie! Wir haben freie Stellen in unterschiedlichen Bereichen für ausgebildete Pflegende aus allen drei Ausbildungsberufen.

Gesunde Arbeit: Weniger Stress in der Pflege

Überspringen wir die Frage nach dem Kater von Silvester, den guten Vorsätzen, die schon gebrochen wurden, und die Frage, ob Sie „gut ins neue Jahr gekommen“ sind – selbst wenn der Übergang mit Grippe im Bett passiert wäre (wir hoffen nicht!), bestimmt das ja nicht den Rest des Jahres.

Den gestalten wir nämlich eher durch Dinge, die uns jeden Tag motivieren und jeden Tag etwas bedeuten. Und für produktiv angegangene gute Vorsätze ist jetzt Zeit. Denn wie fröhliche Radiomoderatoren rauf und runterbeten: Wer langfristig etwas ändern will, muss dafür täglich etwas ändern. Sehen wir uns an, wie jeder etwas mehr für „gesunde Arbeit“ tun kann – und auch in der Pflege gesund bleibt.

Pflege ist sicher kein leichter Job – weit davon entfernt. Die meisten Leute fragen von außen vielleicht nach langen Arbeitszeiten oder schweren Patienten. Tatsächlich sagt das „Klischee vom Pflegeberuf“, dass Kranken- und Gesundheitspflegekräfte vor allem mit Rückenproblemen zu kämpfen haben. Die sollte man nicht vernachlässigen, aber ein Hauptfaktor für viele Pflegekräfte – egal ob in der Patienten-WG in Dortmund oder bei der häuslichen Altenpflege – ist „Stress“. Stress ist dabei nur ein Oberbegriff für diverse Belastungen, psychisch und physisch, wie man so schön sagt.

Bedeutet Pflege Stress?

Stressig ist zum Beispiel Termindruck – deswegen arbeiten unsere Mitarbeiter an ihren Zeitplänen mit und „Frei ist frei“ ist unser Versprechen. Dadurch wollen wir erreichen, dass alle Mitarbeiter wissen: Wenn sie zuhause sind und sich anderen Dingen widmen möchten, dann müssen sie auch nicht aufs Telefon hören oder jederzeit sprungbereit sein.

Das ist übrigens auch gut für die Arbeit: Wer in seiner Freizeit ehrlich entspannen kann – oder zumindest andere Dinge im Kopf hat, als die Arbeit – kann während der Arbeitszeit auch einen Kopf für die Arbeit haben. Dann ist Pflege anspruchsvoll und herausfordernd – aber nicht stressig.

Und wenn wir da einen Fehler machen? Wollen wir erinnert werden! Wir glauben absolut nicht, dass wir fehlerfrei arbeiten. Wenn also mal ein „Da war frei“ übersehen wird oder ein Dienstplan nicht funktioniert: Nachfragen. Die wahrscheinlichste Antwort ist, dass auch auf der „Ebene drüber“ bloß jemand irgendeine Sorte Stress hatte. Damit lässt sich der Stress in der Pflege durch Zeitdruck von Arbeit auf den Terminkalender schon etwas reduzieren.

Ein Ausgleich zum Stress

Manchmal ist auch der Alltag alles andere als entspannend. Entweder, weil es konkrete Stresssituationen gibt. Oder einfach, weil ein immer gleicher Trott eben auch Stress sein kann. Das Thema Stress ist mittlerweile kein belächeltes Problem von Leuten mehr, die „nicht klar kommen“, sondern ein Lebensbereich, um den man sich kümmern sollte. Genau wie gesunde Ernährung oder gesunde Bewegung gibt es auch gesunde Entspannung.

Auch wer mit Stress in der Pflege und im Alltag zu kämpfen hat, hat mehrere Möglichkeiten:

  • Entspannung durch körperliche Auszeiten zum Beispiel beim Schwimmen und in der Sauna
  • Entspannung durch bewusstes Genießen von einem schönen Film, einer Serie oder einem Buch, durch die man sich sonst vielleicht nur berieseln lässt.
  • Entspannung durch ein besonders gutes Essen mit viel Zeit fürs gemütliche Einkaufen, Kochen und Essen
  • Entspannung durch Übungen zum Beispiel in Achtsamkeitsbüchern oder beim Malen, Zeichnen oder anders Gestalten

Keine Pflicht auf eine bestimmte Form von Entspannung

Eine besonders perfide Form von Stress ist der, den man sich mit dem Thema Entspannung macht. Beispielsweise, weil alle Bekannten erzählen, wie gut ein Wellnessaufenthalt tut – und man sich dann Sorgen um den Eintrittspreis macht, von der stickigen Luft genervt ist oder es einfach anstrengend findet, bewegungslos in einem Whirlpool zu dümpeln. Stress in der Pflege entsteht zwar auch durch die körperliche Belastung, aber gerade deswegen tut es manchen Leuten sehr gut, zum Ausgleich Sport zu machen. Der muss nicht organisiert oder „schön“ sein.

Entspannende Bücher oder Filme können natürlich super anspruchsvoll sein – wer zum Ausgleich vom Alltag in die Tiefen von „Krieg und Frieden“ eintauchen möchte, kann das natürlich tun. Rosamunde Pilcher ist aber auch Pause vom Alltag.

Gestalten Sie Ihre Entspannungszeit immer so, wie es Ihnen passt. Das Wichtigste ist, dass sie stattfindet.

Wie finde ich einen guten Job in der Intensivpflege?

Es ist kein Geheimnis, dass gerade in der Intensivpflege Fachkräfte händeringend gesucht werden. Aber einer der Gründe dafür ist, dass viele Unternehmen einfach keine guten Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter sind.

Wir sind zurzeit auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitern – weil wir sogar noch expandieren wollen. Wir haben Platz, Kapazitäten – und viele gute Argumente für die Arbeit mit uns. Direkt von den Kollegen aus dem Wohnkonzept gesagt:

Erzählen können wir natürlich viel. Also: Woran erkennt man, dass die Pflegejobs, die wir anbieten wirklich eine gute Idee sind, wenn man den Mitarbeitern nicht alles glauben möchte?

Kriterien für einen guten Job

Wir haben hier im Blog schon mal eine allgemeine Checkliste für Pflegejobs veröffentlicht. Da waren unsere Punkte:

  • Was verspricht der Arbeitgeber?
  • Welche Bilder gibt es?
  • Was sagen Mitarbeiter?
    • Wie sprechen Mitarbeiter und Unternehmen öffentlich – zum Beispiel bei Facebook – miteinander?
    • Kennen Sie jemanden, der beim neuen Arbeitgeber angestellt ist? Was sagen diese Leute?
    • Bekommen Mitarbeiter Fortbildungen oder ist der Job eine Sackgasse?
  • Welches Gefühl bekommen Patienten?
    • Wie viel Wert legt das Unternehmen darauf, auch mit Patienten zu reden?
    • Gibt es öffentliche Informationen zu Themen der Pflege?
  • Welches Gefühl haben Sie selbst?

Die gleichen Kriterien bleiben weiterhin auch für einen Job in der Intensivpflege bestehen.

Spezielle Kriterien bei der Intensivpflege

Egal, ob die Intensivpflege in einer WG oder Zuhause stattfinden soll: Hier kommt es immer auch auf Fachkenntnis an. Bietet der mögliche Arbeitgeber Fortbildungen an? Bleiben Sie technisch und medizinisch auf dem aktuellen Stand oder müssen Sie sich mit altem Wissen durchschlagen und Weiterbildung auf eigene Kosten unternehmen?

Dafür ist auch wichtig, ob die Geräte mit denen man arbeitet, zuverlässig sind. Die Ausrüstung muss also vernünftig sein – wenn Sie zum Bewerbungsgespräch kommen, werfen Sie ruhig einen Blick darauf. Maschinen aus zweiter oder dritter Hand werden unzuverlässig. Und auch wenn Sie Profi für Beatmung sind: Jeder möchte Notsituationen in der Pflege vermeiden.

Wegen schlechter Vorbereitung gibt es immer wieder auch Stress mit den Nachbarn von Pflege-WGs, die in normalen Wohnungen aufgebaut werden.  Deswegen ist bei Intensivpflege die Professionalität des Anbieters besonders wichtig. Beatmungs-WGs bauen wir speziell auf – für das WoKo II haben wir bislang ungenutzte Flächen im Gebäude von Grund auf renoviert und genau an die Bedürfnisse so einer Pflege-WG angepasst. Denn niemand hat Lust, unter Stress zu arbeiten.

Lust auf einen neuen Pflegejob in der Intensivpflege? Wir bieten Superjobs in der ambulanten Intensivpflege und unseren WGs für Beatmungspatienten an. Rufen Sie direkt an (Sie erreichen Nicole Kapke unter 0231 5557840) oder suchen Sie hier nach der richtigen Anzeige. Wir freuen uns!

 

Peggy Blue: Der Kinder-Intensivpflegedienst im Ruhrgebiet

Wir kümmern uns auch um intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche: Unsere jüngsten Patienten betreut der Kinderintensivpflegedienst Peggy Blue von Dortmund aus. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Mitarbeiter morgens von Dortmund aus ins Ruhrgebiet, ins Rheinland oder bis nach Kaiserslautern fahren. Denn so weit über Deutschland verteilt haben wir schon Patienten – und wir freuen uns über mehr: Mehr Familien, die wir unterstützen können, und mehr Mitarbeiter, die dabei helfen.

Kinderintensivpflege: Täglich zu Gast in Familien

Kinder und Jugendliche, die auf Intensivpflege angewiesen sind, haben meist rund um die Uhr eine Pflegekraft an ihrer Seite. So eine ständige zusätzliche Person im Familienleben soll für keine der Familien, mit denen wir zusammenarbeiten, eine Belastung sein. Wir wollen Eltern und Kinder entlasten und stimmen uns dazu mit den Familien, Ärzten und Therapeuten ab.

Das Familienleben nicht zu stören ist bei den jüngsten Patienten besonders wichtig. In jeder Familie ist es natürlich auch mal etwas chaotisch – aber das soll an Dingen wie dem in letzter Minute noch eingepackten Kuscheltier liegen und nicht daran, dass in der Versorgung etwas fehlt. Wir lachen und lernen mit unseren jüngsten Patienten und ihren Familien – oder schaffen Raum für das ganz persönliche, ungestörte Familienleben.

Wir begleiten unsere Patienten mit in den Kindergarten, die KiTa oder in die Schule, damit sie einen weitgehend normalen Alltag erleben können. Wir kommen auch mit auf Ausflügen mit Freunden oder wenn eine große Urlaubsfahrt ansteht.

Unterstützung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern

Wir übernehmen die Intensivpflege für Kinder und Jugendliche in ganz unterschiedlichen Fällen. Manchmal werden wir nur selten und zum Beispiel über Nacht gebraucht. Manchmal sind wir wie gesagt wirklich bei allem dabei und erleben viel mit. Die Gründe dafür sind auch unterschiedlich.

Einige Patienten haben zum Beispiel Magensonden oder Atemregulationsstörungen oder werden aus anderen Gründen beatmet. Teilweise nur nachts, teilweise auch tagsüber. Wir kennen uns mit invasiver und nicht-invasiver Beatmung aus und beraten Familien auch dazu, wie die nötigen Geräte im Kinderzimmer am besten Platz finden.

Wir sind für Kinder, von ihrer manchmal frühen Geburt an da und begleiten sie – wenn das notwendig ist – auch als Kinder und später als Teenager. Egal ob bei Herzerkrankungen, Stoffwechselstörungen, neuronalen Krankheitsbildern oder Mehrfachbehinderungen.

Wenn Ihr Kind und Sie Unterstützung suchen, rufen Sie uns an. Wir besprechen mit Ihnen genau, was Sie brauchen und wie wir helfen können. Egal, ob Sie gerade noch im Krankenhaus sind, schon lange Zuhause selbst zu Experten geworden sind oder eine Veränderung für Sie ansteht. Rufen Sie uns an unter 0231 5557840 oder schreiben Sie uns.

Wir suchen neue Kolleginnen und Kollegen für die Kinderintensivpflege

Wir versorgen unsere Patienten in kleinen, festen Teams, damit Kinder und ihre Familien sich nicht an immer neue Gesichter gewöhnen müssen und auch unsere Pflegekräfte bauen natürlich eine Beziehung zu ihren Patienten auf. Natürlich kann und soll keine Pflegekraft allein die Betreuung rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche übernehmen – die Teams sind groß genug, damit auch der Job in der Kinderintensivpflege genug Freizeit bietet.

Für den speziellen Job in der Kinderintensivpflege interessieren sich immer wieder besondere Menschen. Wir freuen uns auf Zuwachs – egal ob jemand mit Erfahrung eine neue Stelle sucht oder eine ausgebildete Pflegekraft in die Kinderintensivpflege wechseln möchte.

Für einen noch besseren Eindruck haben wir einen kleinen Film zusammengestellt, in dem jeder den Kinderintensivpflegedienst PeggyBlue kennenlernen kann.

Wenn Sie Interesse haben, bei uns mitzuarbeiten, kontaktieren Sie uns. Entweder per Telefon, über das Kontaktformular oder per Email. Hier finden Sie auch aktuelle Stellenausschreibungen.

Herzlich Willkommen zurück im neuen Pflegejob

Manchmal verlassen uns Kollegen und Kolleginnen (zu unserem Bedauern) – sie steigen aus der Pflege aus oder suchen sich einen anderen Job woanders. Dafür gibt es eine Menge Gründe. Aber die Geschichte endet nicht immer mit einer Verbesserung nach dem Abschied und immer wieder hören wir, dass alte Kollegen und Kolleginnen gerne wieder zurückkommen würden. Wir sagen: Gerne! Und erzählen, warum und wie.

Wieso man geht

Es gibt sehr viele verschiedene und oft persönliche (gute!) Gründe, wieso jemand sich von uns verabschiedet.

Zum Beispiel verlassen uns manchmal Mitarbeiter, weil

  • sie Zeit für etwas Anderes haben möchten.
  • Kinder und Familie vorrübergehend mehr Aufmerksamkeit benötigen.
  • sie eine Pause brauchen.

Oder sie möchten mal eine andere Arbeitsstelle auszuprobieren. Auch dafür gibt es Gründe:

  • Näher am (neuen) Wohnort,
  • Arbeit bei oder für Freunde oder mit Freunden, die aus ihrem Job nicht rauskönnen,
  • oder einfach Lust auf eine Veränderung.

Alles gut verständlich!

Angst beim Wiederkommen?

Und dann? Manchmal stellt sich später heraus, dass der Wechsel oder das Ende doch keine gute Idee war. Kann man jetzt einfach zurückkommen? Ist das nicht am Ende peinlich oder einfach blöd? Manche haben auch Angst vor Häme oder Wut.

Und was ist dran an den Befürchtungen? Nichts!

Wir freuen uns, wenn Sie zurück wollen. Das zeigt uns doch, dass wir als Arbeitsort, Team und auch Führungsetage unseren Job ganz gut gemacht haben. Und wenn der Wechsel ursprünglich aus Unzufriedenheit mit irgendeinem Punkt passiert ist, können wir bei der Wiedereinstellung darüber besonders gut reden. Jetzt wissen wir ja, woran es liegt.

Beispielsweise reden wir gern mit Ihnen auch über die Möglichkeit,

  • in Teil- statt Vollzeit zu arbeiten und so Verpflichtungen und die Arbeit bei uns wieder gut vereinbaren zu können,
  • an einem anderen Ort eingesetzt zu werden oder in einem anderen Pflegedienst im Born Gesundheitsnetzwerk,
  • oder mit etwas anderem Fokus: Ambulante Pflege statt Palliativpflege? Lieber in die Kinderintensivpflege als ins Wohnprojekt? Oder lieber das Wohnprojekt als die ambulante Pflege?

Reden wir drüber!

Rückkehrer willkommen!

Wenn Sie also eine Zeit lang Pause von der Pflege insgesamt gemacht haben oder früher bei uns gearbeitet haben und zwischendurch woanders waren und jetzt in Ihren alten oder einen neuen Job zu uns zurückkommen wollen: Herzlich Willkommen zurück!

Melden Sie sich einfach bei Ihren alten Kollegen, über das Bewerbungsformular am Telefon oder im Zweifel über Facebook. Wir wollen Ihnen gerne alle Bedenken nehmen und freuen uns darauf, Sie wieder zu sehen.

Fortbildungen für Pflegekräfte: Wozu eigentlich?

In unseren Pflegediensten bilden Fortbildungen für Pflegekräfte unter dem Motto Fortbildung für alle einen wichtigen Teil des Angebots an unsere Mitarbeiter.

In einigen Pflegediensten muss man sich um die Fortbildungsplätze mehr oder weniger prügeln – oder ordentlich schleimen. Man könnte meinen, ein Pflegedienst hätte nichts von Pflegekräften, die immer auf dem neusten Stand sind. Wir freuen uns, wenn unsere Kolleginnen und Kollegen sich immer weiterbilden. Dafür haben wir auch gute Gründe!

Erst mal wollen wir aber kurz auf ein Schlagwort eingehen, das ständig durch die Pflege geistert:

Kein guter Grund: Halbwertszeit des Wissens in der Pflege?

Kennen Sie das Schlagwort „Halbwertszeit des Wissens“? Manchmal wird dieser Begriff auch in der Pflege benutzt. Wer gerne Angst macht behauptet, dass in einem Beruf nach dieser Zeit die Hälfte des gelernten Wissens veraltet ist. Für eine Pflegeausbildung setzen manche Leute diese Zeit auf fünf Jahre an. Nach fünf Jahren ist die Hälfte überflüssig geworden?

Dass das ziemlicher Quatsch ist, fällt einem nach kurzen Nachdenken ein. Auch jemand, der vor 40 Jahren sein Handwerk gelernt hat, könnte heute noch viele Aufgaben in seinem alten Beruf erledigen. Vor allem, wer seinen Beruf aktiv ausübt, lernt in der Pflege nach der Ausbildung noch dazu und verliert nicht wichtige Kenntnisse.

Gute Gründe für Fortbildungen in der Pflege

Was haben unsere Mitarbeiter von Fortbildungen für Pflegekräfte? Wir hören raus:

Neue Rolle in der Pflege

    Die Perspektive auf die Arbeit als Pflegekraft hat sich geändert. Dabei geht es nicht so sehr darum, etwas zu lernen, das bisher in der Arbeit fehlte oder sie schlecht gemacht hat. Wir bieten für alle Mitarbeiter zum Beispiel Fortbildungen zur familienzentrierten Pflege an. Das nützt allen, weil es die Arbeit erleichtert, für alle Beteiligten den Stress reduziert und die Perspektive auf die Menschen richtet, die in Pflege involviert sind.

Eine neue persönliche Perspektive

    Weiterbildungen sind auch das Richtige, wenn jemand die Karriereleiter weiter hoch möchte. Wenn auf der neuen Berufsebene neue Aufgaben dazu kommen, braucht man dafür auch neue Fähigkeiten. Fortbildungen sind die beste Gelegenheit, die zu lernen. Wenn man sie braucht – oder sogar noch vorher. Vielen Fachkräften helfen Fortbildungen, sich selbstbewusst um eine neue Stelle zu bewerben.

Selten gebrauchte Grundlagen auffrischen

    Es gibt einen guten Grund, wieso man seine Erste Hilfe-Kenntnisse immer wieder auffrischen sollte. Fähigkeiten, die man selten braucht, verblassen bei jedem. Wenn man sie dann aber doch mal braucht, sollten sie sitzen.

Lust auf Lernen, Neues und auf Mehr

    Etwas neues Lernen macht oft einfach Spaß. Vor allem in Fortbildungen, die als Workshops aufgebaut sind und nicht ans schulische Büffeln erinnern. Immerhin ist alles, was wir in Fortbildungen lernen, direkt praktisch anwendbar. Kein Vergleich also zum Gefühl aus der Schule: „Und wozu brauch ich das?!“

Und was bringen Fortbildungen für Pflegekräfte dem Born Gesundheitsnetzwerk?

Die wichtigsten Ziele für uns alle fassen wir gerne unter dem Punkt „Gute Pflege“ zusammen. Gute Pflege gibt es nur durch zufriedene Kolleginnen und Kollegen und sinnvolle Arbeitsbedingungen. Eine wichtige Säule dafür bildet genug Zeit.

Fortbildungen für alle Pflegedienste im Born Gesundheitsnetzwerk eine zweite Säule. Wir haben oben aufgezählt, wieso sie für jeden einzelnen etwas bringen. Neben zufriedeneren haben wir am Ende natürlich auch qualifiziertere Kolleginnen und Kollegen. Was bedeutet das praktisch? Kollegen und Kolleginnen, die ihre Arbeit mit Spaß und Selbstsicherheit machen – auch wenn eine neue Pflegereform mal wieder etwas ändert. Die von selbst an mehr Stellen sehen, dass sich etwas verbessern ließe.

Deswegen sind die Fortbildungspläne für alle offen – und bald hoffentlich auch online. Bis dahin: Wenn Sie – ob Sie schon dabei sind oder sich gleich erst bewerben – Anregungen, Feedback oder Fragen haben: Immer her damit! Wir sind nicht nur persönlich sondern auch über Facebook und per Email erreichbar!

Checkliste Pflegejobs: Woran erkennt man gute Arbeitgeber?

Man muss nicht in der Pflege arbeiten, um zu wissen, dass gute Pflegejobs schwer zu finden sind. Wir helfen mit einer Checkliste Pflegejobs zu erkennen, die passen: 10 Punkte, an denen man einen guten Pflegejob erkennt, bevor man in die Probezeit startet.

Die große Nachfrage ist ein Riesenvorteil für alle auf der Suche nach einem neuen Job in der Pflege: es gibt einen „Bewerbermarkt“. Das bedeutet, dass sich Pflegekräfte wirklich aussuchen können, bei wem sie arbeiten möchten. Umso wichtiger, unter all den Pflegediensten auf der Suche nach Mitarbeitern den passenden auszusuchen.

Was verspricht der Arbeitgeber?

Das ist das erste, was man vom möglichen neuen Pflegejob sieht: Wie stellt sich der Arbeitgeber nach außen dar?

1 – Was sagt die Stellenanzeige?

In der Stellenanzeige finden Sie natürlich direkt die wichtigsten Infos. Sucht der Arbeitgeber konkret jemanden für eine bestimmte Stelle oder einfach allgemein Mitarbeiter?
Ein Vorteil sind Arbeitgeber, die nicht nur für eine bestimmte Position suchen – außer die passt natürlich perfekt zu Ihnen. Wenn die Stellenanzeige noch offen lässt, ob Teilzeit oder Vollzeit gesucht ist, spricht das zum Beispiel dafür, dass der Arbeitgeber auch auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht.

2 – Wie sagt es die Anzeige?

Meistens wird man darüber als erstes auf einen Arbeitgeber aufmerksam. Es geht nicht darum, ob der Pflegedienst lustige Sprüche bringt oder einfach klar sagt, dass Pflegekräfte gesucht sind. Hier kann es ja auch am Budget hapern.
Stehen in der Anzeige allerdings nur formale Anforderungen wird der Arbeitsalltag wohl auch eher von Formalitäten geprägt sein – im Gegensatz zu einem Arbeitgeber, für den der wichtigste Punkt die Einladung ins Team ist.

3 – Was finden Sie online über den neuen Job?

Gibt es zusätzlich ein Onlineangebot? Arbeitgeber, die auch online, auf Facebook und einer eigenen Webseite auf sich aufmerksam machen, können mit „neuer Technologie“ umgehen. Das ist ein gutes Vorzeichen für die Wahl des Diensthandys. Auch die Arbeitsorganisation geht oft schneller, wenn ganz selbstverständlich auch technologische Hilfsmittel eingesetzt werden.

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Bilder sind mehr als nur „bunte Auflockerung“. Sie verraten viel über einen möglichen Pflegejob. Deswegen zeigen diese Punkte in unserer Checkliste Pflegejobs an, die man nicht übersehen sollte:

4 – Bilder in der Anzeige

Wir stellen hier vielleicht ein Extrem dar, aber: Bei uns sind grundsätzlich alle Models Mitarbeiter, die Lust auf ein Fotoshooting hatten. Wenn ein Pflegedienst für die Anzeigen gekaufte Fotos von strahlenden Models in absurder Pflegekleidung aussucht, zeigt das, dass die Chefetage wohl wenig Kontakt zur Realität der Pflege hat.

5 – Finden Sie Fotos aus dem Arbeitsalltag?

Noch besser für einen ersten Eindruck vom Arbeitgeber: Bilder vom Arbeitsplatz. Sieht man nur den Chef des Unternehmens am Schreibtisch sitzen oder gibt es Fotos von Pflegekräften bei der Arbeit, bei Fortbildungen oder in Besprechungsräumen?
Hier bekommen Sie einen guten ersten Eindruck. Hell und freundlich oder alt und „Hauptsache praktisch“? Ein Ort, an dem Sie viel Zeit verbringen werden, sollte Spaß machen – das macht die Arbeit direkt leichter und schöner.

Zufriedene Mitarbeiter

Andere haben den Arbeitgeber längst für Sie „getestet“! Alle, die jetzt schon dort arbeiten haben vermutlich einen ausführlichen Eindruck gewinnen können, also nutzen Sie diese Informationsquelle!

6 – Wie sprechen Mitarbeiter und Arbeitgeber miteinander?

Manchmal bekommt man mit, wie Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber sprechen. Ein Ort dafür ist zum Beispiel Facebook. Kommentieren die Mitarbeiter Fotos oder Ereignisse? Gibt es geteilte Beiträge in beide Richtungen? Findet man oft Fotos von Mitarbeitern auf öffentlichen Seiten oder möchten die ihr Gesicht nicht gern für den Onlineauftritt hergeben?
Und wie läuft die Kommunikation: Formal und zurückhaltend oder ist die Kommunikation lebendig?

7 – Was sagen die Mitarbeiter sonst?

Klar – ins Gesicht sagen die wenigsten Leute ihrem Arbeitgeber, dass er nicht okay ist. Also wo findet man sonst noch Meinungen von Mitarbeitern? Ein Weg ist natürlich das Private – wenn schon jemand aus dem Bekanntenkreis bei der Firma arbeitet, kann man hier viel erfahren. Was erzählen die Leute zum Beispiel beim Sport, im Kirchenkreis, bei Partys oder Elterntreffen?

Gute Pflege – guter Job

Wer in der Pflege arbeitet, will Menschen pflegen. Das klingt banal, macht aber den großen Unterschied zwischen einem schlechten und einem guten Pflegejob aus. Das zeichnet auf unserer Checkliste Pflegejobs aus, die gut sind:

8 – Wie redet man mit Patienten?

Werfen Sie auch mal einen Blick auf die Werbung für Patienten und Kunden des Pflegediensts. Wie redet man hier? Ein Warnsignal sind großartige Versprechungen, die kein Pflegedienst der Welt einhalten kann. Wenn Enttäuschungen für die Patienten vorprogrammiert sind, ist die Arbeit vermutlich auch nicht immer zufrieden.
Ein zweites Warnsignal ist ein kühler Umgangston. Natürlich ist Distanz gerade in unserem Feld manchmal wichtig. Aber wenn Patienten nur „abgefertigt“ werden, spiegelt sich das oft in den Anforderungen an die Pflege: Hauptsache schnell.

9 – Zeit für Fortbildungen

Fortbildungen sind unabdingbar für einen guten Pflegejob. Man kann in diesem Bereich nur auf dem Laufenden bleiben, wenn man immer wieder lernt. Sind Fortbildungen für alle offen oder sieht man auf den Teilnehmerlisten immer die gleichen Leute?

Manche Pflegedienste gratulieren den Teilnehmern einer Fortbildung zum Beispiel auf Facebook – das ist eine gute Möglichkeit, sich einen Eindruck von den Fortbildungs-Aktivitäten im Unternehmen zu verschaffen.

Bauchgefühl

10 – Haben Sie ein gutes Gefühl beim Pflegejob?

„Last but not Least“, wie man so schön sagt. Es ist vielleicht der letzte Punkt, aber sicher nicht der unwichtigste. Haben Sie ein gutes Gefühl, wenn sie sich zu dem Pflegedienst informieren? Alle wichtigen Punkte finden hier in einem großen zusammen.

Und jetzt passend zur Checkliste Pflegejobs finden

Wenn Sie gerade einen neuen Pflegejob suchen: informieren Sie sich doch einmal bei uns. In vielen Abteilungen finden wir mit Ihnen gerne den richtigen Platz für Sie.