Zukunft der Pflege: Neue Geräte und Technologien

Dieser Text ist der erste Teil einer Kooperation mit epharmainsider.com zum Thema Zukunft der Pflege. In unserem Artikel werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Gadgets und Entwicklungen, die aus der IT-Welt in Zukunft zu uns kommen werden. Im zweiten Teil zum Thema können Sie auf epharmainsider.com nachlesen, wie sich in Zukunft die Kommunikation in der Pflege verändern wird.

In jedem Bereich unseres Lebens halten neue Technologien Einzug und verändern die Art, wie wir privat leben oder arbeiten. Ganz alltäglich hat heute fast jeder ein Smartphone und ein Navi im Auto – teilweise ist das Navi direkt im Smartphone integriert. Statt Fernsehen für alle sieht man „Video on demand“ – das, was einen persönlich interessiert zur persönlich gewählten Zeit.

Auch in der Pflege sieht das ähnlich aus: Die gleichen Geräte helfen im Pflegealltag. Navis in den Autos unserer Mitarbeiter helfen, die richtige Route zu finden und die Termine organisiert zu halten. Über Smartphone oder Laptop koordinieren wir Termine und teilen Patienteninformationen mit der nächsten Schicht. So wird die Versorgung lückenloser und ist besser auf den einzelnen Patienten abgestimmt.

Geräte zur Unterstützung der Pflege

Unterschiedliche Geräte könnten schon bald die Pflege noch weiter unterstützen. Erinnern Sie sich an Google Glass? Die Brillen mit eingebauten Kameras und Bildschirmen sollten alltäglich wie Smartphones werden. Jetzt sieht es eher danach aus, dass sie Profis in der Behandlung und Pflege von Patienten unterstützen könnten. Beispielsweise können erfahrene Pflegekräfte dabei „Neulingen“ zur Seite stehen – auch wenn sie gar nicht im gleichen Raum sind. Das ersetzt natürlich nicht die Ausbildung Seite an Seite, aber kann in ein paar Jahren jedem Pflegeexperten vor Ort die Möglichkeit bieten, in Zweifelsfällen einen Arzt oder anderen Experten zu Rate zu ziehen – ohne, dass ein Patient zu einem Besuch kommen muss.

Auch die Versorgung mit notwendigen Medikamenten und Pflegehilfsmitteln erfolgt in der Zukunft der Pflege vielleicht anders: Drohnen könnten benötigte Versorgung liefern und damit zum Beispiel auch am Ende einer langen Route noch frische Versorgungsmittel liefern. Bei der Planung der Termine helfen künstliche Intelligenzen.

Das Internet of Things in der Pflege der Zukunft

Auch wenn einem Patienten nicht rund um die Uhr eine Pflegekraft zur Seite steht, sorgen Pflegekräfte oder Angehörige oft mit für den ganzen Tag vor. Beispielsweise, indem Tabletten vorsortiert werden und für die Woche in die richtigen Fächer einer Dose gelegt werden. Das nützt wenig, wenn ein Patient vergisst, die sortierten Tabletten dann zu nehmen. Pharmaunternehmen entwickeln bereits Pillendosen, die bei Vergessen eine Erinnerung abschicken. Das kann eine konsistentere Versorgung der Patienten sichern.

Einen anderen riesigen Einfluss hat bald vermutlich das sogenannte „Internet of Things“ auf die Zukunft der Pflege. Schon jetzt gibt es eine Reihe von Geräten, die mit zusätzlicher „Intelligenz“ ausgestattet sind: Sie enthalten kleine Chips mit Informationen oder reagieren auf Nutzerverhalten. Zum Beispiel kann eine Zahnbürste nicht nur mitmessen, wie lange sie benutzt wird. Sie kann diese Zeit auch speichern und an ein Smartphone schicken. Die Verknüpfung all dieser Geräte ist das „Internet of Things“.

Die Geräte werden in einigen Studien bereits eingesetzt, um die gesundheitswerte und Symptome von Patienten zu protokollieren. In Zukunft müssen Pflegekräfte beispielsweise vermutlich seltener Werte messen – von Blutzucker bis Körpertemperatur werden diese Informationen über den Tagesverlauf festgehalten. So entsteht ein genaueres Bild und die Aufgabe der Pflegekraft ändert sich: Während das Messen unwichtig wird, muss man für die Auswertung mit neuen Geräten umgehen können.

Geräte zur Kommunikation in der Zukunft der Pflege

Und auch die Art der Kommunikation wird sich ändern – mit Patienten, Angehörigen, Arbeitgeber, Ärzten und Therapeuten. Das geht noch über die Arbeit mit dem Smartphone hinaus. Genauer können Sie das im zweiten Teil zum Thema „Zukunft der Pflege“ auf epharma-Insider nachlesen.

IT in der Pflege in Dortmund

Zum Born Gesundheitsnetzwerk gehört eine eigene IT-Abteilung. Hier kümmern sich mehrere Mitarbeiter darum, dass das technologische Rückgrat des Unternehmens allen Anforderungen standhält. Auf den ersten Blick ist nicht jedem klar, wozu in der Pflege eigentlich IT gut sein soll.

Eine eigene IT-Abteilung für die Pflegedienste in Dortmund – wozu eigentlich? Bei Pflege denkt man ja nicht unbedingt als erstes an Computer und IT. Trotzdem ist so eine Abteilung unverzichtbar für das Born Gesundheitsnetzwerk.

IT in der Pflege

Wir spielen Gesellschaftsspiele über Konsolen, ordern Essen online und unterhalten uns hauptsächlich übers Smartphone. Verdammen muss man das nicht, denn auch Technologie und Computer sind ein Werkzeug für Menschen, die selbst entscheiden können, wann und wie sie es einsetzen. Solange man sich nicht nur in die digitale Welt fallen lässt, bieten Computer viel Unterstützung – auch bei der Pflege.

Zum Beispiel helfen Smartphones enorm dabei, die Pflege zu organisieren. Unsere Mitarbeiter haben Diensthandys, über die die Koordination wesentlich vereinfacht wird. In den Geräten können sie den nächsten Termin abrufen, sich Notizen machen und auch Informationen zu Patienten abrufen.

Wichtig dabei ist natürlich die Sicherheit der Daten: Informationen über Patienten dürfen nie für Fremde verfügbar sein. Wir verschicken sie also logischerweise nicht über Facebook oder WhatsApp. Stattdessen sind alle Daten auf einem eigenen Server gelagert.

Unsere IT-Abteilung in Dortmund

Unsere IT-Abteilung für Pflege sitzt in Dortmund in unserer Zentrale. Hier laufen eine Menge Informationen zusammen und die Pflege in Dortmund wird „am Leben gehalten“: Die Server werden gepflegt, die Webseite läuft von hier aus, technische Geräte wie Computer, Laptops und Smartphones werden verwaltet und bei Bedarf aktualisiert, repariert und ausgetauscht.

Ohne die IT-Abteilung läge viel lahm im Netzwerk, das gar nicht mehr so vernetzt wäre. Auch dieser „unsichtbare“ Teil vom Born Gesundheitsnetz trägt jeden Tag seinen Teil bei.